HOMBERGER HINGUCKER MAGAZIN

2008 – 2021 Informationen zur Kommunalpolitik in der Kreisstadt Homberg (Efze) – ab 2021 HOMBERGER HINGUCKER MAGAZIN

Erst hingehalten, jetzt kurzfristiges Ultimatum

Aus dem RathausHerr Wilhelm Schneider aus Korbach war sprachlos, als er den Brief des Homberger Bürgermeisters Martin Wagner vom 28. Oktober 2011 las.

Ultimatum des Bürgermeisters
Aufgrund eines städtebaulichen Vertrags mit der Stadt Homberg hatte Wilhelm Schneider die Planungsunterlagen für seine Baupläne (Kassler Straße / Nordumgehung) erstellen lassen und sie bei der Stadt eingereicht. Danach hörte er lange Zeit nichts mehr. Ärgerlich lange kam es zu keinem Kontakt mit der Stadt Homberg. Und jetzt dieser Brief. Bürgermeister Martin Wagner forderte ihn darin auf, sich bis zum 4. November 2011 bereit zu erklären auf dem beplanten Gelände einen Mitbewerber anzusiedeln, sonst würde man den städtebaulichen Vertrag auflösen. Konkret sollte er in seiner Planung auch Platz für die Firma Blecher schaffen.

Warum nehmen die Homberger Bürger solche Vorgänge hin?
Diese Vorgehensweise Wagners machte Schneider sprachlos. Wirtschaftlich ist es nicht zumutbar, einen Mitbewerber neben sich einen Platz einzuräumen, findet er. Rechtlich gibt es keine Grundlage für diese Forderung. Es gibt einen Aufstellungsbeschluss für den Plan der Stadtverordneten, es gibt einen Vertrag mit der Stadt. Leistungen sind auf der Grundlage des Vertrages erbracht worden, Kosten für ihn entstanden.

Dieses Ultimatum ist für ihn nicht annehmbar. Sollten sich seine Pläne in Homberg nicht verwirklichen lassen, dann würde der Zugreifmarkt im Basthauptweg geschlossen werden. Er wundere sich, dass man das in der Stadt einfach so hinnimmt. Schneider will erst einmal den Rechtsanwalt einschalten.

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