HOMBERGER HINGUCKER MAGAZIN

2008 – 2021 Informationen zur Kommunalpolitik in der Kreisstadt Homberg (Efze) – ab 2021 HOMBERGER HINGUCKER MAGAZIN

Nicht nur das Krankenhausgebäude steht leer

BildDer Bürgermeister setzt sich vehement für Asklepios ein, die vorschlagen, die Krankenhausgebäude abzureißen und dort Wohnungen und Eigenheime zu bauen. Dazu sollen noch weitere Freiflächen bereitgestellt werden.

Dr. Ritz argumentierte: Wenn wir nicht auf dieses Vorhaben eingehen, würde Asklepios die Gebäude verfallen lassen und das ginge nicht. Deshalb müsse die Stadt die Bauleitplanung dafür ändern.

Diese Argumentation überzeugt nicht angesichts der vielen Leerstände in der historischen Altstadt. Dort engagiert der Bürgermeister sich nicht so nachdrücklich, um dem Leerstand und längerfristig den Verfall zu begegnen. Warum setzt sich der Bürgermeister so für den Asklepios-Konzern ein aber nicht für die vielen stadtbildprägenden Gebäude am Markt und in den anliegenden Straßen?

Die abgebildete Leerstandskarte ist nicht vollständig, sie wurde nur nach dem Augenschein erstellt. Bei einer genaueren Erfassung kann der Missstand noch größer sein.
Zusätzlich zu den Leerständen in der Innenstadt stehen noch Gebäude in der ehemaligen Ostpreußenkaserne leer, die die Stadt an Private verkauft hat. Teile der Gebäude sind jetzt schon verwahrlost. Im Gewerbegebiet sind die Hallen wieder frei, nachdem Palletways ausgezogen ist, ebenso die ehemaligen Hallen von Star-Logistik.

Ausschüsse gegen Schnellschüsse
Im Bauausschuss und im Haupt- und Finanzausschuss gab es kein Verständnis für den Zeitdruck, den der Bürgermeister aufbaut. In beiden Ausschüssen war man sich einig, dass in der morgigen Stadtverordnetenversammlung kein Beschluss zur Aufstellung eines Bebauungsplans erfolgen soll, und keine Änderung der Flächennutzungsplans beschlossen werden soll.

Fundierte Kritik aus der CDU
Nachdem es bereits im Bauausschuss zu heftiger Kritik an dem voreiligen Vorgehen des Bürgermeisters gab, verlas Peter Dewald (CDU) eine lange Liste an Kritikpunkten.

# Asklepios ist nicht an Homberg interessiert, nur an eine möglichst großen Gewinn aus dem ehemaligen Krankenhausgelände.

# Die Gesamtfläche, (Asklepios + zusätzlich Flächen) beträgt 39.774 qm. Die Grundstücke sollen für 90,- Euro/qm verkauft werden. Das entspricht 3.579.660,- Euro, rechnete Dewald vor. Davon gehen die Kosten für Abbruch und Erschließung ab. Peter Dewald schätzt den Gewinn für Asklepios auf gut 1 Mio. Euro. Asklepios will den Gewinn in Melsungen und Schwalmstadt wieder investieren. Das heißt Homberg hat nichts davon. Im Gegenteil.

# Die neuen 40 Baugrundstücke im Holzhäuser Feld, deren Erschließung von der Hessischen Landgesellschaft (HLG) vorfinanziert wird, werden schwerer verkäuflich. Nach 10 Jahren muss die Stadt der HLG die nicht verkauften Grundstücke abnehmen und ihr die Kosten einschließlich Zinsen und Verwaltungskosten bezahlen. Die HLG hat einen garantierten Gewinn. Die Stadt trägt das gesamte Risiko.

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Falschinformation
Der Bürgermeister behauptete, die zusätzlichen Grundstücke, die mit überplant werden sollen, seien städtisches Eigentum. Das ist nur teilweise richtig.
Dr. Ritz wusste auf Nachfrage nicht, wer die Eigentümer der anderen Grundstücke sind.

Er gab außerdem an, bei dem zusätzlichen Gelände handele es sich um eine "städtebaulich integrierte Lage". Bei einem Blick in den Flächennutzungsplan hätte er sehen können, dass diese Grundstücke als landwirtschaftliche und Grünfläche ausgewiesen sind. Es ist also keine integrierte Lage. Ist es nur Unkenntnis des Bürgermeisters oder verfolgt er andere Ziele?

