In der Kommunalpolitik gehen die Politiker in der Regel einem Beruf nach.
Im Beruf arbeiten sie nach professionellen Standards. Sie wissen was richtig und was falsch ist. Beim Wechsel in ihre politische Rolle nach Feierabend werden die Verhaltensweisen, die am Tage als richtig erkannt und gehandhabt wurden, offensichtlich beiseite gelegt.
Akkurate Kassenprüfung…
Da ist zum Beispiel der CDU-Stadtverordnete, der bei der Kassenprüfung des Stadtentwicklungsvereins gute Arbeit leistete, sich auch die Beschlüsse für größere Ausgaben vorlegen ließ und diese auch in der Mitgliederversammlung zum Nachweis aushändigte. Professionelle Arbeit eben.
Im Rahmen seiner Fraktion ist dann von den durch professionelle Arbeit erlangten und richtig beurteilten Sachverhalten nichts mehr zu erkennen. Dann stimmt er mit der Fraktion, die sich unwissend stellt, obwohl vorher von eigenen Mitgliedern die Fakten erhoben worden sind. Wie ist der Spagat zwischen Profession und Politik innerlich zu schaffen? Kommt ist damit ins Reine zu kommen?
…dicker Hals…
Ein anderes Beispiel: Nach dem die missbräuchliche Einstellung des "Fördermittelkoordinators" im Stadtentwicklungsverein im Hauptausschuss zu Sprache gekommen war und es offen zu Tage lag, dass hier Fördermittel für die Position der städtischen Presse- und Öffentlichkeitsarbeit rechtswidrig verwendet wurden, musste ein CDU-Stadtverordneter vor der Tür seinem Ärger Luft machen. "Ich habe einen so dicken Hals, das ist ja Betrug." Professionell hatte er die Situation erkannt und sie einem strafrechtlichen Tatbestand zuordnen können. Wenn die Fraktion aber so tut, als wäre alles in Ordnung – allenfalls eine kleine Ungenauigkeit -, dann erhebt sich kein professioneller Widerspruch in den eigenen Reihen, dann wird Politik gemacht. Professionelle Maßstäbe sind dann beiseite geschoben, was vorher als falsch erkannt war, wird richtig genannt und umgekehrt.
…und keine Konsequenzen..
Hat niemand Angst, dass die Schlussfolgerungen aus der Politik auch einmal auf seine professionelle Arbeit und die Person insgesamt abfärben könnte? Ein Kunde oder ein Mitarbeiter könnte denken: Wenn der in der Politik so handelt, tut er es vielleicht auch einmal in seinem Beruf? So kann ein Image-schädigendes Bild entstehen.
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Von Delf Schnappauf am 23.01.2010 um 10:14 Uhr
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Sonntag, 24.01.2010, 18:00-18:30
defacto,
das Landesmagazin des hessen fernsehen
berichtet über Homberg.
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Von Delf Schnappauf
am 22.01.2010 um 17:08 Uhr
gespeichert unter Aus dem Rathaus Medien Berichterstattung
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Am Dienstag, 26. Januar, 17:30 Uhr gibt es Informationen über den Homberger Teil des Leerstandsberichts.
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Von Delf Schnappauf
am 21.01.2010 um 10:45 Uhr
gespeichert unter Aus dem Rathaus Planen und Bauen Stadtumbau Uncategorized
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am 26. Januar.
Vorgestellt werden zwei Konzepte im Rahmen des Stadtumbaus
– Büchereikooperation mit der Hermann-Schaft-Schule
– Ernährungsbildungszentrum
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Von Delf Schnappauf
am 19.01.2010 um 20:06 Uhr
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Reiseziel Homberg mit Reinhard Schall in der Reihe „Geschichten aus Hessen“
20:15 im hr fernsehen.
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Von Delf Schnappauf
am 19.01.2010 um 12:31 Uhr
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Dienten die beiden Reisen des Bürgermeister-Ehepaares nach Bridgewater tatsächlich der Partnerschaftspflege?
Die Stadt Stolin hat er bisher noch kein einziges Mal besucht, geschweige denn sich an einem der Hilfstransporte beteiligt.
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Von Delf Schnappauf
am 19.01.2010 um 11:26 Uhr
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Uralt Meldungen werden auf der Homberger Homepage als Aktuelles „verkauft“.
Wie kann man nur seine Unfähigkeit so öffentlich zur Schau stellen?
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Von Delf Schnappauf
am 18.01.2010 um 11:46 Uhr
gespeichert unter Aus dem Rathaus Tourismus
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Die Ministerin lobt die Investitionen in dem Bildungsbereich. Dass Deutschland weit unter dem Durchschnitt aller entwickelten Industrienationen mit den Bildungsausgaben liegt, das verschweigt sie. Der Vergleich ist auch nur peinlich.
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Von Delf Schnappauf
am 17.01.2010 um 23:16 Uhr
gespeichert unter Kind und Familie Unser Geld
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Der Bürgermeister begrüßte, der Stadtverordnetenvorsteher lobte und die Ministerin erzählte.
Danach geht es in Homberg blendend. Homberg ist gut aufgestellt, Homberg ist beispielgebend. Homberg ist Vorreiter.
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Von Delf Schnappauf
am 17.01.2010 um 20:36 Uhr
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Obwohl die belastenden Unterlagen gegen die Rechtsbrüche des Bürgermeisters klar und öffentlich bekannt sind, sind weitere Ermittlungen angeordnet worden.
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Von Delf Schnappauf
am 14.01.2010 um 12:09 Uhr
gespeichert unter Aus dem Rathaus
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Diese Marke wurde heute überschritten, nach nicht einmal 2 Jahren.
Topthema des letzten Jahres:
– „Informationen über die Anzeige des Bürgermeisters“ mit 1.749 Aufrufen
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Von Delf Schnappauf
am 13.01.2010 um 21:32 Uhr
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Die Medien waren in den letzten Wochen voll von Berichten über die desaströse Finanzlage in den Kommunen. Hier nur einige Überschriften. Öffentliches Finanzierungsdefizit auf 96,9 Milliarden Euro gestiegen Deutliches Defizit der Kommunen im ersten bis dritten Quartal 2009 Statistisches Bundeamt Gemeinden sind pleite: Es drohen Einschnitte Finanznot wächst – Warnung vor immer höheren […]
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Von Delf Schnappauf
am 11.01.2010 um 20:07 Uhr
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…stimmt der Bürgermeister auf der Homberger Homepage an. Was kümmert uns die "weltumspannende Wirtschaftskrise", wenn wir nur "positiv gestimmt" in die Zukunft blicken. Die große Zahl der ehrenamtlich tätigen Menschen in der Stadt "sind Anlass genug, mit Zuversicht in die Zukunft zu blicken", so der Tenor des Bürgermeisters. Merkwürdig, dass immer die das Loblied auf […]
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Von Delf Schnappauf
am 10.01.2010 um 19:36 Uhr
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