HOMBERGER HINGUCKER MAGAZIN

2008 – 2021 Informationen zur Kommunalpolitik in der Kreisstadt Homberg (Efze) – ab 2021 HOMBERGER HINGUCKER MAGAZIN

Berufliches Gymnasium?

berufliches GymnasiumIn der Stadtverordnetenversammlung am 9.6.2011 berichtete Bürgermeister Martin Wagner unter dem Punkt "Informationen" über Änträge der Berufsschulen aus Homberg und Schwalmstadt, berufliche Gymnasien einzurichten. Die HNA schrieb darüber am 14. Juni.
Schon in der Sitzung des Stadtparlaments verwunderte die Wagnerschen Ausführungen, denn Schulen gehören nicht zum Kompetenzbereich des Bürgermeisters. Landrat Martin Neupärtl zeigte sich über Wagners Aussage erstaunt, da dazu alle Voraussetzungen fehlen.

"Wenn ein Bürgermeister sich so weit aus dem Fenster lehne, müsse er wissen, ob der Vorschlag überhaupt Chancen habe, meint Neupärtl" in der HNA vom 15.6.2011.

Warum dieser Antrag?
Was den Bürgermeister veranlasst hat, dies den Stadtverordneten vorzutragen, ist sachlich nicht ersichtlich, denn die Stadtverordneten können dazu nichts entscheiden. Schulen sind Angelegenheit des Kreises, auch wenn sich Wagner das im Bürgermeisterwahlkampf 2008 anders gewünscht hatte. Wenn es sachlich keinen Grund für diese Information gibt, muss man  anderem Gebiet nach dem Grund gesucht werden.

Erfundene Nachrichten
Die weiteren Informationen, die der Bürgermeister im Anschluss an das Schulthema gab, waren nicht erfreulich: Stadtbuslinie wird eingestellte, Satzung des Stadtmarketingvereins muss geändert werden. Da sollte wohl eine positive Botschaft die Wirkung der schlechten Nachrichen abmildern. Dabei hätte der Bürgermeister sehr wohl weitere Informationen geben können, was sich  in Knüllwald getan hat. Der Autohof im gemeinsamen Gewerbegebiet in Remsfeld und die Spielhalle verzögern sich. Aber das wären auch keine Erfolgsmeldungen gewesen.
Auf der Homepage der Stadt sind Informationen über die politischen Themen der Stadt und die Arbeit der Stadtverwaltung kaum zu finden. Die Aktivitäten von anderen Anbietern sind keine Leistungen der Stadt, die Stadt schmückt sich nur damit. Wollte sich der Bürgermeister mit der Gymnasiumgeschichte schmücken?

Dass der Bürgermeister mit Informationen freizügig umgeht, konnte in seiner Amtszeit immer wieder beobachtet werden. Viele seine Aussagen haben sich als falsch erwiesen.

Schaden für Homberg
Wagners lockerer Umgang mit der Wahrheit ist nicht nur ein ständiges Ärgernis in der Kommunalpolitik. Es schadet auch dem Ansehen der Stadt. Auch bei den anderen Behörden und Bürgermeisterkollegen dürfte das Verhalten nicht unbemerkt geblieben sein. Die Fälle, die hier veröffentlicht wurden, sind nur die Spitze des Eisberges.

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Stadtbus Linie 421 wird zum 30. Juni eingestellt

Linie 421Mit der Schließung bestätigt sich erneut: „Homberg rutscht weiter ab“ wie der Bürgermeister schon vor längerer Zeit feststellte.

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Viele Anregungen

In jeder Stadtverordnetensitzung gibt es als letzten Punkt die Möglichkeiten Anregungen vorzutragen. In der gestrigen Sitzung gab es unerwartet viele Anregungen, insgesamt sieben.

