Der Pfarrer und das achte Gebot
Ein Kommentar:
In seiner wöchentlichen Kolumne hat der Mundart-Pfarrer Dieter Otto seine Meinung zu der Urkundenunterdrückung und Urkundenfälschung des Homberger Bürgermeisters kund getan. In der HNA schrieb er seine Meinung als Pfarrer (ins Hochdeutsch übertragen DMS) :
Also, wie gesagt, gut, dass ich Pfarrer und kein Bürgermeister geworden bin. Und das muss ich nun einmal den Hombergern vorhalten. Ich kann das Gemache mit eurem Dienstwagen Affäre nicht verstehen. Nehmen Sie es mir nicht übel, aber kleinkarierter geht doch bald nicht mehr. Ich habe immer gedacht, dass die Gemeindepolitiker sich für das Wohl der Stadt einsetzen sollten. Hier aber scheint in eure Stadtparlament eine Art Selbstzerfleischungs-Prozess in Gang zu sein, der alle Kräfte lähmt und die eigentliche Arbeit unmöglich macht.
Ich habe vor Jahren das erste Mal euren Bürgermeister kennen gelernt und als wir zwei uns unterhalten haben, hab ich gedacht: Die Homberger können sich glücklich schätzen so einen aufgeweckten und freundlichen jungen Mann gekriegt zu haben.
Warum werden denn nun diesem Mann so viele Steine in den Weg gelegt? Man kann doch über einen Fehler miteinander schwatzen, den jemand vielleicht begangen hat und muss doch nicht gleich sagen, dass er zurücktreten soll oder gar vors Gericht ziehen. Homberg ist doch unsere Kreisstadt und hat somit auch eine gewisse Vorbildfunktion. Lasset doch nicht zu, dass dieses Kennzeichen H. R. auch " hinten rum" bedeuten kann. HNA-online
Sicherlich wird der Herr Pfarrer früher im Konfirmanden-Unterricht auch die 10 Gebote durchgenommen haben und den jungen Christen unter anderem erklärt haben: "Du sollst nicht falsches Zeugnis reden gegen deinen Nächsten" Jetzt lehrt er allerding, auch wenn du lügst, ist das nicht schlimm. Wer darauf aufmerksam macht, ist nur "kleinkariert".
Selbst, dass die Staatsanwaltschaft das Verhalten des Homberger Bürgemeisters als strafbares Vergehen ansieht und einen Strafbefehl geschickt hat, nimmt er nicht zur Kenntnis. Wo ist die Kirche hingekommen, wenn einige ihrer offiziellen Vertreter zwar nicht von der Kanzel aber über die Kolumne kriminelles Verhalten absegnen.
Die Steine, die der Herr Pfarrer sieht, die hat sich der Bürgermeister selbst in den Weg gelegt.
Ein Bürgermeister, der geschworen hat, die Gesetze einzuhalten und sie dann bricht, das ist für den Gottesmann kein Grund seinen Rücktritt zu verlangen. Da hat Margot Käsmann etwas anderes vorgelebt.
Vor Gericht will der Bürgermeister selber ziehen. Die goldene Brücke, die ihm die Staatsanwaltschaft mit dem verhältnismäßig milden Strafbefehl geboten hat, hat er selbst abgelehnt und damit die Gerichtsverhandlung gewählt. Und wenn dann noch die Vorbildfunktion beschworen wird, wer, wenn nicht zu allererst der Repräsentant der Stadt, soll das vorleben. Der Bürgermeister gibt aber leider kein gutes Vorbild, ebenso wie der Pfarrer, der dessen Rechtsbrüche bagatellisiert und nicht mehr zwischen Recht und Unrecht unterscheiden kann. Da muss wohl noch einmal der Kleine Kathechismus gelernt werden.
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