Kommentare mit eigenem Namen oder mit Nickname
Diese Frage wurde schon mehrmals angesprochen. Zuletzt erhielt ich dazu ein Email. In einer ausführlichen Antwort darauf habe ich die verschiedenen Aspekte dazu dargestellt.
Sehr geehrter Herr …..,
erst einmal herzlichen Dank für Ihre Interesse am Homberger Hingucker. Sie haben meine Absicht richtig erkannt, dass ich ein seriöse Berichterstattung anstrebe, so gut ich es kann, ich bin kein ausgebildeter Journalist.
Das Problem mit Kommentaren unter Nicknamen ist schon öfter angesprochen worden. Sicherlich wäre es wünschenswert, wenn jeder unter seinem Klarnamen schriebe. Dass Menschen es vorziehen, sich einen Nicknamen für ihre Kommentare zuzulegen, verweist darauf, dass sie so Nachteile für sich vermeiden möchten. Stellen Sie sich vor, es würde ein Mitarbeiter aus dem Rathaus hier offen unter seinem Namen schreiben. Was würde ihm da wohl widerfahren?
Die Kommentare unter einem Nickname haben aber auch einen Vorteil: So wird offen, wie Menschen in der Stadt denken. Sie können sich offen äußern und es wird sichtbar, was tatsächlich gedacht wird, auch wenn es im Alltag aus Gründen der Höflichkeit oder anderer Überlegungen unterbleibt.
Wenn Sie sich in anderen Blogs umschauen, ist dies die gängige Praxis. Es gibt Beiträge mit Klarnamen und andere mit Nicknamen. Wobei bei den Klarnamen auch keine Gewissheit besteht, wer sich dahinter verbirgt. Es könnte auch sein, dass sich jemand nur ein Pseudonym zulegt, das nach außen wie ein Klarname erscheint. Selbst in der HNA oder in anderen Zeitungen ist bei Online-Leserbriefen nicht klar, wer der Absender tatsächlich ist.
Würde man ganz auf die Kommentare verzichten, würden auch manche ergänzenden Informationen nicht bekannt werden. Es gibt auch immer die Möglichkeit, zu einer Behauptung den Gegenbeweis anzutreten oder Gegenargumente zu bringen. So kann eine öffentliche Diskussion entstehen.
Sicherlich gibt es Kommentare, die mir auch nicht gefallen. Trotzdem schalte ich sie frei, um mich nicht den Vorwurf der Zensur auszusetzen. Gerade auch Angriffe auf mich habe ich immer veröffentlicht. Andererseits habe ich auch schon Kommentare zurückgewiesen, wenn sie als Gewaltaufrufe verstanden werden könnten oder Tatsachenbehauptungen enthielten, die nicht zu belegen sind. Ansonsten ist die Meinungsfreiheit ein hohes Gut und auch juristisch sind aus diesem Grund die Grenzen sehr weit gefasst. Es bleibt immer abzuwägen, wo die Grenze zu ziehen ist.
Insgesamt freue ich mich, dass in der letzten Zeit die Beiträge mehr Substanz bekommen haben. Ich denke, es braucht auch Geduld mit einem solchen Medium, bis es wirklich zur politischen Diskussion kommt und nicht nur als Ventil für Frust und Ärger genutzt wird.
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Wieder einmal an allen zuständigen Gremien vorbei?
In Homberg müssen Arbeitsplätze erhalten und geschaffen werden, dazu bedarf es guter Kontakte zur heimischen Weirtschaft. Wenn man sieht wie der Bürgermeister mit einem Unternehmen umgeht, scheint das für ihn wohl kein Thema zu sein, wie der folgende Fall zeigt.
Wo die Fakten auf dem Tisch liegen, die Staatsanwaltschaft ermittelt, will die FDP-Stadtverordnet Kehl nur Hass und Hetztiraden sehen. Hier zeigt sich ein Rechtsempfinden, das Angst macht.
Der heutigen HNA-Bericht über die Vorgänge im Akteneinsichtsausschuss gibt die Kritik wieder, die SPD und Grüne in einer Pressemitteilung formulierten.
Einseitiger Bericht der HNA über die Ausschussitzung zur Klärung der Schließung der Alten- und Krankenpflegestation.
Die Lehren:
Kleine Nachhilfe in Fragen Tagesordnung und Protokoll für die CDU/FDP.
„Der Bürgermeister“ läd ein, zu Zeiten zu denen die meisten Bürger wohl beruftätig sind oder anderweitige Pflichten haben.
… die die Bigband der Bundeswehr der Russlandhilfe Homberg und dem Partnerschaftsverein Homberg-Stolin zur Verügung gestellt hat.