HOMBERGER HINGUCKER MAGAZIN

2008 – 2021 Informationen zur Kommunalpolitik in der Kreisstadt Homberg (Efze) – ab 2021 HOMBERGER HINGUCKER MAGAZIN

Kita-Wernswig wird noch immer nicht gebaut

Seit Jahren wird die Kita Wernswig nicht gebaut.
Kitas sind Pflichtaufgaben der Stadt, sie werden vernachlässigt.

 

Burgberg/Stadtpark sind keine Pflichtaufgabe erhalten aber großzügige Fördermittel, deswegen wird dort gebaut. 

 

2024 und 2025 waren im Haushalt jeweils 600.000 Euro eingeplant gewesen. Außer den Abriss eines neueren Stalls auf dem Hofgelände ist nichts weiter geschehen. 


Von den 500.000 Euro, die 2026 eingeplant sind, wurde in der letzten Stadtverordnetenversammlung schon ein Betrag in Höhe von 315.000 Euro umgebucht.

Die Verwaltung empfiehlt, die zusätzlich benötigten Mittel über eine Mittelübertragung aus der Investitionsnummer 1050232201 „Neubau Kita Wernswig“ bereitzustellen. Quelle

 Am 12. 02. 2026 haben die Stadtverordneten beschlossen:

Die Umwidmung in Höhe von 315.000,00 € von der Investitionsnummer 1050232201 “Neubau Kita Wernswig auf die Investitionsnummer 3020102502 „Grundhafte Sanierung Hausbrunnenweg“ gemäß § 20 GemHVO (Budgetausgleich) wird genehmigt.  Quelle


Seit 2018 wird geplant, jetzt müsse umgeplant redet sich Dr. Nico Ritz raus

Damit sind für den Bau der Kita Wernswig nur noch 500.000 € minus 315.000 € gleich 185.000 €  für 2026 übrig.  Damit kann kein Kitabau begonnen werden. Zeitgleich werden weit höhere Beträge für den Abriss des ehemaligen Krankenhauses verausgabt. Dort steht der Bürgermeister in der Pflicht, weil er eine geheim gehaltene Vereinbarung mit Asklepios Schwalmstadt GmbH getroffen hat, auf die sich die Geschäftsführerin verlässt, wie sie gegenüber der Presse erklärt hat. 

In der letzten Sitzung des Bauausschusse fragte der Wernswiger Stadtverordnete zum Kitabau und zum Spielplatz nach. 
Bürgermeister Dr. Nico Ritz antwortete darauf, dass bei der Kitaplanung eine ganze Reihe Nachbesserungen notwendig seien. Der Entwurf müsse noch einmal überarbeitet werden. Solange keine Details vorgelegt werden, aus denen hervorgeht, was nachzubessern ist, muss man davon ausgehen, dass es eine der üblichen faulen Ausreden des Bürgermeisters ist. Die Bürger werden wieder einmal hinters Licht geführt.
 

Die Umbuchung der Mittel haben alle Parteien zugestimmt, es gab nur eine Enthaltung. Keine der Parteivertreter hat gegen diese Entscheidung, die gegen Wernswig gerichtet war, Einspruch erhoben.  Es zeigt sich wieder einmal, dass in Homberg eine Einheitspartei herrscht, auch wenn sie unter verschiedenen Namen auftreten. Das ist Systemversagen zum Schaden einer demokratischen Stadtkultur.

Foto: Hausbrunnenweg war schon im September 2024 wegen der Gefahr des Abrutschens der Straße gesperrt. Es wurde nichts getan, obwohl über diese Straße auch die Zubringerbusse für die Hermann-Schafft-Schule fahren.

Foto: Seit zwei Jahren blieb die Stadt untätig. Schulbusse auf dem Weg zur Hermann-Schafft-Schule

 


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