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Neue Kräfteverhältnisse im Stadtparlament

Mit der Kommunalwahl am 27 März 2011 wurde die politischen Kräfteverhältnisse in Homberg neu bestimmt. Die neue Kraft der freirn Wähler, die 6 von den 37 Sitzen aus dem Stand errang, wurde damit zum „Zünglein an der Waage“. Wie würde deren Vertreter sich im Stadtparlament verhalten. In der 2. Stadtverordnetenversammlung der neuen Legislaturperiode mussten zahlreiche Vertreter für verschiedene Verbände in geheimer Wahl gewählt werden. Diese Wahl wurde zu einem Barometer der neunen Kräfteverhältnisse.

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Auf Kosten der Gesundheit

Asbest WarnungIn den letzten Wochen wurde unter hohen Sicherheitsvorkehrungen die Hallen des Forst- und Umweltdienstes von einer Spezialfirma gereinigt. Ein Jahr lang wurde diese Gefahr versucht zu verleugnen. Ein Jahr lang waren Mitarbeiter, Mieter und andere Nutzer der Hallen der Gefahr ausgesetzt worden, vor der sich der Reinigungstrupp mit Schutzkleidung und Atemmaske schützte.

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Noch mehr Logistik nach Homberg?

Kasernengelände HRBürgermeister Martin Wagner will noch mehr Logistikunternehmen in das ehemalige Kasernengelände holen, der Gewerbesteuern wegen.

Die Wertschöpfung eine Logistikbetriebes ist im Vergleich mit einem Produktionsbetrieb wesentlich geringer. Es ist nicht verständlich, warum sich Homberg nicht um höherwertige Betriebe bemüht?

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Architekt Gontermann zur Planung des alten Gaswerks

Jochen Gontermann, der Architekt der Pläne für das alte Homberger Gaswerk nimmt zu dem Bericht  über die Planung und den darauf folgenden Kommentaren Stellung:   Jochen Gontermann Architekt im öffentlichen Dienst Ich bin froh, dass der Hingucker den Punkt 9 der Tagesordnung öffentlich gemacht hat. Ich hätte mir in der Überschrift noch ein Fragezeichen gewünscht, […]

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Laster hinterm Bahndamm oder BI hinters Licht geführt

Die Alternative ?

Am 28. Mai 2011 berichtet die HNA über ein Gespräch der Bürgerinitiative Holzhäuser Feld mit Bürgermeister Martin Wagner. Das Gespräch ließ die BI aufatmen, ihre Forderungen schienen Gehör gefunden zu haben. Wagner stellte ihnen eine eine „alternative Trassenplanung“ vor.

Eine Analyse der Argumente des Bürgermeisters.

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Chancen, die keine sind

weder für die „jungen Leute“ noch für die Stadt. Billigjobs bieten keine Chancen.

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Auch Gewerbegebiet Remsfeld gefördert und ungenutzt

BildRechnungshof Bericht 2010: Auch das gemeinsame Gewerbegebiet in Remsfeld ist gefördert, doch Bürgermeister Wagner will die Logistiker nach Homberg fahren lassen.

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Eine Zukunft für das Gebäude der Homberger Gasanstalt

Gasanstalt 1904Geplanter Abriss des alten Gaswerkes im Davidsweg ist nicht notwendig. Umbau zu einem Jugend- und Seniorenzentrum erspart der Stadt sogar 122.000 Euro gegenüber den Kosten eines Abrisses und der Bauschuttentsorgung.

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Asbestreinigung in ehemaligen Kasernenhallen: Vertrauenswürdig?

Asbest WarnsaufdruckeEin Jahr nach der Asbestdachsanierung in der Halle des Forst- und Umweltdienstes werden seit Mitte Mai die Hallen von Asbeststaub gereinigt. Ein dreiviertel Jahr wurde vom Eigentümer die Asbestbelastung abgestritten, Mitarbeiter und Hallenmieter wurden nicht über die Gefahr informiert und so waren sie ohne Not der Gefährdung ihrer Gesundheit ausgesetzt.

Kann man jetzt den Reinigungsmaßnahmen vertrauen?

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Stadtparlament tagt am 9. Juni

Stadtverordnetenversammlung 9.6.Wahlen zu den Ausschüssen und Verbänden

Neue Nutzung für das Gaswerk

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