"so, habe mit das 2003er Konzept zeigen lassen. Selbst dort sind keine Parkplätze auf dem Marktplatz eingezeichnet.
Also wozu die Aufregung?
Und dies wurde nicht nur von der WEGE ausgearbeitet!!!"
Hier ist der Plan aus dem "Konzept zur Innenstadtgestaltung in Homberg, von der Werbegemeinschaft Homberg e.V. im August 2003"
Das Konzept besteht aus mehreren Beiträgen von verschiedenen Autoren.
Der abgebildete Plan ist der einzige Detailplan vom Marktplatz. Mit 28 Parkplätzen und zwei Taxi-Stellplätzen. (rot eingezeichnet)
In dem Konzept findet sich auch ein Beitrag eines Homberger Ehepaares mit dem Titel "Anmerkung zur Neugestaltung der Homberger Innenstadt". Darin heißt es zum Marktplatz:
Der Platz braucht keinen Autoverkehr, er sollte den Menschen gehören. Die Diskussion um autofreie Zonen gab es in 100-ten deutscher Städte, überall haben autofreie Zonen zu einer Belebung des Handels geführt.
In dem sogenannten Konzept gibt es sich widersprechende Aussagen. Ein Konzept kann man das damit nicht nennen.
…oder Auftakt zur 2. konzertierte Aktion zur Abschaffung der Fußgängerzone?
Diese Strategie wurde bereits im Herbst eingesetzt, hatte aber nur den derzeitigen löchrigen Kompromiss erzielt, jetzt geht es darum, dass ab April wieder die Autos das Bild des Marktplatzes bestimmen.
In Homberg wurde am Freitag den 16. Januar gefeiert. In der Stadthalle wurde noch einmal versucht Hessentagserinnerungen wach zu rufen, um nicht von den Folgen sprechen zu müssen.
So könnte es wieder werden, wenn endlich wieder die Autos durch die Stadt brausen könnten: Westheimer hoch, Holzhäuser runter. Die Ladenbesitzer könnten wieder ihre Autos vor ihren Geschäften abstellen. Die Läden könnten wieder nacheinander schließen, ach wenn doch nur wieder die Autos da wären.
Ein spannender Abend bis zum späten Ende. Eine Fülle von Anregungen, aber auch Mahnungen. Jetzt kommt es darauf an, ob es zu einem gemeinsamen Handeln kommt, denn nur dann kann die Stadt ihre Zukunft wirtschaftlich sichern.
Die Ideen-Sammlung der Homberger Bürger vom Herbstmarkt sind jetzt im Schaufenster am Markt zu sehen. Die Schaufenster sind leicht zu erkennen. Ein großes Plakat „Stadtumbau“ weist den Weg.
Vier Fahrradboxen sind wieder abgebaut worden. Geblieben ist der extra dafür errichtete Sockel? Eine weitere Planungsruine, diesmal allerding nur klein.
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