HOMBERGER HINGUCKER MAGAZIN

2008 – 2021 Informationen zur Kommunalpolitik in der Kreisstadt Homberg (Efze) – ab 2021 HOMBERGER HINGUCKER MAGAZIN

Vom Schnüren großer Pakete

Am Dienstag 12. Juni 2012 sollen die Stadtverordneten über ein großes Paket beschließen, in dem verschiedenste Projekte zusammengeschnürt worden sind.

Kauf des Kasernengeländes und Kauf von mehreren Freiflächen
Für einzelne Gebäude und Teilbereiche des Kasernengeländes gibt es wohl Interessenten, die ihr Kaufinteresse schriftlich bekundet haben. Dabei geht es um Bedarf von Lagerungflächen bis zu Gebäuden für innovativen Produktions- und Entwicklungsbetrieben. Allein dieses Paket auf dem Gelände der Kasernen bedarf schon reiflicher Überlegungen, da damit auch hohe Lasten für den Bau und den Unterhalt der Straßen und des Leitungsnetzes verbunden sind.

Vertrauensverlust erschwert Entscheidung
Nach den Erfahrungen mit den Investoren, die der Bürgermeister immer wieder vorgab zu haben und die sich dann doch als Luftnummern erwiesen, ist auch hier Vorsicht geboten. Eine schriftliche Absichtserklärung ist nicht bindend und hat rechtlich keine Konsequenzen, wenn sich der Käufer anders entscheidet.
Ein solches Risiko bleibt zwar immer bestehen. Homberg leidet aber unter den zahlreichen Falschinformationen des Bürgermeisters, die jegliches Vertrauen zerstört haben. Es gibt keinen Grund ihm jetzt zu glauben. Vielleicht wird damit ernsthaften Interessenten Unrecht getan. Um die Ernsthaftigkeit zu prüfen, müssen die Stadtverordneten sich Zeit nehmen. Allein der aufgebaute Zeitdruck macht stutzig, dass hier wieder etwas durchgeboxt werden soll.

Kasernengelände und Freiflächen
In das Paket Kasernengeländekauf wird noch das Paket Freiflächenkauf zum Zwecke von Solarparks geschnürt. Warum wird das nicht sauber in einzelnen Entscheidungen aufgeteilt? Diese Vorgehensweise mahnt zur Vorsicht.

Erinnert sei an die "innovativen Finanzprodukte" der Banken, in denen wertlose Hypotheken untergemischt und an ahnungslose Anleger als sichere Geldanlage verkauft wurden. Die Folge davon erleben wir, die Auswirkung haben sich zur Weltwirtschaftskrise entwickelt.

Bürgermeister unter Druck?
Warum schon wieder eine Sondersitzung der Stadtverordneten nur zwei Wochen nach der letzten? Was ist so eilig um nicht bis zum regulären Termin Ende des Monats warten zu können? Aus Sicht der Stadt nichts. Aus Sicht des Bürgermeisters wohl vor allem der Kauf der Freifläche für die PV-Anlage entlang der alten Bahntrasse. Dieses Gelände sollte bis Ende Juni mit dem Solarpark bebaut sein, um die Einspeisevergütung noch zu erhalten, die ab Ende Juni abgesenkt werden sollte und jetzt doch noch etwas gestreckt wird, da der Bundesrat den zu schnellen Solarkürzungen nicht zugestimmt hat.

Bereits nachdem es Ende April nicht zu einer Entscheidung für den Solarpark kam, wurde rasch für den 10. Mai eine neue Sitzung anberaumt, in der Hoffnung, dass die Stadtverordnetenversammlung dann grünes Licht für den Bau gibt. Der Solarpark hätte dann unter Hochdruck gebaut eine gute Chance gehabt bis Ende Juni an das Netz zu gehen. Vorraussetzung für eine so rasche Umsetzung ist eine entsprechend gute Vorbereitung, Verträge mit den Baufirmen müssen vereinbart worden sein. Die Solarpaneele, die an die 30 Container füllen, müssen geordert sein, damit der straffe Zeitplan eingehalten werden kann. Das wird der Bauherr bereits gut vorbereitet haben, damit es sich zeitlich umsetzen lässt. Es bedeutet, er hat sich auf die Zusicherungen des Bürgermeisters verlassen und ist Verpflichtungen eingegangen. Jetzt steht der Bürgermeister vor der Schwierigkeit, rasche Entscheidungen herbeizuführen auf die der Bauherr vertraut hat. Sollte das Projekt scheitern, kann sich der Bauherr zur Schadensregulierung an den Bürgermeister halten. Das ist ein Szenario, dass den Zeitdruck erklärt, den der Bürgermeister in der Sache macht. Es steht für ihn viel auf dem Spiel.

