HOMBERGER HINGUCKER MAGAZIN

2008 – 2021 Informationen zur Kommunalpolitik in der Kreisstadt Homberg (Efze) – ab 2021 HOMBERGER HINGUCKER MAGAZIN

Die neuen Kindergartengebühren

BildNachdem die Kritik an der Erhöhung der Kindergartengebühren bis in die Ohren von CDU und FDP drang, schlugen sie eine Änderung vor. Ab 1. September sollen die Gebühren bei den Pflichtzeiten nicht steigen. Für die freiwilligen Zeiten sollen die Sätze an die Pflichtzeiten angepasst werden.

Was heißt das?
Die Städte haben die Pflichtaufgabe, wenigsten am Vormittag eine Kinderbetreuung anzubieten. Das reicht natürlich nicht für die meisten berufstätigen Eltern. Schon heute sind mehr als die Hälfte der Kinder länger als 12:30 Uhr im Kindergarten -sofern er am Nachmittag geöffnet hat. CDU und FDP nennen das freiwillige Aufgaben der Stadt. Jede Stadt kann freiwillige Aufgaben erfüllen, wenn sie es finanzieren kann. z.B. ist auch der Hessentag eine freiwillige Aufgabe gewesen. Kann man sich bei der Kinderbetreuung auf die Pflichtaufgaben zurückziehen, wenn man für 10 Tage Hessentag mehrere Millionen locker gemacht wurden? (Die Gebührenerhöhung sollen rund 40.000 Euro zur Haushaltssanierung beitragen.)

Während sich andere Städte bemühen, sich ein familienfreundliches Image zu geben und Familien und Alleinerziehende auch tatsächlich zu entlasten, z.B. durch Senkung der Kindergartengebühren oder gar teilweiser Aufhebung, geht es in Homberg in die andere Richtung. Die Unterscheidung zwischen Pflichtzeiten und den freiwilligen Zeiten suggeriert, als sei der Pflichtteil eine Notwendigkeit und das andere ein "Luxus", den sich manche Eltern und Alleinerziehende leisten. Für die Mütter ist das häufig pure Not, um die vielfältigen Anforderungen zu bewältigen. Wenn sogar schon unter Dreijährige in einigen Fällen bis in den Nachmittag im Kindergarten bleiben müssen, dann doch deshalb, weil es keine Alternativen für die Mütter gibt.

BildWer auf die Betreuung nach 12:30 Uhr angewiesen ist, wird jetzt nicht nur mit Gebührenerhöhungen bis 21,4% zurecht kommen müssen, wie es geplant war. Nein, jetzt hat die CDU/FDP die Kosten um bis zu 35% gesteigert. Das Ganze wurde dann auch noch so dargestellt, als wäre man den Eltern entgegen gekommen, denn es gilt jetzt für alle der gleiche Stundensatz.

Von Familienfreundlichkeit hat sich die Homberger CDU und FDP damit entgültig verabschiedet; sie brachten als Argument nur den Hinweis, dass angesichts der hohen Schulden das Rechnungsprüfungsamt auf die Gebührenerhöhung verwies. Wer dem folgt, hat einen politischen Gestaltungswillen aufgegeben.

Übrigens: Nur in Deutschland müssen die Eltern so viel für die Kindergärten bezahlen, in allen anderen Ländern in Europa sind die Kosten niedriger und die Leistungen besser. Auch im Kreis liegen die Kosten für die Eltern an der Spitze.

An anderen Stellen im Haushalt wird trotzdem nicht gespart  – trotz der Aufforderung durch das Rechnungsprüfungsamt.. So stehen im Haushalt immer noch 330.000 Euro unter dem Titel "Parkraumkonzept (Holzhäuser Str., Wallstraße), obwohl es dazu überhaupt keinen Beschluss in der Stadtverordnetenversammlung gibt.

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Die Versprechen des Bürgermeisters: wertlos.

