HOMBERGER HINGUCKER MAGAZIN

2008 – 2021 Informationen zur Kommunalpolitik in der Kreisstadt Homberg (Efze) – ab 2021 HOMBERGER HINGUCKER MAGAZIN

Klientelwirtschaft durch die Hintertür

Eine kleine Änderung in einem Satz, von der Öffentlichkeit kaum beachtet, kann für viele Menschen erhebliche Auswirkungen haben und das Land verändern.

Ein solcher Satz befindet sich in der Hessischen Gemeindeordnung §121 "Wirtschaftliche Betätigung". Darin wird seit 2005 die wirtschaftliche Betätigung der Gemeinden beschnitten.

(1) Die Gemeinde darf sich wirtschaftlich betätigen, wenn
(…)
3. der Zweck nicht ebenso gut und wirtschaftlich durch einen privaten Dritten erfüllt wir oder erfüllt werden kann.

In der Diskussion des Hessischen Energiegipfels kam diese Regelung wieder auf den Tisch. Die Regelung behindert, dass Gemeinden im Rahmen ihrer kommunalen Selbstverwaltung die Energieerzeugung und Energieversorgung in die eigene Hand nehmen. Die Landesregierung hat im Zuge der Überarbeitung der Gemeindeordnung auch diesen Satz geändert. Nach den Vorstellungen von CDU und FDP dürften sich Kommunen wirtschaftlich betätigen, aber nur wenn Private die Stimmenmehrheit von 51 Prozent haben.
Konnten die Gemeinden im Rahmen der kommunalen Selbstverwaltung bis 2004 auch wirtschaftlich aktiv werden und so Kosten sparen, sollen sie sich jetzt von privaten Geldgebern bevormunden lassen.

Gegen diese Regelung hat die Stadtwerke Union Nordhessen (SUN) protestiert, auch die Homberger Kraftstrom Bezugsgenossenschaft (KBG) gehört dazu. Sie sieht damit die Energiewende hin zu erneuerbarer Energie gefährdet. Auch das globalisierungskritische Netzwerk Attac Schwalm-Eder hat sich diesem Protest angeschlossen. Jetzt hat auch der Bundestagsabgeordnete Edgar Franke (SPD) dagegen seine Stimme erhoben. (auch HNA 27.12.2011)

Energieversorgung in die eigenen Hände nehmen
In den letzten Jahren setzte eine Diskussion ein, in der in vielen Kommunen überlegt wird, die Energieversorung wieder in die eingenen Hände zu nehmen. Die Überlegung ist ganz einfach: Das Geld, das für die Stromnetze in der Stadt bezahlt werden muss, soll lieber den Gemeinden und den Bürgern als den Konzernen zu Gute kommen. Es sind beträchtliche Beträge. Mit der Energiewende wird die dezentrale Energieerzeugung immer wichtiger, dafür sind die Kommunen gut aufgestellt und wollen aktiv werden. Das missfällt  den Energiekonzernen, die durch die vielen Stadtwerke eine Konkurrenz bekommen, die sie nicht haben wollen. CDU und FDP wollen den Konzernen gegen die Kommunen und ihnen die Bevormundung der Bürger sichern.

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Erfahrungen mit Arbeitsgruppen

In der Amtszeit des Bürgermeisters hat er immer wieder einmal Arbeitsgruppen initiiert. Die Erfahrung sind ernüchternd gewesen. Nichts anderes wird auch von den neuen Arbeitsgruppen zu erwarten sein.

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„Hohe Auszeichnung“ für den Zweckverband: Wofür?

„Hohe Auszeichnung“ für die Teamarbeit im Zweckverband. meldete die Presse und so standt es einige Tage auf der Homepage der Stadt. Jetzt ist die Meldung verschwunden. Sowohl nach der Meldung als auch nach der guten Teamarbeit muss man suchen.

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Ein blinder Fleck ist aufgedeckt

Blinder Fleck kurzDie Berichterstattung über die Asbestsanierung in der ehemaligen Dörnberg-Kaserene findet Anerkennung bei der „Initiative Nachrichtenaufklärung“ (INA).

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Vorauseilende HNA-Berichterstattung

Die HNA berichtet über eine Sitzung, die gar nicht stattgefunden hat.
Eine lehrreiche Panne über den Lokaljournalismus.

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Nachtragshaushalt 2011

NachtragshaushaltFWG gibt Hinweise zum Nachtragshaushalt, der von CDU, SPD und FDP beschlossen wurde.

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Wartungsarbeiten: Wer hat Kenntnisse?

In eigener Sache Der Homberger Hingucker ist auf die neueste Version von wordpress umgestellt. Bisher ist es noch nicht gelungen, die vorhandenen Kommentare in der rechten Spalte sichtbar zu machen. Wer sich mit der Software wordpress auskennt und helfen kann, möge sich bitte per Email melden. HINWEIS. Kommentare sind weiterhin möglich, sie erscheinen jetzt unter […]

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Das neue Ärztehaus

Amtsgericht 2008 überholte PlanungWeder die Stadt noch die Presse berichtet ausführlich über das neue Ärztehaus, dem alle Parteien in der letzten Stadtverordnetenversammlung zugestimmt haben. Diese Informationslücke wird hier ausgefüllt.

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Planänderung für Gaswerk abgesetzt

Stadtverordneten Versammlung 15.12.2011
Für das Grundstück des Gaswerks sollte der Flächennutzungsplan und der Bebauungsplan geändert und als Mischgebiet ausgewiesen werden.

Diese Tagesordnungspunkte wurden zu Beginn der Sitzung vom Bürgermeister gestrichen. Eine Begründung gab es nicht.

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Fakten zum Thema Einkaufszentrum Marktplatz Ost

Für das Einkaufszentrum am Marktplatz gibt es keine ökonomische Grundlage.
Diese Aussage des Gutachtens ignoriert der Bürgermeister und will jetzt sogar einen Exklusivvertrag an ein Büro übergeben.

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Infopolitik: Sitzungsunterlagen wieder gelöscht

sitzung

Statt der vollständigen Sitzungsunterlagen findet der Bürger nur ausgewählte Teile.

Der Bürgermeister widersetzt sich dem Beschluss der Stadtverordneten.

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Parkplätze am zukünftigen Ärztehaus

Lageplan ÄrztehausAm neuen Ärztehaus sind 13 zusätzliche Parkplätzean an der Nordseite geplant.

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Mit Salamitaktik zum Kasernenkauf?

Der Bürgermeister will das Kasernengelände kaufen und hält viele Fakten unter der Decke. Die Stadtverordneten, die dem zustimmen müssen, sollen sich mit Andeutungen zufrieden geben. Nachdem erster Widerstand gegen den blinden Kauf deutlich wurde, verlegte sich der Bürgermeister auf die Salamitaktik, um sein Ziel zu erreichen. Eine Analyse.

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