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:: DOKUMENTATION ::

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Bau des Baumarktes ruht

Mit der Eröffnung eines Bau- und Getränkemarktes an der Kasseler Straße wird es in diesem Jahr wohl nichts mehr werden. Die Baustelle ruht. Die Kräne sind abgebaut, die Baubuden verschwunden, die Baustelle abgeräumt. Heute wurde der letzte Abfallcontainer abgefahren.     Ist das das Ende des Bau- und Getränkemarktes? Endet alles als Bauruine?   Bisher […]

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Mehr Mobilität mit „Stehzeugen“?

BildBraucht jede Einrichtung einen eigenen Kleinbus für nur wenige Stunden.
Wie wäre es mit Car-sharing der öffentlichen Einrichtungen?

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Krankenhaus: Erinnerung an den 1-Euro-Verkauf

BildWiederholt hat der Bürgermeister rechtswidrig gehandelt, um von ihm verfolgte Projekte durchzustezen. Bei dem Thema des Krankenhausgländes ist deshalb höchste Wachsamkeit geboten.

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Zukunft des Krankenhausgeländes: Ausschüsse tagen am Montag und Dienstag öffentlich

BildMontag und Dienstag um 18:30 Uhr
tagen die Ausschüsse öffentlich.

Zuhörer sind willkommen.
Es geht auch um das Gelände des ehemaligen Krankenhauses.

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Wassersack statt Sonnensegel

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Über der Terrasse des Waldkindergartens plante der Architekt ein Sonnensegel.

Herausgekommen ist ein schwerer Wassersack über den Köpfen der Kinder.

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Zahnarztpraxis in Homberg erhalten – Petition unterschreiben

BildDie Petition zur Erhaltung der Zahnarztpraxis kann auch durch eine Unterschrift auf einer Liste unterstützt werden.
Unterschriftliste kann ausgedruckt werden.

Nach dem Verlust des Krankenhauses kann sich Homberg nicht leisten noch weitere medizinische Einrichtungen zu verlieren.

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Warum Eile beim Gelände des ehemaligen Krankenhauses?

Schon am 14. Oktober sollen die Stadtverordneten beschließen, den Flächennutzungsplan und den Bebauungsplan für das Gelände des ehemaligen Krankenhauses sowie weiterer Grund- und Ackerflächen zu ändern. Außer dem Abgrenzungsplan haben die Stadtverordneten nichts in den Händen. Wenn der Asklepios-Konzern sein Gelände vermarkten will, ist er dafür verantwortlich, und muss die Planungskosten tragen. Welches Interesse soll […]

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„Abriss der Zahnarztpraxis Homberg (Efze) verhindern“

BildPatienten haben eine Petition gegen den Abriss einer Zahnarztpraxis in der Kasseler Straße eingerichtet.
Die Zahnarztpraxis soll für das Einkaufszentrum weichen .

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Montagskonzert : Ray Cooper 17. Okt

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Auf seiner Deutschland Tour spielt Ray Cooper am Montag, 17. Okt. 20 Uhr im Alten Pfarrhaus Wernswig.

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Ratsinformationssystem: Anbieter auswählen

BildDie Bürgerliste hatte gleich zu Beginn der Legislaturperiode die Einführung eines Ratsinformationssystems beantragt. Der Antrag wurde mehrheitlich angenommen.

Im ersten Schritt soll ein elektronischer Sitzungsdienst eingeführt werden. Mit einer solchen Software kann schneller, umfassender und mit weniger Aufwand informiert, dokumentiert und archiviert werden.

Ein solches System trägt dazu bei, Entscheidungsprozesse transparenter zu gestalten und besser zeitlich nachzuvollziehen.

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Stadtverordneten tagen am Freitag dem 14. Oktober

BildStadtverordnetenversammlung vom Donnerstag auf den Freitag verlegt.
Übersicht über die Themen der Sitzung. Die Sitzung ist öffentlich.

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Krankenhausgelände: Wieder der krumme Weg?

BildWieder wird Druck gemacht. Informationen ohne Diskussion, Sondersitzung, „einzige“ Alternative.
Tricksen, täuschen, Durchdrücken. Diese Vorgehensweise scheint der Bürgermeister auch jetzt wieder zu bevorzugen.

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