HOMBERGER HINGUCKER MAGAZIN

2008 – 2021 Informationen zur Kommunalpolitik in der Kreisstadt Homberg (Efze) – ab 2021 HOMBERGER HINGUCKER MAGAZIN

Das Schweigen: Die Professorin und der Bürgermeister

  
Foto: Sicherheitssiegel am Rathaus 

  
2020 wurden die Homberger Bürger zu ihrem Sicherheitsempfinden in Homberg befragt. Die Ergebnisse wurden nicht veröffentlicht, die Einsicht verweigert.
Später legte der Bürgermeister ein Blatt Papier vor, in dem es hauptsächlich um den Stadtpark ging, zu dem es in der Umfrage überhaupt keine Frage gegeben hat.
Die Befragung wurde von der Professorin für Kriminalistik an der Uni Giessen durchgeführt. Weiß sie von dem Papier? Auf die Nachfrage gab sie keine Antwort. 

 

 

Sehr geehrte Frau Prof. Dr. Bannenberg,

mit Schreiben vom 24.04.2020 haben Sie in unserer Familie einer Person den Fragebogen der "Sicherheitsbefragung" zugeschickt.

Die Ergebnisse sind von Ihnen bzw. dem Ministerium nie öffentlich bekannt gemacht worden.

Erst 2022 wurde ein zweiseitiger Text auf der Internetseite der Stadt veröffentlicht, auf dem weder ein Briefkopf,  noch ein Name, noch eine Unterschrift vorhanden sind. Am Ende des Textes ist nur die Angabe "Dezember 2021" zu lesen.

file:///C:/Users/49152/Downloads/ergebnisse-der-buergerbefragung-2021-7.pdf

In dem Text wird vor allem der Stadtpark thematisiert.

Es gibt manche Orte im Stadtgebiet, die gemieden werden. Die genannten Orte werden deshalb als „unangenehm“ empfunden, da es sich um Treffpunkte junger Männer handelt, die teilweise durch einen Alkohol- und Drogenkonsum negativ auffallen. Dazu kommt eine unzureichende Beleuchtung. Am häufigsten wurde der Stadtpark genannt.

Es werden derzeit die konkreten Planungen für eine Veränderung des Parks entwickelt. Ziel der Planung ist es, die Fläche zu einer neuen innerörtlichen Erholungsfläche zu entwickeln. Der Stadtpark soll künftig aufgrund seiner
zentralen Lage als innenstädtisches, generationsübergreifendes Freiraumangebot ausgebaut werden, um eine stärkere Frequentierung und Alltagsnutzung zu ermöglichen, die soziale Sicherheit zu erhöhen und Vandalismus vorzubeugen. Vor allem das Thema „Beleuchtung“

Die Aussagen sind nicht aus den Antworten der Sicherheitsbefragung herzuleiten. Es gibt in dem Fragebogen keine einzige Frage zu dem Stadtpark. Selbst wenn in einem der Freiantworten der Stadtpark einmal erwähnt sein sollte, würde das nicht zu dieser Aussage führen können, denn rein statistisch lebt ca. die Hälfte er Einwohner in den Ortsteilen und auch in der Kernstadt haben die wenigsten Bewohner einen fußläufigen Bezug zum Stadtpark, vor allem nicht abends und nachts. In dem Text wird auch erklärt, dass man eine höher Frequentierung des alten Friedhofs anstrebt.

Der Stadtpark ist auch kein Wohngebiet. Es grenzen auch keine Wohngebiete an, sondern nur die Wege zum Friedhof und zur Kreisverwaltung auf der nördlichen Seite, westlich die Katholische Kirche mit ihrem Gemeindehaus, südlich das neue Einkaufszentrum. Lediglich östlich liegt die Altstadt, von der kaum direkte Wege zum Stadtpark führen.

Es besteht der dringende Verdacht, dass die Ergebnisse Ihrer Sicherheitsbefragung dazu missbraucht worden sind, um bestehende Planungsabsichten des Magistrats argumentativ zu unterstützen.
Da der Text als Ergebnisse Ihrer Sicherheitsbefragung ausgegeben wird, müssten die Aussagen Ihnen zugeschrieben werden. Es müsste in Ihrem eigenen Interesse liegen, nicht mit solchen vermutlichen Manipulationen in Zusammenhang gebracht zu werden.

Bevor ich einen weiteren Bericht über die Sicherheitsbefragung und den Stadtpark veröffentliche, möchte ich Ihnen die Gelegenheit geben, zur Klärung des schwerwiegenden Verdachtes Stellung zu nehmen.
Ich kann Ihre Stellungnahme berücksichtigen, wenn sie bis zum 20. Januar 2026 eingeht. 

Mit freundlichen Grüßen

 Delf Schnappauf

 


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