HOMBERGER HINGUCKER MAGAZIN

2008 – 2021 Informationen zur Kommunalpolitik in der Kreisstadt Homberg (Efze) – ab 2021 HOMBERGER HINGUCKER MAGAZIN

Das ist alles!

Eine DIN-A4 Seite ohne Zahlen und ohne Berechnungen wird den Stadtverordneten als Entscheidungsgrundlage für den Kauf des Kasernengeländes vorgelegt. Auf dieser Basis sollen sie dem Kauf des Kasernengelände und der Freiflächen oberhalb des Bahndamms zustimmen. Kein Wort und keine Zahl zu den Lasten, die damit von der Stadt zu übernehmen wären.

Arbeitsgruppe "Konversion"
In der Arbeitsgruppe "Konversion" ist zwar etwas ausführlicher darüber gesprochen worden, aber auch die dort vorgelegten Berechnungen sind grobe Schätzungen und nicht detailiert nachprüfbar. Die angeblichen Interessenten für das Gelände haben sich zum Teil vorgestellt. Der Interessent, der angeblich den größten Teil der technischen Gebäude kaufen wollte, ist trotz Ankündigung auch gestern nicht zu der Arbeitsgruppe erschienen. Ein solches Verhalten sagt schon alles über die Qualität des Interesses. Das erinnert sehr an die angeblichen "Investoren" des Einkaufszentrums.

Geteilte Meinungen
In der Arbeitsgruppe gibt es kein einheitliches Meinungbild.
Die CDU: Wir müssen Mut haben und auch Risiken eingehen. Etwas differenzierter der Fraktionsvorsitzende Kroeschel: Wir sollten nur jeweils das kaufen, wo wir auch einen Käufer haben, der das Grundstück übernimmt.
FDP hat zwar auch Bedenken, unterstützt aber den Kauf.
SPD: Sie sei davon überzeugt, dass sich das für die Stadt lohnt.
Lediglich die FWG und die Grünen stellten detailiertere Fragen und sprachen sich dafür aus, nicht bis zum 30 März 2012 unter Zeitdruck solche folgenschweren Entscheidungen zu treffen.

Bürgermeister versucht erneut zu manipulieren
Der Bürgermeister will die Erörterung in der Arbeitsgruppe geheim halten. Erst gestern, am 19. 3. 2012, wies er in der Arbeitsgruppe darauf hin, Inhalte der Arbeitsgruppe seien nicht-öffentlich. Das ist nicht der Fall, denn es ist eine Arbeitsgruppe des Stadtparlaments. Dies versucht der Bürgermeister zu ignorieren und erklärte im Protokoll der 3. Arbeitsgrupensitzung am 23. Februar, die Arbeitsgruppe  sei eine Kommission des Magistrats, die nicht-öffentlich tage und bei der er den Vorsitz habe.
Mit solchen Tricks versucht der Bürgermeister seine Politik durchzusetzen. Wagner merkt dabei auch nicht, dass diese Konstruktion unlogisch ist. Würde man seinem Gedanken folgen, hieße es, die Stadtverordneten sollen ohne Informationen – außer denen, die der Bürgermeister erzählt – über Millionen-Beträge entscheiden.

Kasernenkauf Vorlage

Dokumentation

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Öffentliche Sitzung der Stadtverordneten

StavoeinladungDie nächste Stadtverordnetenversammlung findet am 29. März 2012 ab 19:00 Uhr in der Stadthalle statt. Die Sitzung öffentlich, Zuhörer sind willkommen.

Hauptthemen:
Der Haushalt der Stadt
Kauf des Kasernengeländes

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HLG Geschäftsmodell: Risiken tragen die Kommunen

Die Hessische Landgesellschaft (HLG) kauf und finanziert Grundstücke für die Stadt. Bezahlt wird später. Alle Risiken trägt die Stadt. Wie hoch die Zahlungsverpflichtungen bereits sind, ist den Stadtverordneten nicht bekannt, obwohl die Stadt regelmäßig von der HLG Abrechnungen erhält.
Jetzt will der Bürgermeister mit der HLG das Kasernengelände kaufen und unkalkulierbare Risiken für die Stadt übernehmen.

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Für wen arbeitet der Bürgermeister?

Fläche für PV-AnlageFür Hombergs Bürger oder für Fremde, die eine gute Kapitalanlage suchen?
Den Betrieb einer eigenen PV-Anlage zusammen mit der KBG ist nie als Alternative ausgearbeitet und diskutiert worden.
So entsteht kein kommunales Energiekonzept, wie es parteiübergreifend beschlossen wurde.

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Solaranlagen gehören nicht in die Natur

40 ha SolaranlagenDie Flächen, auf denen Bürgermeister Wagner das Planungsrecht für 40 ha Solar-Freiflächenanlagen schaffen will, erfüllen nicht die notwendigen Voraussetzungen.
Die Flächen sind weder durch die vormalige Bundeswehrnutzung vorbelastet, noch geht von dem Bahndamm, auf dem kein Zug mehr rollt, eine Vorbelastung aus. Wieder wird die Stadt mit unnützen Planungskosten belastet.

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Zwei Homberger Projekte erhalten Förderdarlehen

Zwei-Fenster-Haus in der PfarrstraßeWichtige und richtige Impulse für die Homberger Innenstadt.
Der Umbau des ehemaligen Amtsgerichts zum Ärztehaus und der Umbau der kleinen Häuser in der Pfarrstraße zu Ferienwohnungen werden aus dem JESSiCA-Programm gefördert-

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Schuldenstand: Verwirrende Angaben

Haushaltsklarheit und Haushaltswahrheit fehlt in den städtischen Finanzen. Die unterschiedlichen Angaben beürfen der Erklärung.

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Finanzen außer Kontrolle

SchuldenlochStadtverordnete erhöhten Kassenkredit blind von 8 auf 12 Millionen Euro.
Einen Haushaltsplan gibt es noch nicht einmal als Entwurf für 2012. Kontrollmöglichkeiten fehlen.

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Krippenplätze: Homberg unter dem Durchschnitt

Krippenplätze im KreisDer Bürgermeister verweist gern auf die Leistungen beim Ausbau der Krippenplätze. Tatsächlich liegt Homberg unter dem Durchschnitt im Kreis.

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Die Falle: Sonderprogramm Abwasser

Die Kredite aus dem Sonderprogramm sind zweckwidrig im Haushalt verbraucht worden, jetzt fehen die Gelder für die Bezahlung der Baumaßnahmen. Kassenkredite helfen da nicht heraus, denn sie dürfen nur kurzfristig eingesetzt werden, ihre Rückzahlung muss durch die zu erwartenden Einnahmen gesichert sein.

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Was macht eigentlich das Stadtmarketing?

StadtmarketingVom Stadtmarketing ist nicht viel zu sehen, der Jahresbericht war auch mager, zu mager für einen Zuschuss von über 50.000 Euro.

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Solarparks in Homberg, sowohl neue als auch verwahrloste + Nachtrag

Solarpark verwahrlostNeben dem großflächigen Neubau von Solarparks auf Gewerbeflächen, verrottet ein andere Solarpark in der Hans-Böckler-Str.

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Bürgermeister zur Zahlungsfähigkeit der Stadt

Zur Zeit ZahlungsfähigZur Zeit ist Homberg zahlungsfähig, läßt der Bürgermeister den Bürgern schreiben.
Aber:
„Die Gefahr besteht ab Februar/März 2012.“ heißt es in den Unterlagen für die Stadtverordneten.

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