HOMBERGER HINGUCKER MAGAZIN

2008 – 2021 Informationen zur Kommunalpolitik in der Kreisstadt Homberg (Efze) – ab 2021 HOMBERGER HINGUCKER MAGAZIN

Solar ist kein Beitrag mehr zur Energiewende und zum Klimaschutz

Klimapolitisch Zielsetzung

Klimaschutz: Schöne Worte, nichts dahinter

Klimaschutz, Umweltschutz, CO2-Reduzierung, erneuerbare Energie, Energieeffizienz sind alles schöne Worte, die einen hohen Prestigewert haben. Doch man muss genauer hinsehen, um dabei Spreu von Weizen zu trennen.

Auch Homberg schmückt sich mit diesen Worten, zum Beispiel in der Begründung von weiteren Solarparkflächen auf dem ehemaligen Kasernengelände.
Quelle: Begründung für die Bebauungspläne auf dem ehemaligen Kasernengelände [zum Vergrößern anklicken]

PV Anlage im Schnee"Nachhaltige Energieversorgung im Interesse des Klima- und Umweltschutzes"
Durch einen Solarpark ist keine nachhaltige Energieversorgung möglich. Gerade Freiflächenanlagen sind alle nach Süden ausgerichtet, weil so der höchstmögliche Ertrag erzielt wird. Der tritt aber in allen Solaranlagen gleichzeitig nur in der Mittagszeit ein, vorausgesetzt die Sonne scheint. Dann, und nur dann. liefern die Anlagen sehr viel Strom, an besonders günstigen Tagen sogar mehr als zu diesem Zeitpunkt im Netz gebraucht wird. An der Strombörse liegt der Spotpreis dann schon mal bei Null oder ein Cent je Kilowattstunde. Nur unter diesen Bedingungen, Sonnenschein zur Mittagszeit, tritt diese Situation ein. In den letzten grauen Wintertagen lieferten die PV-Anlagen keinen nennenswerten Beitrag für die "nachhaltige Energieversorgung". Die PV-Anlagen lieferten auch keinen Beitrag zur CO2 Reduzierung.
Trotz der physikalischen Grenzen der Photovoltaik wird intensiv weiter für Solarparks geworben. Das hat seinen Grund darin, dass sich dennoch gut damit verdienen läßt. Investitionen in Solarparks bieten gesetzlich garantierte langfristig gesicherte Gewinne, die weit über dem derzeitigen Zinsniveau liegen.

Wer zieht Nutzen aus dem Solarpark?
Mit dem Solarparkt sind in den nächsten 20 Jahren nach der derzeitigen Gesetzeslage hohe Gewinne für die Investoren gesichert. Die Kosten haben die kleinen Stromkunden zu tragen, die großen haben sich befreien lassen, um ihre internationale Wettbewerbsfähigkeit nicht zu gefährden.
Bereits im letzten Jahr schieb die Financal Times Deutschland:

"Die teuerste Form der Stromerzeugung hat man auch noch mit den weitaus höchsten Renditen gesegnet. Seit 2005 erleben wir eine massive Überförderung der Fotovoltaik. Obwohl Solarstrom in Deutschland mit Abstand die höchsten Kosten unter den erneuerbaren Energien hat, lassen sich damit die höchsten Gewinne machen. "

"Die Gewinnspanne für Solarstromerzeuger hat sich daher drastisch erhöht. Dementsprechend schnell geht der Zubau neuer Solaranlagen voran, auch in diesem Jahr! Es ist daher kein Erfolg, dass über 40 Prozent der weltweit installierten Solaranlagen heute im sonnenarmen Deutschland stehen. Das ist ein grandioser Misserfolg des EEG. Grüner Strom wäre heute viel billiger, wenn er in Deutschland mit Windkraft erzeugt würde und nicht durch Fotovoltaik."

 

Kosten für die Bürger in konkreten Zahlen
Nach den Angaben der Bundesnetzagentur wurden 2010 folgenden Kosten für Solar- und Windstrom gezahlt.

