Der IHK-Vertreter im Kreis, Andreas Fischer, nennt in einem HNA-Interview den Abriss zweier großer Quartiere in der historischen Fachwerkstadt für ein Einkaufzentrum (EKZ) "geradezu vorbildlich", denn es geht "ja nicht um den Abriss der gesamten Altstadt".
Die eigenen IHK-Zahlen kennt er nicht oder er ignoriert sie wissentlich.
Hohe Ladenmieten
20 Mill. Projektkosten für 5000 qm Nutzfläche entspricht 4000 qm Verkaufsfläche. Daraus ergibt sich eine Ladenmiete von 35,– Euro je Quadratmeter. Sie ist in Homberg nicht zu erzielen. In Kassel und Marburg werden in vergleichbaren Lagen 12,- Euro/qm gezahlt.
Nach dem IHK-Stadtbericht für Homberg von 2008 betrug die gesamte Kaufkraft, die für den Homberger Einzelhandel relevant ist, 90 Mill. Euro im Jahr. Nach den neusten IHK-Zahlen ist sie 2010 auf 70 Mill. Euro gesunken. Neue Verkaufsflächen in der Region ziehen die Kaufkraft ab.
Kaufkraft geht zurück
Für einen wirtschaftlichen Betrieb des Einkaufszentrums müssten 15 Mill. Euro im Jahr umgesetzt werden, das sind 22 % der gesamten jetzigen Kaufkraft. Wo soll diese Kaufkraft für das EKZ herkommen? Sie kann nur im Zuge eines Verdrängungswettbewerbs gewonnen werden, dem können sich die etablierten Betriebe in der Region besser entgegensetzen als ein Newcomer, der bei Null anfängt.
Tunnelblick
So wenig der IHK-Vertreter die ökonomischen Fakten kennt, so wenig kennt er die bauliche Situation und die Haltung der Denkmalpflege. Hier hat er nur die Wunschträume des Bürgermeisters ungeprüft übernommen. Nichts tun, ist die einzige Alternative, die ihm zu den Plan einfällt. Von einem IHK-Vertreter hätte man etwas ökonomischen Sachverstand erwarten können.
Stillstand
Mit der Konzentration auf ein Einkaufszentrum ändert sich an dem Zustand der Gebäude und der Wohnqualität und für den Einzelhandel in der Stadt nichts. Bis zur Baureife eines solchen Projektes vergehen Jahre, Jahre in denen in Homberg nichts passiert, da alle Fördermittel auf das Einkaufszentrum umgelenkt wurden.
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Von Delf Schnappauf am 17.04.2011 um 11:09 Uhr
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… dieses Bild haben einige Homberger von ihrer Stadt. Es sind jene, die auch die Abrisspläne zum Einkaufszentrum befürworten.
Von Bürgerstolz auf die Stadt ist nichts zu spüren. Erst einmal müssen die Bürger für die Stadt gewonnen werden, sonst kann man auch keine Touristen begeistern.
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Von Delf Schnappauf
am 16.04.2011 um 08:59 Uhr
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Zwischen Anzahl der Spielhallen, Spielsucht und Beschaffungskriminalität besteht ein enger Zusammenhang. Weniger Spielhallen wären ein Beitrag zur Reduzierung der Kleinkriminalität.
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Von Delf Schnappauf
am 16.04.2011 um 08:38 Uhr
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Für das Einkaufszentrum mit 4.000 qm Verkaufsfläche und 20 Mill. Euro Bausumme, müssten Quadratmetermieten von 35,- Euro aufgebracht werden. In vergleichbaren Lagen in Kassel und Marburg liegt die Durchschnittsmiete bei 12,- Euro.
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Von Delf Schnappauf
am 14.04.2011 um 11:24 Uhr
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Es gab keine rechtlichen Gründe für den Ausschluss der Öffentlichkeit. Es ging um Wahlkampf. Der Bürgermeister wollte in einer Pressekonferenz das Projekt vorstellen, vorher sollte nichts bekannt werden.
Das ist kein Grund für den Ausschluss. Der Stadtverordnetenvorsteher Bernd Pfeiffer benutzte das Amt als Wahlhelfer.
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Von Delf Schnappauf
am 13.04.2011 um 10:08 Uhr
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Falsche Zahlen, kesse Behauptungen:
Der Informationsabend am 11. 4.
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Von Delf Schnappauf
am 12.04.2011 um 10:59 Uhr
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Nach 5 Jahren Planung das Aus für ein geplantes Einkaufszentrum.
In Frankenberg/Eder (19.000 Einwohner) wurde seit 2005 ein Einkaufszentrum auf ehemaligen Gewerbeflächen geplant. 20 Millionen Euro sollten auf dem 16.000 qm großen Gelände investiert werden.
Frankenberger Kaufleute sind erleichtert.
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Von Delf Schnappauf
am 11.04.2011 um 11:15 Uhr
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…für viele Jahre Untersuchungs- und Planungszeit.
In dieser Zeit ginge es Homberg weiter bergab.
Homberg hilft das nicht.
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Von Delf Schnappauf
am 11.04.2011 um 06:25 Uhr
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Einkaufszentrum: Leserbrief-Schreiber verweist auf die Fehler mit Stadtabriss in den 70er-Jahren.
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Von Delf Schnappauf
am 08.04.2011 um 09:44 Uhr
gespeichert unter Hombergs Parteien Medien Berichterstattung Planen und Bauen Verkehr
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Unter Ausschluss der Öffentlichkeit wurde die Planung eines neuen Logistikunternehmens auf dem ehemaligen Viessmann-Gelände den Stadtverordneteten bekannt gegeben. Nach Bekanntwerden haben die Anlieger an der Zufahrtstraße im Holzhäuser Feld in kurzer Zeit eine Bürgerinitiative gegründet. Ihr Protest richtet sich gegen die Lärmbelastung.
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Von Delf Schnappauf
am 07.04.2011 um 21:01 Uhr
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Pläne wurden nur kurz gezeigt, nicht ausgehändigt. Vielleicht sollte so verhindert werden, dasss die Schwachpunkte der Planung nicht auffallen. Beispiel: Warenanlieferung über die Kreuzgasse.
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Von Delf Schnappauf
am 06.04.2011 um 10:45 Uhr
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Montag, 11. April 2011, 19:30 Uhr in der Stadthalle.
Auszug aus dem offiziellen Protokoll der Stadtverordnetenversammlung vom 16. März 2011 über die Punkte zum Einkaufszentrum, bei dem die Öffentlichkeit den Raum verlassen musste.
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Von Delf Schnappauf
am 03.04.2011 um 09:32 Uhr
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Die Entscheidung des Giessener Amtsgerichts ein Verfahren wegen schwerer Körperverletzung wegen geringer Schuld einzustellen, nährt den Zweifel. Vor Gericht standen die Neffen von Volker Bouffier.
Seit drei Monaten ist noch kein Termin genannt, an dem das Verfahren gegen Bürgermeister Martin Wagner vor der Großen Strafkammer stattfinden soll.
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Von Delf Schnappauf
am 31.03.2011 um 08:44 Uhr
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