Leider kein Aprilscherz
Abbildung: Standbild aus der Webcam zum Abriss des Schwesternwohnheims auf dem Klinikareal.
Im Mai 2021 hat die Stadt das Klinikareal übernommen und alle, die dem "Kauf" zugestimmt haben, wussten, dass das ein Millionengrab für die Stadt werden würden. Seit Fünf Jahren wurde für das Gelände Geld für Planer, Ingenieure und so unsinnige Projekte wie "Entwurf eines Investorenauswahlverfahren" ausgegeben, obwohl absehbar war, was sich auch bestätigte. Es gab gar keinen interessierten Investoren. Das hatte Asklepios in den Jahren davor auch schon festgestellt.
Der Bürgermeister hat in Abstimmung mit der Asklepios-Geschäftsleitung sie von einem Ladenhüter entlastet.
Der Bürgermeister hat die Bürger belogen, als er behauptete, die Stadt müsse kaufen, um die Planungshoheit zu bekommen. Eine dreiste und für die Stadt teure Lüge, da die Stadt immer die Planungshoheit hat, egal wer Eigentümer des Geländes ist.
Der Bürgermeister hat auch gelogen, dass es Bedarf nach einem Wohnbaugebiet gibt. Der Flächennutzungsplan weist ausreichend Wohnbauflächen nach, die ausreichend sind, zumal die Einwohnerzahlen langfristig zurückgehen, wie die Hessen Agentur ermittelt. Der Bürgermeister behauptet das Gegenteil ohne das belegen. Die Dreistigkeit mit der seit Jahren Projekte in Homberg durchgedrückt werden, ist erstaunlich. Es gibt keinen politischen Widerstand.
Keine Investorennachfrage – nichts zum Auswählen
Wie viele Investoren bewarben sich für das Klinikareal?
Wie viele Investoren werden sich bis zum 21. Februar um das Krankenhaus bewerben?
Homberger Traum vom neuen Wohnquartier – nur eine Projektskizze
Dieses unverfrorene Vorgehen zum Schaden der Stadt und seiner Finanzen kann man eigentlich nur kriminell nennen.
Das ist leider kein Aprilscherz, das ist die bittere Homberger Wahrheit.
Wie viele Flops hat sich der Bürgermeister und die Stadtverordneten schon geleistet.
Abbildung: Blick auf die Brachflächen, auf denen die ehemaligen Unterkünfte abgerissen wurden. Kosten rund 600.000 Euro.
Es gab keine Notwendigkeit für den Abriss und diese Ausgabe
Abriss der Unterkünfte in der ehemaligen Kaserne, Abriss finanziert, es gab keine Notwendigkeit dafür
Abriss der Feldwebelhäuser, jetzt Brachfläche
Fachmarkt-Center an der Kasseler Straße steht größtenteils leer, es gibt keine Interessenten
Neuer Stadtzugang durch die Stadtmauer, ein Flop, nur Papier und Publicity produziert, Fördermittel verschwendet
Schrottimmobilie in Wernswig, teuer gekauft und liegen gelassen.
Angesichts dieser Realität ist der heutige HNA-Aprilscherz, die Bären aus dem Wildpark in den Stadtpark zu verlegen nur noch peinlich. Vor allem, wenn dann auch damit die Sicherheit im Stadtpark erhöht werden soll. Die Geschichte von der fehlenden Sicherheit im Stadtpark ist eine Erfindung aus dem Rathaus, aber nicht das Ergebnis der Sicherheitsbefragung KOMPASS, in dem der Stadtpark überhaupt nicht auftauchte. Eine "wissenschaftliche" Lüge.
Die Realität sieht leider anders aus, wie gerade in der HNA zu lesen war: Der Busbahnhof ist gefährlich, von dort bis zum Einkaufszentrum spielt sich die Homberger Drogenszene ab, die auch mit körperlicher Gewalt einhergeht, wie gerade passiert.
