Waldkindergarten: Erste Informationen durch die Zeitung
HNA-online informiert über das Gebäude des Waldkindergartens, das hinter der Stadtmauer errichtet werden soll. Zu Wort kommen der Architekt Gerlach und der technische Leiter des Bauamtes, Nils Arndt. Beide loben den Standort. Andere Stimmen hat die HNA nicht wiedergegeben.
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Aus der Zeitung erfahren die Stadtverordneten, was sie bsiher nicht wussten:
Das Gebäude soll 55 qm groß werden und in drei Teile gegliedert sein:
# Sanitär- und Wickelbereich
# Windfang mit Kleiderablage
# Aufenthalts- und Schlafbereich mit kleiner Küche.
Auf der Zeichnung des Architekten Gerlach ist noch eine Holzterrasse zu sehen.
Der Ein- und Ausgang soll in Richtung Burgberg sein. Das ist unrichtig, er geht nach Süden, Richtung Stadtmauer.
Auf die Fundamente werde eine Holzbau-Fertigkonstruktion mit dem Kran gesetzt. Es muss ein großer Kran sein, das Gelände ist schwer zugänglich.
Der Architekt Gerlach sieht darin keine große Herausforderung.
Architekt Gerlach – kein Unbekannter
Hoffentlich irrt er sich nicht. Die Herausforderung der Sanierung des Kirchplatzes hat er jedenfalls nicht bestanden. Der Wasserschaden ist bis heute nicht behoben, die Schirnen nicht nutzbar. Doch statt den Schaden zu beheben, wird Gerlach mit neuen Aufträgen versorgt.
Wie leichtfertig bei dem sogenannten Waldkindergarten umgegangen wird, sieht man an der Baustelle.
Es gibt kein Bauschild, Erdaushub und Grünabfälle sind im Landschaftsschutzgebiet abgelagert. Was für jeden Bürger gilt, die Stadt setzt sich mit schlechtem Beispiel darüber hinweg und die Bauaufsicht wird es wohl dulden wie die schwerwiegenden Sicherheitsmängel im Ärztehaus. An anderer Stelle weist die HNA auf solche Vorgänge hin, hier schweigt sie dazu.

Wie wird verhindert, dass die Kinder auf die Obertorstraße laufen? Was wird aus dem bisherigen Rundweg um die Stadtmauer, der an dem Gebäude vorbei führt? All das scheint niemand im Rathaus zu bedenken.
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