Subventionierter Abbruch schon im vollen Gange
Im ehemaligen Landratsamt am Busbahnhof haben die Bauarbeiten begonnen. Sogar am Samstag wird dort schon im Inneren des 1. Obergeschosses abgebrochen und der Bauschutt nach draußen befördert.
Dieser frühe Bautermin überrascht, denn am 9. Oktober 2014 erklärte der Architekt Gerlach für die Planung eines solchen Projektes benötige man ein halbes Jahr. Schon nach drei Monaten wird nun mit den Bauarbeiten begonnen. Das heißt, die Planungen haben schon sehr viel früher begonnen, demnach bereits im Juli 2014.
Die Stadtverordneten sollten das heimlich vorbereitete Projekt nur noch absegnen. Die Amtszeit des neuen Bürgermeisters begann am 2. Juli 2014.
400 qm Bürofläche für 2 Mio. Euro Investitonskosten
Einmal grob nachgerechnet: Das jetzige Gebäude hat rund 600 qm Geschossfläche. Ein Stockwerk mehr ergibt plus 300 qm. Dazu kommt das zweigeschossige Brückenbauwerk zum Busbahnhof, das dürften die restlichen 100 qm ausmachen.
2 Mio. Euro für 400 qm Büroneubaufläche ergibt einen Baupreis von 5000 Euro je Quadratmeter – ein Luxusbau muss da wohl errichtet werden.
Stadt subventioniert mit mindestens 200.000 Euro
Wer solche Luxusprojekte errichtet, braucht der noch Subventionen von der hochverschuldeten Stadt?
Das Grundstück hat nach dem aktuellen Bodenrichtwert einen Wert von 120.000 Euro. Das Gebäude wird von Sachverständigen grob auf über 200.000 Euro geschätzt. Dazu kommen noch 10 Garagen.
Das alles übergibt die Stadt für insgesamt einen Euro an die Kraftstrom Bezugsgenossenschaft KBG. Der Geschäftführer Herr Imberger erklärte im Oktober im Ausschuss, das Projekt wirft nur dann Rendite ab, wenn sie nichts für das Gebäude bezahlen müssen. Diesem Renditewunsch sind die Mehrheit der Stadtverordneten nachgekommen und haben das Vermögen der Stadt verschenkt.
Auf meinen schriftlichen Vorschlag an den Magistrat, wenigstens die Möglichkeit des Erbbaurechts oder eine andere Form der Gewinnbeteiligung für das eingebrachte Vermögen zu prüfen gab es keine Antwort. Ein Zeichen der neuen "Offenheit und Transparenz".
Subvention wird als Entwicklung und Belebung der Innenstadt verkauft
Zum Neujahrsempfang 2015 lobte Bürgermeister Dr. Ritz das Engagement der KBG für Homberg.
Auf der Homepage der Stadt heißt es:
Er hob als aktuelles und positives Beispiel der Stadtentwicklung das Engagement der kbg mit der Übernahme des alten Landratsamtes in der Freiheiter Straße hervor und betonte, dass er dankbar sei, dass sich die kbg mit einer Millioneninvestition vor Ort engagiere und damit dazu beitrage, dass sich die Stadt weiter entwickele. Das sei bemerkenswert.
Bemerkenswert ist daran vor allem, dass er die hohen Subventionen der Stadt nicht erwähnt, die die Bürger zu tragen haben.
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Ein Dokumentarfilm klärt auf, wie die Politik die Justiz behindert.
Die Erfolgsbilanz von 2014 ist dürftig und fragwürdig.
Begrüßungsrede von Bürgermeister Dr. Ritz zum Neujahrsempfang gibt einen Einblick in die Sichtweise und die Prioritäten die er sieht.
Die 
Messepark Homberg seit März 2013 aktiv, doch nichts zu hören.
Neue Verkaufsflächen am Stadtrand, werden bereits gebaut, weitere werden geplant.
Nahversorgung, Parkplätze, Gastronomie und Veranstaltungen
Nicht nur auf Privatgelände werden große Bäume gefällt, auch die Stadt ist mit dabei.
Der 1-Euro-Verkauf stand bisher nicht auf der Tagesordnung der Stadtverordnetenversammlung, dennoch beschlossen die Stadtverordneten den Verkauf zu einem Euro an die Kraftstrom Bezugsgenossenschaft (KBG).