HOMBERGER HINGUCKER MAGAZIN

2008 – 2021 Informationen zur Kommunalpolitik in der Kreisstadt Homberg (Efze) – ab 2021 HOMBERGER HINGUCKER MAGAZIN

Vorschriftsmäßige Asbestreinigung?

Vergleich der ContainerinhalteNachdem der Forst- und Umweltdienst Borken ein Jahr lang nichts tat, um die eigenen Mitarbeiter im Brennholzhof und die Nutzer und Beschäftigten in den vermieteten Hallenteilen vor Asbestfasern zu schützen, eine solche Belastung sogar mit allen Mitteln versuchte zu leunen, erfolgte ab Mitte Mai eine Reinigung der Hallen. Was auf den ersten Blick professionell aussah, erwies sich bei genauerem Hinsehen als wenig professionell und vorschriftsmäßig.

Dabei geht es nicht um Einhaltung von Formvorschriften, es geht um Gesundheitsgefährdung.

Die Mitarbeiter der Kölner Firma Esbona Umweltdienste GmbH hatte Luftschleusen, Luftfilter, überprüfte Indurstriesauger im Einsatz. Soweit erweckte die Arbeit Vertrauen.

Asbestwarnung auf Big BagAsbestbelasteter Abfall im offenen Container
Donnerstag, 26. Mai 2011, 18:47 Uhr
Am Abend des Donnerstag, 26. Mai, nachdem die Reinigungskräfte ins Wochenende gefahren waren, waren in dem offenen Container vorschriftsmäßige Plastikverpackungen mit Asbestwarnhinweisen zu sehen, aber auch unverpackten Sperrmüll, so zum Beispiel Stühle, die bisher in einer der Hallen lagerten. Es ist nicht ersichtlich, wieso ein Teil der Gegenstände aus den Hallen ordnungsgemäß verpackt wurden anderer aber nicht, obwohl das gleiche Gefährdungspotential bestand.

Montag, 30. Mai 2011, 8:30 Uhr
Die Stühle im Container sind nicht mehr da, dafür liegt anderer Sperrmüll darin. Unbekannte haben über das Wochenende brauchbar erscheinendes mitgenommen, sie konnten nicht wissen, dass sie sich damit einer Gefährdung durch Asbestfasern ausgesetzt haben.
Die verantwortliche Bauleitung hätte den Zugang zu dem Container verhindern müssen. Nach den technischen Richtlinien muss der Container nach Arbeitsschluss abgefahren werden, stattdesssen stand er öffentlich zugänglich ohne Warnhinweis.

Ortstermin durch die Aufsichtsbehörde
Nachdem dem Amt für Abfallwirtschaft dieser Zustand bekannt wurde, reagierte es sofort telefonisch. Umgehend wurde der Container mit einer Plane abgedeckt.  Ein zweite Absetzmulde mit Deckeln, die aber nicht abgeschlossen waren, wurde abtransportiert.

Als Mitarbeiter des Amtes am 1. Juni 2011 in der Frühe die Baustelle überprüften, "waren auch Herr Müller vom Forst- und Umweltdienst des Schwalm-Eder-Kreises und der beauftragte Bauleiter Herr Marciniak anwesend." heißt es in dem Bericht des Amtes.
Weiter heißt es: "Die Container waren somit ausreichend gegen unbefugten Zugriff geschützt. Das komplette Gelände ist eingezäunt und die Zufahrt ist mit einem Tor versehen, welches außerhalb der Betriebszeiten verschlossen wird. Das Gelände ist somit nicht frei zugänglich.

Aus abfallwirtschaftlicher Sicht besteht für mich kein Handlungsbedarf mehr."

Täuschungsmanöver durch den Forst- und Umweltdienst
Bei der Feststellung, dass die Zufahrt außerhalb der Betriebszeiten durch ein Tor verschlossen wird und somit das Gelände nicht frei zugänglich ist, kann es sich nur um eine Erklärung der beiden Vertreter des Forst- und Umweltdienstes gehandeln haben, denn die Schließung selbst konnte bei einem Ortstermin nicht überprüft werden. Mit dieser Information wurden die Mitarbeiter des Aufsichtsamtes getäuscht. Zwar gibt es ein großes Tor, dass außerhalb der Betriebszeiten geschlossen wird, doch die ständig offene Zufahrt erfolgt durch den alten Zugang zur Kaserne, die Straßen auf dem Gelände sind öffentliches Straßenland. Der Container ist nicht gesichert, wie man es den Mitarbeitern glauben machen wollte.

Das Amt für Abfallwirtschaft teilte inzwischen mit, dass die Staatsanwaltschaft informiert wurde.

