HOMBERGER HINGUCKER MAGAZIN

2008 – 2021 Informationen zur Kommunalpolitik in der Kreisstadt Homberg (Efze) – ab 2021 HOMBERGER HINGUCKER MAGAZIN

Kinderbetreuung ist eine gesellschaftliche Aufgabe

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Bürgermeister Dr. Ritz spricht von einem "hoch defizitiären Kindergartenbereich".

 

"Etwa zehn Prozent der Kosten erwirtschafte man aus den Gebühren, hatte Bürgermeister Dr. Nico Ritz bereits erklärt"

 

Diese Ausdrucksweise vermittelt den Eindruck es gehe bei der Kinderbetreuung um ein Wirtschaftsunternehmen, das Einnahmen "erwirtschaften" muss.

Das ist eine Irreführung.

Kinderbetreuung ist eine gesetzlich geregelte Aufgabe, die die Kommunen erfüllen müssen. Diese Aufgabe ist in den letzten Jahren noch um die Betreuung der Kinder unter drei Jahren erweitert worden.

Wer bestellt, hat auch zu zahlen

Diese Aufgabe ist den Kommunen durch Bundes- und Landesgesetz zugewiesen, sie muss von den Kommunen erfüllt werden. Für die Aufgaben, die den Kommunen zugewiesen werden, müssen auch die finanziellen Mittel bereit gestellt werden. Wer bestellt, hat auch zu zahlen, das ist sogar in der Hessischen Verfassung verankert. Dieses grundlegende Regel wird als Konnexitätsprinzip bezeichnet.

Bildung muss kostenlos sein

Kindliche Entwicklung im Kindergarten ist Teil der Bildung. Diese Auffassung ist inzwischen allgemein anerkannt. Die Bildung beginnt nicht erst mit der Grundschule. Die schulische Bildung ist kostenlos. Auch frühkindliche Bildung muss für die Eltern ohne zusätzliche Kosten ermöglicht werden.

Wie falsch die Aussage von Dr. Ritz ist, zeigt sich, wenn man sie in den Bildungszusammenhang stellt. Dann müsste man auch von einem: "hochdefizitärem Schulbereich" sprechen.

Der Bürgermeister macht es sich zu einfach. Statt auf die Erfüllung des Konnexitätsprinzips hinzuwirken, ist es leichter, die Eltern zur Kasse zu bitten.

Wenn dann auch noch über den demoskopischen Wandel geklagt wird, dann ist der Rückgang der Kinderzahl auf genau diese Politik zurück zu führen, die Eltern belastet und Vermögen entlastet. Aktuell springt ins Auge, dass der Bürgermeister bisher noch nicht die Pacht in Höhe von 300.000 Euro für die Solarparkfläche eingetrieben hat.

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Der Stadt fehlen 300.000 Euro

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Seit 4 Jahren keine Pachteinnahmen.

Bürgermeister scheinen untätig zusein.

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Konzeptloser Kauf

Bild Kein Konzept, aber kaufen.

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Immobiliengeschäfte der Stadt: Ruinös

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Teuer einkaufen (180.000 €)
billig verkaufen (53.000 €)

ein sicherer Weg in den Ruin

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Korruptionsverdacht noch nicht entkräftet

BildStatt eindeutiger Antworten zu der Spende des Unternehmers Schneider und der Fällung von 6 großen, gesunden Bäumen vor seinem geplante Fachmarktcenter widersprechen sich die öffiziellen Aussagen immer mehr. Eine detaillierte Darstellung anhand der schriftlichen Aussagen.

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Das ‚Deutsche Haus‘ an Markt steht wieder zum Verkauf

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EKZ Nordumgehung: Der Murks geht weiter

Pressemitteilung der FWG zu den Entscheidung für die dritte Änderung des Bebauungsplans für das Schneider-Areal in der Kasseler Straße, Ecke Nordumgehung.

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Schadenssumme 93.000 Euro

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Schaden 93.000 Euro
gerichtliche Auflage 10.000 Euro

Altersversorgung 600.000 Euro

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Schneider-Areal: Überraschend keine Empfehlung für neue Satzung

BildIn den Ausschüssen gab es überraschend keine Mehrheit für einen neuen Bebaungsplan auf dem Schneider-Areal.

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Falsche Aussage

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