Wünsche an den Weihnachtsmann
Neues Förderprogramm, neues Ideensammelprogramm,
neue Gelder, neue leere Versprechungen
Wenn statt demokratischer Bürgerbeteiligung
nur eine zynische Aktion gemacht wird.
Und das immer wieder.
So wird das Vertrauen in Demokratie zerstört.
Wunschzettel an den Weihnachtsmann
Wenn man kleine Kinder einlädt, ihre Wünsche an den Weihnachtsmann aufzuschreiben und kein einziger Wunsch wird erfüllt, dann ist das traurig.
Wenn in den folgenden Jahren immer weiter angeboten wird, die Wünsche aufzuschreiben und sich keiner davon erfüllt, wird man das zynisch nennen müssen.
Genau das praktizieren Bürgermeister und Magistrat seit Jahren. Gerade wieder werden die Bürger dazu aufgerufen, ihre Ideen aufzuschreiben.
Kleine Erinnerungshilfe – 12 Jahre
Einkaufszentrum: Alle Bürgergruppen stimmten für den Erhalte der alten Bäume, Sie wurden abgeholzt, wie es der Planer vom Büro ANP Kassel vorgesehen hatte.
Stadtpark: Jugendliche sollen ihre Ideen einbringen. Noch einmal Jugendbefragung zum Stadtpark
Sicherheitsbefragung von Frau Professor Bannenberg: Stadtpark sei Angstraum – danach wurde gar nicht gefragt, das wurde in die sogenannten "Befragungsergebnisse" eingearbeitet, sprich es wurde manipuliert.
Das Schweigen: Die Professorin und der Bürgermeister
Dorferneuerung: Stellwände in den Dörfern. Jugendliche sollen ihre Wünsche und Ideen auf dem Plan des Ortes eintragen. Keiner der Wünsche wurde erfüllt.
Bürgerrat zu Nachnutzung des Feuerwehrgebäudes: Steuerungsgruppe wird vom Bürgermeister zusammengestellt und geleitet. Bürger werden vom Bürgermeister über die Lage und die zukünftige Entwicklung informiert. Bürger diskutieren. Am Ende kommt genau das heraus, was der Bürgermeister erklärt hat.
Internationale Studiengruppe präsentiert Ideen für Homberg: Internationale Studentengruppe präsentiert erneut Ideen für Homberg
Ideen für das Krankenhausgelände: Vorsicht! Schon wieder neue Ideen
Losland-Projekt für die Standortfeuerwehr: Losland: Zukunft Phrasen
Schon wieder: Ideen für eine lebenswerte Stadt
Absturzsicherung Hersfelder Straße
An der abschüssigen Hersfelder Straße erwarten die Bürger nach der Straßensanierung Sicherheitsmaßnahmen, wie sie an den Straßen im Land verbindlich sind. Die Stadt als Bauträger setzt sich auf den städtischen Straßen darüber hinweg. Sie setzt sich damit auch über die Sicherheitsbedürfnisse und die vorgebrachten Sicherheitswünsche hinweg. Dieses Verhalten wirkt zynisch, wenn gleichzeitig die Bürger dazu aufgerufen werden, Ideen für die Stadtentwicklung beizutragen, während sie gleichzeitig missachtet werden.