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Kosten von Kreiselbepflanzungen

KreiselbepflanzungAnder Städten suchen wirtschaftliche Lösungen, wie man die Bepflanzung von Verkehrskreiseln und Verkehsinseln wegen der hohen Kosten auf kostensparende Dauerbepflanzung umstellt. In Homberg sucht man nur einen neuen Gärtner für die teuerste Lösung, der mehrmaligen jährlichen Wechselbepflanzung.

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Caßdorfer Feld und der Lkw-Lärm

Caßdörfer Feld Bebauung

Von der Alternativtrasse für den Lkw-Verkehr des Bürgermeisters geht der Blick direkt zum Caßdörfer Feld. Wo der Blick hingeht, geht auch der Lärm hin. Der Bahndamm unten im Tal ist kein Lärmschutz wie Wagner behauptet.

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Die alternative Trassenplanung für Palletways

Lkw TrasseSchon nach drei Wochen stellt sich die Ausage des Bürgermeisters zu seiner Alternativtrasse als falsch heraus. Eine solche Trasse ist nicht genehmigungsfähig.

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Pflege der Hessentagslegende

HessentagslegendeBis heute wurde der Öffentlichkeit keine nachprüfbare Schlussabrechung des Hessentags von 2008 vorgelegt.
Die Landeszuschüsse haben nichts mit dem Hessentag zu tun, sie stammen aus Förderprogrammen, die auch andere Städt erhalten.

Der Hessentag war für Homberg ein herber finanzieller Verlust, der sich nicht schönreden lässt, auch nicht durch ständige Wiederholung.

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Blumenpflege statt Krankenpflege

KreiselbepflanzungVor zwei Jahren wurde die wirtschaftlich arbeitende Alten- und Krankenpflege der Stadt geschlossen.
Die Anzucht von Blumen im Gewächshaus und die mehrfache jährliche Bepflanzung von Verkehrsinseln soll als städtische Aufgabe dagegen weiter bestehen bleiben, eine neue Stelle ist ausgeschrieben.
Hier liegt Potential für Einsparungen.

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Berufliches Gymnasium?

berufliches GymnasiumAn den Gymnasiumsplänen, die Bürgermeister Wagner verkündete, ist nichts dran. Die Informationspolitik des Bürgermeister schadet dem Ansehen Hombergs.

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Stadtbus Linie 421 wird zum 30. Juni eingestellt

Linie 421Mit der Schließung bestätigt sich erneut: „Homberg rutscht weiter ab“ wie der Bürgermeister schon vor längerer Zeit feststellte.

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Viele Anregungen

In jeder Stadtverordnetensitzung gibt es als letzten Punkt die Möglichkeiten Anregungen vorzutragen. In der gestrigen Sitzung gab es unerwartet viele Anregungen, insgesamt sieben.

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Neue Kräfteverhältnisse im Stadtparlament

Mit der Kommunalwahl am 27 März 2011 wurde die politischen Kräfteverhältnisse in Homberg neu bestimmt. Die neue Kraft der freirn Wähler, die 6 von den 37 Sitzen aus dem Stand errang, wurde damit zum „Zünglein an der Waage“. Wie würde deren Vertreter sich im Stadtparlament verhalten. In der 2. Stadtverordnetenversammlung der neuen Legislaturperiode mussten zahlreiche Vertreter für verschiedene Verbände in geheimer Wahl gewählt werden. Diese Wahl wurde zu einem Barometer der neunen Kräfteverhältnisse.

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Auf Kosten der Gesundheit

Asbest WarnungIn den letzten Wochen wurde unter hohen Sicherheitsvorkehrungen die Hallen des Forst- und Umweltdienstes von einer Spezialfirma gereinigt. Ein Jahr lang wurde diese Gefahr versucht zu verleugnen. Ein Jahr lang waren Mitarbeiter, Mieter und andere Nutzer der Hallen der Gefahr ausgesetzt worden, vor der sich der Reinigungstrupp mit Schutzkleidung und Atemmaske schützte.

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Noch mehr Logistik nach Homberg?

Kasernengelände HRBürgermeister Martin Wagner will noch mehr Logistikunternehmen in das ehemalige Kasernengelände holen, der Gewerbesteuern wegen.

Die Wertschöpfung eine Logistikbetriebes ist im Vergleich mit einem Produktionsbetrieb wesentlich geringer. Es ist nicht verständlich, warum sich Homberg nicht um höherwertige Betriebe bemüht?

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Architekt Gontermann zur Planung des alten Gaswerks

Jochen Gontermann, der Architekt der Pläne für das alte Homberger Gaswerk nimmt zu dem Bericht  über die Planung und den darauf folgenden Kommentaren Stellung:   Jochen Gontermann Architekt im öffentlichen Dienst Ich bin froh, dass der Hingucker den Punkt 9 der Tagesordnung öffentlich gemacht hat. Ich hätte mir in der Überschrift noch ein Fragezeichen gewünscht, […]

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