Zu der Asbestdachsanierung der Halle in der ehemaligen Dörnberg-Kaserne gibt sich der Eigentümer einsichtig und kooperationsbereit. Er will alles zur Aufklärung und zur Schadensbehebung tun. So äußern sich Vorstand und der Geschäftsführer gegenüber der Presse.
Gegenüber einem verunsicherten Kunden, der beim Forst und Umweltdienst Holz kaufen wollte, findet die Geschäftsführung ganz anders Worte, wie das folgende Gedächnisprotokoll vom 8. Februar 2011 zeigt.
Das Asbestmaterial wurde fachgerecht entsorgt. Es wurde in Big Bags gepackt und im Werk "Uttershausen" entsorgt. Das was jetzt in der Zeitung steht, beruht auf Aussagen von einem Querulanten, der Mieter einer Halle war oder ist. Es befinden sich überall Asbestfasern das ist völlig normal, auch zum Beispiel in der Luft, oder in den Abstandshalter in Warmhaltekannen diese seinen auch aus Asbest, und da würde sich auch niemand drüber aufregen. Es gibt keinen Grund darum so ein Theater zu machen, es wurde ja schließlich alles fachgerecht entsorgt. Der Mieter würde völlig übertreiben. Das Holz wird bei bzw. auch in den Hallen gelagert. Er würde nicht garantieren, dass sich nicht auch mal eine Asbestfaser auf dem Holz finden ließe, aber es gäbe ja schließlich überall mal Asbestfasern…
Lärchenholz ist nur in Weidezaunstärke lieferbar und andere Stärken müssten aus Osteuropa importiert werden. Die deutsche Robinie würde nicht so gerade wachsen.
Der Gutachter sollte nicht den Chemieunfall beurteilen, er wurde auch nicht herangezogen „weil die Feuerwehr bei bei ihren Messungen an Grenzen gestoßen sei.“ Diese Behauptungen des CTL-Vorstandes sind falsch, wie aus der Darstellung der Firma selbst hervorgeht. Der Gutachter wurde herangezogen, um die erforderlichen Freigabemessungen durchzuführen. Das ist die arbeitsmediznischen Voraussetzung, um den Betrieb in den Hallen wieder aufzunehmen.
Foto mit dem Hallenplan und den Asbestbelastungen. Es gibt keine sachliche Erklärung, wieso bei gleichen Dacharbeiten in den Hallen unterschiedliche Asbestbelastungen entstanden sein können. Die Arbeitsplätze des Brennholzhofes seien alle asbestfrei, sagt der Forst- und Umweltdienst e.V..
Zu der Berichterstattung auf HNA-online haben viele Leser den Giftunfall kommentiert, dabei sind interessante Aspekte zur Sprache gekommen, die es vierdienen genauer anzuschauen, zumal auch Fachleute und Insider Informationen bereit stellten.
Wer einmal lügt….
das weiß der Volksmund.
Von falschen Gutachten, falschen eidesstattlichen Versicherungen und sonstigen Ausreden angesichts des Gefahrstoffes Asbest.
Forst- und Umweltdienst e.V. hat mit zwei „Gutachten“ versucht nachzuweisen, es gäbe keine Asbestfasern in der Halle. Jetzt bestätigt ihr drittes Gutachten die Faserbelastung, doch der Betrieb geht weiter, obwohl die Hallen gesperrt wurden. Für den Schutz der Beschäftigten scheint sich niemand zu interessieren.
– Unterlassungs- und Verpflichtungserklärung
– Antrag auf einstweilige Verfügung
– mit falschem Gutachten
– mit falschen eidesstattliche Versicherungen.
Stattdessen eine fachfremde Firma, nicht akkreditiert, nicht unabhängig, nicht vereidigt, aber vom Forst- und Umweltdienst e.V. ausgesucht und bezahlt.
Ein neues Gutachten des Bauherrn ist wenig überzeugend, da die Fehler und Täuschungsversuche der beiden ersten Bauherren-Gutachten nicht ausgeräumt sind.
Klarheit kann nur eine Messung und ein Gutachten eines vereidigten Sachverständigenbüros bringen, das vom Gericht in Rahmen einer Beweissicherung beauftragt wird.
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