Zu Beginn der letzten Stadtverordnetenversammlung am 25.4.2013 ließ der CDU-Stadtverordnete Axel Althaus, der nicht an der Sitzung teilnahm, eine Erklärung verlesen. Darin erwähnte er auch den Homberger Hingucker. Von einem Kommentar fühlte er sich und sein Familie bedroht. Ob man das herauslesen kann, kann jeder selbst prüfen. Es hat eher den Eindruck Althaus will von sich ablenken indem er sich zu einem Opfer stilisiert.
Ob einer der Stadtverordneten überhaupt den Inhalt des genannten Kommentars gelesen hat, den sie verurteilen?
In der anschließenden Diskussion warfen Stadtverordnete der HNA vor, dass sie auf ihrer lokalen Onlineseite auf Beiträge des Homberger Hinguckers verlinkt habe und verlangten, die Verlinkung aufzuheben. Der Politiker-Wunsch wurde von der HNA umgehend erfüllt.
Erster Dank an die HNA Schon seit mehr als einem Jahr hat die HNA auf den Homberger Hingucker verlinkt. Anfänglich auf einer gesonderten Seite HNA-Watch, später auf der Fritzlar-Homberger Online-Seite.
Die Verlinkung erfolgte ganz sicher nicht aus Liebe zum Homberger Hingucker. Mit der Verlinkung konnte die HNA den Informationangebot über das Homberg Geschehen ohne eigen Mühe erweitern. Das ist legitim, gerade in Zeiten, in denen die Lokalberichterstattung immer mehr ausgedünnt wird. Die verbleibenden Redakteure können in vielen Zeitungen einen Qualitätsjournalismus, geschweige denn umfangreiche Recherchen, mangels Zeit nur sehr eingeschränkt leisten. Vor dieser Entwicklung ist die Verlinkung zu verstehen. Dafür Danke.
Zweiter Dank an die HNA Dem Wunsch der Kommunalpolitiker ist die HNA unverzüglich nachgekommen und hat die Verlinkungen gelöscht. Damit hat die HNA für alle sichtbar demonstriert, wie sie sich in ihrer Berichterstattung der Einflussnahme aus der Politik beugt. Auf diesen Zusammenhang hat ein Leser aufmerksam gemacht.
Die starke Abhängigkeit der Lokalpresse von den lokalen „Machthabern“ ist schon lange in der journalistischen Fachdiskussion bekannt und als eine Ursache des schwachen Lokaljournalismus erkannt.
Dies so deutlich demonstriert zu haben, dafür gilt Dank Nummer zwei der HNA.
Dritter Dank an die HNA Die Verlinkung zum Homberger Hingucker ist aufgehoben, damit finden HNA Leser nicht mehr direkt zu den Informationen. Die Informationen im Hingucker sollen die HNA-Leser möglichst nicht wissen. Damit vergibt die HNA ungewollt dem Hingucker den Siegel für Journalismus im Sinne der Definition des argentinischen Journalisten Verbitzky: „Journalismus heißt zu veröffentlichen, was jemand nicht möchte, dass wir es wissen, der Rest ist Propaganda.“
Diese ungewollte Anerkennung gilt der dritte Dank an die HNA.
Der Bürgermeister schwieg, wo er zu antworten hat.
Er versteckte Akten, die er vorzulegen hat.
Was will der Bürgermeister vor den Hombergern verstecken?
Wovor hat er Angst, dass es ans Tageslicht kommt?
Verkauf von großen Teilen der Dörnberg-Kaserne an die Messepark Homberg GmbH muss rückgängig gemacht werden, entschied die Mehrheit der Stadtverordneten.
Der Ärger über die ausgefallene Abifete muss sich an den Vermieter richten. Als Stadtpolitiker weiß er ,welche Voraussetzungen erfüllt sein müssen, um solche Großveranstaltungen durchzuführen. Von ihm sind die Abiturienten reingelegt worden.
Akten der HLG sind nicht einsehbar. Nur die Akten der Stadt können geprüft werden. Entscheident ist: Hat der Magistrat seine Pflichten erfüllt? Hat er sich ausreichend informiert? Wie haben die Stadträte entschieden?
Obwohl die SPD weder Zeit noch Fachkenntnisse für die Akteneinsicht hatte, wie sie selbst bekundet, fordert sie einen neuen Ausschuss. Schon 2010 beantragte sie einen Ausschuss und lies ihn danach einschlafen.
Bürgermeister und die Magistratsmehrheit ist für den Verkauf an den CDU-Stadtverordneten verantwortlich, sie haben den Kauf genehmigt – zum finanziellen Schaden der Bürger.
Nach 6 Monaten Aktenstudium legen vier Parteien ihre Berichte vor.
Nach zwei Berichten ist nichts Neues in den Akten gefunden worden. Die beiden anderen Berichte legen ausführliches Material aus den Akten vor.
Der Akteneinsichtsausschuss soll weiter arbeiten und Grundstücksverkäufe untersuchen.
Stadt und HLG setzen sich über die fehlende Gerichtsentscheidung hinweg und versuchen Tatsachen zu schaffen. Das ist eine offene Kampfansage an die Bürger und gegen demokratisches Verhalten. Eine rasche Gerichtsentscheidung wäre hilfreich.
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