HOMBERGER HINGUCKER MAGAZIN

2008 – 2021 Informationen zur Kommunalpolitik in der Kreisstadt Homberg (Efze) – ab 2021 HOMBERGER HINGUCKER MAGAZIN

Bürgermeister Wagner 2009: Kasernengelände für Industrieentwicklung problematisch

Im Februar 2009 schätzte Bürgermeister Martin Wagner die Nutzung des Kasernengeländes, insbesondere der Ostpreussenkaserne, für Industrieansiedlung als problematisch ein.
Zu diesem Zeitpunkt wurde das Homberger Gewerbegebiet im Flächennutzungsplan erweitert. Die Regionalplanung gab der Stadt hinsichtlich der Flächenausweitung zu bedenken:

"Es wird angeregt, im Hinblick auf die sonstigen, in Homberg vorhandenen Gewerbeflächenoptionen (Remsfeld/Kasernenkonversionen) den Flächenumfang der Bauleitplanänderung nochmals kritisch zu hinterfragen und auf den zu erwartenden
Bedarf in den kommenden 8 – 10 Jahren zu begrenzen."

Auf diesen deutlichen Hinweis nahm der Magistrat folgendermaßen Stellung:

"Entsprechende Anfragen mit einem Einzelflächenbedarf von ca. 4,0 ha liegen bereits vor, die Erweiterung eines im Gebiet ansässigen Logistikunternehmens steht unmittelbar vor der Realisierung.

Insbesondere für solch größere zusammenhängende Flächenansprüche sind dagegen die noch vorhandenen kleinen Restflächen nicht geeignet. Die Konversionsflächen des ehemaligen Bundeswehrstandortes Ostpreußenkaserne sind aufgrund ihrer topographischen Lage sowie der Nähe zu Homberger Wohngebieten für die Entwicklung eines Industriegebietes problematischer zu beurteilen.

Der an die ehemaligen Kasernen angrenzende Truppenübungsplatz mit ca. 300 ha Fläche birgt kein weiteres Entwicklungspotential, weil der überwiegende Teil der Flächen FFH-Gebiet und Vogelschutzgebiet ist." (Unterstreichung vom Hingucker)

In der Debatte über diesen Punkt bekräftigte Wagner noch einmal diesen Standpunkt: Das Gewerbegebiet in Remsfeld sei wegen der Hanglage für Logistikunternehmen nicht geeignet, da die Kosten für die Planierungsarbeiten zu hoch seien.

10 m Aufschüttung

 

In diesem Herbst wurden rund 6 ha Fläche abgegraben und aufgeschüttet, um ebene Flächen für das Logistikunternehmen ELVIS zu bekommen. An der höchsten Stelle der Erdaufschüttungen beträgt der Höhenunterschied zum vorhandenen Gelände 10 Meter. Diese Planierungsarbeiten wurden vom Zweckverband Schwalm-Eder-Mitte in Auftrag gegeben, in dessen Vorstand auch Wagner sitzt.

Den Vorzug der Homberger Erweiterung des Gewerbegebietes gegenüber dem gemeinsamen in Remsfeld sieht Wagner laut Sitzungsprotokoll:

Der Bürgermeister bringt noch einmal zum Ausdruck, dass ein ganz wesentlicher Unterschied zum gemeinsamen Gewerbegebiet besteht, nämlich der Bahnanschlus.

Von dem Bahnanschluss ist bis heute nichts zu sehen.

Jetzt, zwei Jahre später, will Wagner das Kasernengelände für 500.000 Euro durch die Stadt kaufen. An der topografischen Situation und an der Nähe zur Wohnbebauung hat sich bei dem Kasernengelände nichts geändert. Der Vergleich der Aussagen von 2009 mit denen von 2011 zeigt den Wahrheitsgehalt an.

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Dokumentation

Gleichlautende Stellungnahme des Magistrats auf die Einwände der Regionalplanung, der Landwirte und des Bauernverbandes laut Sitzungsprotokoll vom 26.2.2009

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Kasernen: Mehr Fragen als Antworten

Der Bürgermeister möchte das Kasernengelände kaufen. Dazu will er von der Stadtverordnetenversammlung noch vor Weihnachten freie Hand für die Vorbereitung des Kaufes per Beschluss erhalten. Vom Magistrat gibt es dazu noch keinen Beschluss, zumindest ist noch keiner vorgelegt worden.
Ein Schnellverfahren und das bei hohen Kosten und Risiken.

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Homberg verzaubert

 

Burg und Kirche bei Nacht

Der Homberger Fotograf hat zwölf seiner Fotos in einem Kalender für 2012 veröffentlicht.

Ein zauberhafte Blick auf Homberg.

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Bürgermeister will Kasernengelände kaufen

Ostpreußen Kaserne

Am 15. Dezember soll nach den Vorstellungen des Bürgermeisters über den Kauf des Kasernengeländes beraten und beschlossen werden.
Dazu hat er jetzt zur Tagesordnung nachgereicht:

Zwei Übersichtspläne
Eine Beschreibung des Vorhabens
Berechnungstabellen
einen Beschlusstext

Eine Dokumentation.

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Vom Amtgericht zum Ärztehaus

Ansicht ÄrtzteausWenn die Stadtverordneten am 15. Dezember 2011 den vorgelegten Pläen zustimmen, kann das ehemalige Amtsgericht zu einem Ärztehaus mit 5 Praxen umgebaut werden. Es gibt einen ersten Mieter.

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Solarpark RisenDas Geld der Stromkunden geht jetzt an Risen Energy nach China. Von regionaler Wertschöpfung wird nichts zu sehen sein. Das versteht der Zweckverband Schwalm-Eder-Mitte unter regionaler Wirtschaftentwicklung: Nordhessen zahlt, China kassiert.

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Sitzungsunterlagen sind zu veröffentlichen! Bürgermeister boykottiert Beschluss

Stadtverordnetenversammlung UnterlagenWieder setzt sich Bürgermeister Martin Wagner über einen Beschluss des Stadtparlaments hinweg und tut nichts.
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Kasernenkauf: Katze im Sack

OstpreußenkaserneIn der kommenden Stadtverordnetenversammlung soll „über den Erwerb“ des Kasernengeländes beschlossen werden. Von „ausführlichen Informationen“ in der vorletzten Sitzung kann keine Rede sein, geschweige denn von einer Erörterung solch einer weitreichenden Entscheidung.

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Einkaufszentrum: „Investor“ will Vertrag

Am 15. Dezember soll über einen Vertrag mit dem „Investor“ für das Einkaufszentrum beschlossen werden.
In der Einladung heißt es nur es soll über das „weitere Vorghen“ beschlossen werden, im folgenden Text geht es dann nur um die schriftliche Vereinbarung, sprich Vertrag, mit der Projektentwicklungsgesellschaft APP. Wer ist diese Gesellschaft?

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Stadtverordnetenversammlung 15. Dez. 2011Eine Tagesordnung mit vielen Themen. Bei einigen fehlen wichtige Unterlagen.

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BildChristian Klotz, auf dem Foto vor der Kulisse des Homberger Marktplatzes, berät jetzt Bürger im Kampf gegen ein Einkaufszentrum.

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