BildKonzept von „Ideen für Homberg ein neues Homberg“ nicht vorgelegt.

Parkleitsystem seit zwei Jahren nicht umgesetzt.

Stattdessen jede Menge Falschaussagen!

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Neue Homberger Homepage?

BildTestversion der neuen Homberger Homepage.

Bisher nur eine neue Oberfläche und weiterhin viele fehlende Informationen, die heute fast jede Stadt bietet.

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Im Feld ein neuer großer Kinderspielplatz

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Mit dem Dienstwagen abgeholt: Ausschuss hat begonnen

Aufgeklärt werden soll der Vorgang, wo der Bürgermeister einen CDU-Stadtverordneter mit dem Dienstwagen der Stadt aus Tirol zur Abstimmung abholen ließ.

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Falscher Vergleich bei den Abwasserkosten

Homberger Abwasserpreis ist höher, weil der Anliegerbeitrag in die Gebühren eingerechnet ist. In Melsungen und Fritzlar sind dagegen nach Baufertigstellung hohe Erschließungskostenbeiträge zu entrichten. Die Preissysteme sind deshalb nicht vergleichbar.

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Ein neues Lehrstück…

in der Kunst der Täuschung

Erst war der Vertrag nach Aussage des Bürgemeisters noch gar nicht unterschrieben, am Ende war er sogar rechtsgültig von zwei Magistratsmitgliedern unterzeichnet und mit einem Dienstsiegel versehen.

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Gebührenerhöhung und Erinnerungslücke

„Die Homberger
müssen sich
meinerseits auf keine
schmerzhaften Einschnitte
einstellen.“

Martin Wagner am 24. 1. 2008 in der HNA zitiert, als Aussage auf der HNA-Veranstaltung „Bürgermeisterwahl-Sie oder Er?“
Der Bürgermeiste wollte sich daran nicht mehr erinnern können.

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Kindergartengebühren erhöhen: ein teures und falsches Signal

Kindergärten in Deutschland sind im europäischen Vergleich für die Eltern am teuersten und die Ausbildung der Beschäftigsten am wenigsten entwickelt.
Der Imageschaden für die Stadt ist erheblich. Auch das ist Stadtmarketing.

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15. Juni 2009: Es geht um die Kindergartengebühren…

… in der Stadtverordnetensitzung, die diesmal an einem Montag in Wernswig stattfindet. Themen sind: 1. Haushaltssicherungskonzept siehe dazu: – Auch für Unternehmen wird es in Homberg teurer – Klärwerkern soll Lohn gekürzt werden 2. Kindergartengebühren – Tatsächlich! Homberg ist Spitze… – Sind die Kindergärten in Homberg spitze? – Kindergartengebühren im kommunalen Vergleich – Kindergartengebühren 3. […]

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Stadtmarketing-Konzept: Kommentar

Homberg sei schon über die Anlaufphase hinaus? "Wir glauben, dass Homberg (Efze) bereits einen Schritt weiter ist," In Homberg hat noch gar kein Prozess begonnen, er ist bisher nur behindert worden. Was ist aus dem großen Bündel der Vorschläge von Klotz zum Stadtmarketing bisher umgesetzt worden? Außer, dass wieder Autos über den Marktplatz rollen und […]

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Auf dem Weg zur Schaffung einer Stadtmarketing-Organisation seit 2001

Der lange Marsch der CDU seit 2001, wo sie den Antrag auf ein Stadtmarketing gestellt hatte, bis endlich nach 8 Jahren ein erstes Konzept vom CDU-Bürgermeister in der Stadtverordnetenversammlung am 28. Mai 2009 vorgestellt worden war.

{rekonstruierter Beitrag}

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Seniorenbefragung „Wohnen im Alter“

Senioren … oder gut Ding will Weile haben.

Vor 5 Jahren wurde der Magistrat aufgrund eines CDU-Antrages beauftragt.

{Rekonstruierter Beitrag}

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