HOMBERGER HINGUCKER MAGAZIN

2008 – 2021 Informationen zur Kommunalpolitik in der Kreisstadt Homberg (Efze) – ab 2021 HOMBERGER HINGUCKER MAGAZIN

Homberg hats im Überfluss

Während der Städtetag vor einer "beispiellosen Finanzkrise" der Kommunen warnt, lebt Homberg offensichtlich im Überfluss und stattet die Altstadt mit neuem Blumenschmuck aus.

Eine beispiellose Finanzkrise bedroht die Kommunen in Deutschland. Die Städte rutschen immer tiefer in ein Rekorddefizit, das sie nicht selbst zu verantworten haben. Investitionen in die Zukunft müssen vertagt, wichtige Leistungen gestrichen werden. Das ist gefährlich für Deutschland und unser Miteinander insgesamt.

Deutscher Städtetag

 Die Blümchen sollen wohl den Blick ablenken von der Finanzkrise, die auch in Homberg von Jahr zu Jahr angestiegen ist.
Die Bürger bekommen es zu spüren. In Wernswig wird wieder keine Kita gebaut, die seit Jahren immer wieder vor sich hergeschoben wird.
Das Schwimmbad wurde immer teurer geplant. Von sparsamen Einsatz der knappen Gelder war nichts zu sehen, es gibt ja Fördermittel, allerdings nur einmal eine Million Euro aus dem Programm SWIMM. Die Hauptlast müssen die Homberger Bürger tragen. Jetzt schreibt sogar die HNA, dass es mit der Eröffnung des Schwimmbads wohl nichts mehr wird in diesem Jahr, höchstens noch im Spätsommer, für ein paar Tage. Das soll ein Trostpflaster für die Bürger sein. 
Es habe Verzögerungen beim Bau gegeben, weil es im Winter Frost gab, kam der unerwartet? Eines der immer wiederkehrenden faulen Ausreden, die der Bürgermeister meint, den Bürgern vorsetzen zu können.
Die Kosten für den Abriss der ersten Gebäude des Krankenhauses muss die Stadt bezahlen. Das ist erst der Anfang, denn am teuersten wird der Abrisss des Bettenhauses, das im Inneren jetzt noch durch die Sprengungen im Gebäude weiter zerstört wurde. Die Polizei hat es als Übung im Rahmen der Ausbildung genutzt. 
Das Bettenhaus ist am stärksten mit Schadstoffen belastet, der Abriss und die Entsorgung wird deshalb besonders teuer.

Abbildung:  Schadstoffbelastung der verschiedenen Gebäude des Krankenhauses, von SIG-Ingenieuren geschätzt und der Stadt vorgelegt.

Und da ist ja noch das Feuerwehrgebäude. Seit Jahren überlegt sich der Bürgermeister zusammen mit Studenten und anderen sogenannten Experten, was man einmal aus dem Gebäude machen könnte, wenn einmal nicht mehr für die Feuerwehr gebraucht wird. Das wird irgenwann einmal in den 30er Jahren sein, wie der Bürgermeister gerade auf der Bürgeversammlung erklärt hat.
Für die nutzlosen Ideen über den Wandel des Feuerwehrgebäudes gab es Auszeichnungen für Homberg.  Auszeichnungen für Luftnummern, so wie der neue Stadtzugang, den das Büro ANP schon vor Jahren geplant hat. Seitdem ist es darum still geworden.
Die Stadt hat das Gebäude des ehemaligen Computerladens gekauft, teurer als es begutachtet worden ist. Es steht leer. Dafür wurden aber 160.000 Euro für Baumaßnahmen abgerechnet, die es nie gegeben hat. Statt das gut erhalten Gebäude von 1990 zu nutzen, wurde lieber ein Nachbarladen angemietet. Warum sparen, es gibt doch Fördermittel.

 


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