HOMBERGER HINGUCKER MAGAZIN

2008 – 2021 Informationen zur Kommunalpolitik in der Kreisstadt Homberg (Efze) – ab 2021 HOMBERGER HINGUCKER MAGAZIN

FWG zu der Erhöhung des Kassenkredits und zur Finanzlage

Die Freien Wähler Homberg (FWG) haben ihre Sicht zu dem Kassenkredit auf ihrer Homepage und per Mail bekannt gemacht.

Die FWG fordert:

"dass endlich der Haushaltsentwurf 2012 vorgelegt wird und die Arbeitsgruppe Haushaltskonsolidierung ihre Arbeit noch im Februar aufnimmt.
Einsparungen können und müssen im Haushalt 2012 erfolgen.
Außerdem müssen verbindliche Termine für die Vorlage der Jahresabschlüsse zum 31.12.2009, 31.12.2010 und 31.12.2011 vereinbart werden."

Zu den Kassenkrediten führen sie aus:

Kassenkredite werden zur Finanzierung von laufenden Ausgaben aufgenommen. Ihnen steht kein Vermögenswert gegenüber. Zusätzlich belasten Zinszahlungen und Tilgungsraten die zukünftige Liquidität.

Kassenkredite sollten eine Laufzeit von weniger als einem Jahr haben und lediglich die Liquidität der kommunalen Kasse sicherstellen. Sie sind also mit dem privaten Überziehungskredit vergleichbar.

In Homberg (Efze) wird aber seit Jahren mehr Geld ausgegeben, als eingenommen wird. Seit 2003 sind die städtischen Haushalte defizitär. Der jeweilige Verlust muss über Kassenkredite finanziert werden.
Zum 31.12.2011 waren 5,5 Millionen Euro Kassenkredit in Anspruch genommen.
Bis zum 29.02.2012 werden weitere 2,5 Millionen Euro in Anspruch genommen werden.
Damit ist der in der Haushaltssatzung 2011 geregelte Höchstsatz von 8 Millionen Euro an Kassenkrediten ausgeschöpft.

Druckansicht Druckansicht

Kassenkredit erhöhen – geht das so einfach?

Ein Kassenkredit muss ebenso wie ein Dispokredit in kurzer Zeit wieder ausgeglichen werden.
Bei 17 Mill. Euro ist das in Homberg ncht machbar. Damit fehlt die Voraussetzung für die Erhöhung des Kassenkredites.

weiterlesen »


Grüne: Risikoprojekte sofort stoppen

Bündnis90/Die Grünen Homberg haben auf die Information über notwendige Aufstockung der Kassenkredite auf 17 Mllionen die folgende Presseerklärung abgegeben.
Ihre Forderung:
Hohe Verschuldung macht Homberg handlungsunfähig, Risikoprojekte sofort stoppen.

weiterlesen »


Alles muss auf den Tisch

Angesichts der katastrophalen Finanzsituation der Stadt, kamen die Parteien überein in einer Sondersitzung am 9. Februar über die gesamten Zahlungsverpflichtungen, auch die bei der HLG, sich von Sachkundigen, die Situation erläutern zu lassen und zu beraten wie jetzt weiter verfahren werden soll.

weiterlesen »


Noch keine Entscheidung zum Jugendzentrum im Gaswerk

Gaswerk PlanEntscheidung über den Standort wurde wieder verschoben. Gleichzeitig müssen monatlich 2500 Euro Bereitstellungszinsen gezahlt werden.

weiterlesen »


Homberg zahlungsunfähg

Homberg kann ab Februar/März "keine Löhne, Gehälter und andere laufenden Verpflicht- ungen mehr bezahlen" (Erläuterungen zur Tagesordnung S. 7). Schon jetzt erfolgt die Zahlung nur noch aus dem Kassenkredit, der bis 8 Millionen Euro genehmigt ist. Das reicht in den nächsten Monaten nicht mehr aus. Bis zum Jahresende werden bis 17 Millionen Euro Kassenkredite gebraucht. […]

weiterlesen »


Schafe sollen Investoren weichen

SchäfereiEin Solarpark für fremde Investoren würde die Existenz der Schäferei gefährden und hätte langfristige, teure Folgen.

weiterlesen »


Kasernenkauf und Exklusiv-Vertrag zum Einkaufszentrum sind nicht auf der Tagesordnung

Eine Zustimmung zu dem Exklusivvertrag zu dem Einkaufszentrum und zu einem Kaufvertrag des Kasernengländes war wohl nicht zu erreichen. Beide Themen stehen nicht auf der Tagesordnung für den 2. Februar, wie es der Bürgermeister gerne gehabt hätte.

ufszȑ

weiterlesen »


17 Millionen Euro fehlen…

.. in den nächsten Monaten in Homberg, um die laufenden Verpflichtungen zu bezahlen. Dieses Geld fehlt zusätzlich zu den Schulden der Stadt, die mit 53 Millionen im Haushalt aufgezeichnet sind. Die Nachricht von den fehlenden 17 Millionen steht in der Einladung zur nächsten Stadtverordnetenversammlung am 2. Februar in Tagesordnungspunkt 5, der da ganz harmlos klingt: […]

weiterlesen »


Über ein Jahr noch keine Entscheidung des Landgerichts zur Klage gegen Wagner

Kleine Anfrag im LandtagDie Staatsanwaltschaft hat ermittel und Anklage vor dem Landgericht erhoben. Über den Antrag wird normalerweise in drei bis vier Monaten entschieden. Im Fall Wagner wird es auf die lange Bank geschoben. Warum das so ist wollen jetzt SPD-Landtagsabgeordnete von der Landesregierung wissen.

weiterlesen »


Feldwebelhäuser: Mieteinnahmen schön gerechnet

Feldwebelhäuser Briefkästen20.000 Euro Mieteinnahmen rechnet der Bürgermeister in seine Berechnng des Kasernengeländes ein, mit denen er den Kauf zu begründen sucht.

Das ist nur ein leicht nachprüfbarer Posten in der Rechnung.

weiterlesen »


Ackerland zu Solarflächen: Das geht nicht!

Neuer Hof

Mit Umdefinieren und mit Rechentricks versucht Bürgermeister Wagner ehemaliges Ackerland zu Konversionsflächen und damit zu Sonderflächen für Freiflächen-Solaranlagen zu machen.
Ob das das Verwaltungsgericht auch so sieht?

weiterlesen »


Schulden: Rettung gegen Restriktionen

Schulden SchuldenHomberg gehört mit zu den am höchsten verschuldeten Kommunen, sie dürfen unter den hessischen kommunalen Rettungsschirm, wenn die Stadt es will.
Die Kehrzeite wird für alle Homberger hart werden. Dann ist Schluss mit lustigen Geldausgeben.

weiterlesen »


Druckansicht Druckansicht

Powered by WordPress • Theme by: BlogPimp/Appelt MediendesignBeiträge (RSS) und Kommentare (RSS) • Lizenz: Creative Commons BY-NC-SA. Impressum Impressum