HOMBERGER HINGUCKER MAGAZIN

2008 – 2021 Informationen zur Kommunalpolitik in der Kreisstadt Homberg (Efze) – ab 2021 HOMBERGER HINGUCKER MAGAZIN

18,6 Millionen Euro für Feuerwehrgebäude – vorläufig geschätzt

Kommunen am Limit klagten die Kommunalvertreter im Sommer.
In Hessen sind die Kommunen am höchsten verschuldet. Und innerhalb Hessens gehört Homberg in die Spitzengruppe der am höchsten verschuldeten Kommunen.

 

Das hessische Innenministerium hat reagiert und Sparmöglichkeiten beim Bau von Feuerwehrhäusern  geschaffen indem es eine Handlungsempfehlung "Musterfeuerwehrhaus Hessen" entwickelt hat. Die Handlungsempfehlung ist im November 2025 herausgegeben worden. Sie dürfte auch in Homberg bekannt sein.

Doch die Homberger Politikern lassen sich dadurch nicht in ihrer Ausgabenlust bremsen, sie wollen sogar einen Architektenwettbewerb für das neue Feuerwehrhaus.

 

Architektenwettbewerb für das Homberger Feuerwehrhaus

Jetzt soll das ein neues  Gebäuder für die Standort-Feuerwehr geplant und gebaut werden.
Aktuell sind die Kosten bereits mit 18,6 Millionen Euro angegeben.

Während in anderen Orten Sparmöglichkeiten ausgeschöpft werden, indem Systembauhallen verwendet werden, oder Standartmodell , ist das in Homberg nicht gut genug.

Zur Zeit wird ein Architektenwettbewerb für das Feuerwehr gebäude vorbereitet. In der Hessischen Ausschreibungsdatenbank wird auf 48 Seiten das Prozedere für den Architektenwettbewerb beschrieben.


Allein dafür ist ein Büro aus Freiburg beauftragt, die Architekten auswählen und zum Wettbewerb einladen. Das Büro will auch bezahlt werden.
Die Baukosten werden geschätzt auf 18,6 Millionen Euro (Kostenstand März 2026)
Als Architekturpreise sind genannt:

1. Preis 49.000,00,- € netto (58.310,00,- € brutto)
2. Preis 37.000,00,- € netto (44.030,00,- € brutto)
3. Preis 25.000,00,- € netto (29.750,00,- € brutto)
4. Preis 12.000,00,- € netto (14.280,00,- € brutto)

Hinzu kommen die Kosten für Gutachter und Preisrichter.

Das passt nicht zusammen mit der Haushaltslage von Homberg.

Auf der Burg zum Beispiel sind die Betontreppenstufen durch Sandsteinstufen ersetzt worden. Die darüber liegenden Holzfenster sind seit 20 Jahren nicht gestrichen und verwittern.
Das ist nur ein Beispiel für fahrlässige Haushaltsführung.

Alle am Kreis und in Homberg vertretenen  Parteien nehmen das sprachlos hin.

Der Steuerzahlerbund schlägt  auch vor Muster-Feuerwehrhäuser einzusetzen, um so Kosten zu sparen.

 


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