Solar 11,683 GW = 5.090 Mio. Euro = 0,44 Euro/kWh

Wind 37,634 GW = 3.342 Mio. Euro = 0,09 Euro/kWh

Bei einem Durchschnittspreis je kWh von 0,05 Euro/kWh ergibt sich für Solarstrom eine Subventionsbetrag von 0,39 Euro/kWh, für Windstrom von 0,04 Euro/kWh.

Solarstrom wird 10 mal höher gefördert als Windstrom, Solarstrom ist innerhalb der Erneuerbaren am teuersten, er belastet den Strompreis am meisten.

Stadt macht Propaganda zu Lasten der Bürger
Trotz dieser unstrittigen Zahlen, behauptet die Stadt weiterhin, dass sie durch die Ausweisung von Solarparks etwas für den Klimaschutz täte. Sie tut allein etwas für die Investoren, wie Frank Geerken, der sich dafür auch erkenntlich gezeigt hat.

 

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Bürgermeister kommt seinen Verpflichtungen nicht nach

Stavo Untertagen fehlenLängst hätte die gültige Tagesordnung mit den Erläuterung der letzten Stadtverordnetensitzung veröffentlicht sein müssen. Sie feheln genauso wie das Protokoll und die Berichte aus dem Akteneinsichtsausschuss.

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www.stadtmarketing-homberg.de

HP StadtmarketingSeit 4. November 2011 verkündet die Homepage: Ist in Kürze erreichbar.

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Supermarkt am Markt steht 10 Jahre leer

ehemaliger SparladenFür 450qm Verkaufsläche fand sich 10 Jahre kein Interessent. Jetzt soll für eine fast 10-fach größer geplante Verkaufsfläche ausreichend Kaufkraft und Interessenten da sein. Wenig glaubhaft.

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Von wegen sparen

Seit November 2011 zahlt die Stadt jeden Monat 2750 Euro Bereitstellungszinsen.

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Die verlorene Glaubwürdigkeit der SPD

Obwohl die SPD weder Zeit noch Fachkenntnisse für die Akteneinsicht hatte, wie sie selbst bekundet, fordert sie einen neuen Ausschuss. Schon 2010 beantragte sie einen Ausschuss und lies ihn danach einschlafen.

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Kein Streit über Akten und Fakten

Hanz StreitDie Betroffenen, die am Kasernenverkauf beteiligt waren, möchten den Vorgang zu einem Meinungsstreit herunterspielen und ablenken. Doch die Aktenlage ist eindeutig.

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„Stadt ist Entscheider“: Bürgermeister und Magistrat sind verantwortlich

Stadt entscheidetBürgermeister und die Magistratsmehrheit ist für den Verkauf an den CDU-Stadtverordneten verantwortlich, sie haben den Kauf genehmigt – zum finanziellen Schaden der Bürger.

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Kindergarten: Wikinger Wickie hat zu kurz gedacht.

Wikinger WickieWarum einen Neubau für Krippenplätze finanzieren, der später als Wohnhaus verkauft werden kann? Warum nicht ein leerstehendes Wohngebäude für Krippenplätze nutzen?

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Refo500: Wer ist beigetreten?

Homberg trat der Stiftung bei

 

 

 

 

 

Nach der Internetseite der Stadt trat Homberg der Stiftung bei, in der Stadtverordnetenversammlung konnte der Bürgermeister nicht sagen, wer nun wirklich beigetreten sei.

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Kasernenkauf – Vier Berichte vorgelegt

Dörnbergkaserne TeileNach 6 Monaten Aktenstudium legen vier Parteien ihre Berichte vor.
Nach zwei Berichten ist nichts Neues in den Akten gefunden worden. Die beiden anderen Berichte legen ausführliches Material aus den Akten vor.
Der Akteneinsichtsausschuss soll weiter arbeiten und Grundstücksverkäufe untersuchen.

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Reformationsfieber bei der Stadtverwaltung

Stadt macht aus der ev. Stadtkirche St. Marien die Reformationskirche.

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MessePark Homberg: „Absage wegen Wassereinbruch!!!“

Messehalle AbsageKeine Veranstaltungen im Homberger MessePark.
Es gibt noch keinen Bebauungsplan für diese Umnutzung

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