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Solarenergie am teuersten

Mengen und KostenObwohl die Solarenergie am teuersten ist, wird am meisten darein investiert. Höhere und sichere Gewinne sind sonst nirgens garantiert.
Privathaushalte und der Mittelstand zahlen, Finanzinvestoren kassieren.
Soll das die Kommunalpolitik noch fördern?

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Schäferprotest und Bürgermeisterreaktion

Wagner zu Unterschriften Ein Bericht und gleich drei falsche Aussagen des Bürgermeisters.

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Schnelle Reaktion

Blumenkübel sind bepflanztDie zwei Blumenkübel vor der Wernswiger Schule wurden Anfang Juni bepflanzt. Prima.
Weitere Kübel zur Verkehrsberuhigung gibt es nicht, auch wenn die Bürger sie selbst bezahlen wollen.

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Sondertermin Stadtverordneten-Versammlung 12. Juni

Stadtverordnetenversammlung 12.6.Wieder eine kurzfristig angesetzte Sondersitzung. Das zeugt von hektischen Vorgehen und keiner planvollen Arbeit, die Vertrauen schaffen könnte.
Fremdinteressen werden über die Interessen der Homberger gesetzt.

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Schäfer wollen Unterschriften übergeben

Unterschriftenlisten sollen übergeben werdenAm Dienstag 5. Juni 2012 um 8:15 Uhr wird die Schäferin Miriam Seidlitz dem Bürgermeister die gesammelten Unterschriften für den Erhalt der Naherholungsfläche auf dem ehemaligen Bundeswehrgelände übergeben.

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Vom Bürgerbegehren durch Bürgerbefragung zum Bürgerentscheid

Unterschriften sammeln Die SPD stellte einen Antrag zum Thema Bürgerbefragung und verhedderte sich in den Begriffen und der Bedeutung dieses Bürgerrechts.
Voraussetzungen für ein Bürgerbegehren und eine anschließende Bürgerbefragung findet sich in diesem Beitrag.

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Das JA der SPD zur Haushaltslage

SPD sagt JA2011 hat die SPD den Haushalt wegen der hohen Verschuldung abgelehnt. In diesem Jahr ist die Verschuldung noch größer geworden. Jezt sagt die SPD ja dazu.

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Bürgermeister-Delegation war in Stolin – erstmalig

Delegation nach StolinZum ersten Mal in seiner 10 jährigen Amtszeit besucht Bürgermeister Wagner die Partnerschaft zusammen mit den Hauptamtsleitet Bottenhorn und seinem Vater. Während der Altbürgermeister Blau die Hilfstransporte selbst begleitete, fliegt die Wagner-Delegation nach Minsk.

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Versprechen im Dorf vergessen?

Leere Blumenkübel im Dorf

Leere Blumenkübel im Dorf. In der Kernstadt ein „Blumenmeer“.

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Genossenschaft gründen

Year of CooperativesWas einer allein nicht schafft, das erreichen viele zusammen.

Das ist das Grundprinzip von Genossenschaften. Es gibt reichlich Informationsmaterial und Beratung, dazu muss man keinen Prüfauftrag an den Magistrat beantragen, wie es die Homberger SPD tat.

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Bürgermeister Wagner: „Das kann die Verwaltung nicht leisten“

Arbeit am BlumentorFünf Mann und ein Pressesprecher im Einsatz am Blumentor, das kann sich Homberg leisten.

Die gesetzlich verpflichtenden Aufgaben und Berichte an das Parlament, dass kann die Verwaltung nach den Worten des Bürgermeisters nicht leisten.

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FWG zur Haushalts-Debatte

Presseerklärung der Freien Wähler Homberg zur Haushaltsdebatte:
Das Kontrollrecht des Parlaments wurde durch FWG-Antrag erheblich gestärkt.
Eine Bereitschaft zum Sparen war nur bei FWG und Grünen erkennbar.

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