HOMBERGER HINGUCKER MAGAZIN

2008 – 2021 Informationen zur Kommunalpolitik in der Kreisstadt Homberg (Efze) – ab 2021 HOMBERGER HINGUCKER MAGAZIN

Kommunalaufsicht sieht keine „Verletzung geltenden Rechts“

Foto: Einsturzstelle der Stadtmauer, rechts neben der Einsturzstelle ist sichtbar, in welch hohem Maß Abgrabungen am Fuß der Stadtmauer vorgenommen wurden.

Die Kommunalaufsicht des Schwalm-Eder-Kreises sieht
hinsichtlich des Beschlusses der Stadtverordneten  vom 23. 05. 2024,
keinen Schadenersatz für die Sicherungsarbeiten
nach dem Einsturz der Stadtmauer geltend zu machen,
keine "Verletzung geltenden Rechts".

"Eine Verletzung geltenden Rechts durch den seitens der Stadtverordnetenversammlung zu TOP 14.1 am 23. 05. 2024 gefassten Beschluss konnte nicht festgestellt werden." Schreiben der Kommunalaufsicht vom  05.08. 2024

Wenn der Bürgermeister einen Beschluss der Stadtverordnetenversammlung nicht umsetzt, sieht die Kommunalaufsicht keine Verletzung des geltenden Rechts.

Wenn er sich in der Folge nicht auf den Beschluss bezieht, sonder auf den gefälscht Beschlusstext in der HNA, sieht die Kommunalaufsicht keine Verletzung des geltenden Rechts.

Wenn ein schwerwiegender Unfall hinsichtlich der Ursachen und der Verantwortlichkeit nicht untersucht wird, sieht die Kommunalaufsicht keine Verletzung des geltenden Rechts.

Wenn als Ursache für den Unfall "ergiebige Regenfälle" angegeben werden, obwohl es kaum geregnet hat, sieht die Kommunalaufsicht keine Verletzung des geltenden Rechts.

Wenn die Verantwortung des Magistrats als Auftragsgebers nicht geprüft wird, sieht die Kommunalaufsicht keine Verletzung des geltenden Rechts.

Wenn die Mitglieder des Magistrats entscheiden, was geprüft und was nicht geprüft werden soll, sieht die Kommunalaufsicht keine Verletzung des geltenden Rechts.

Wenn die Verantwortlichen nicht zum Schadenersatz herangezogen werden, sieht die Kommunalaufsicht keine Verletzung des geltenden Rechts.

Wenn das Geld für die Beseitigung des Schadens einfach aus der Haushaltskasse genommen wird, sieht die Kommunalaufsicht keine Verletzung des geltenden Rechts.
 

 Foto: Ferngesteuerte Vibrationswalze RTSC3 bei Einsatz der Trassenbaus am Fuß der Stadtmauer für den Geh- und Radweg.


Wo sind die historischen Grabkreuze?

Der Homberger Magistrat behauptet, die Stadt würde sorgsam mit dem „historischen und kulturellen Erbe“ umgehen. Zu sehen ist nur das Gegenteil. Angefangen bei der Vernichtung der Sandsteingewände der Schirnen mit der Inschrift von 1590 bis zu den Grabkreuzen der Abtisinnen von Marianne von und zu Stein und Charlotte von und zu Gilsa. 2010 freute man sich in der HNA noch um den Fund eines der Kreuze, heute sind beide verschwunden, auch die Hinweistafel.
Die Aussage auf der Hompage der Stadt ist falsch, wie sich jeder selbst überzeugen kann.

weiterlesen »


Homberg in Nordhessen?

  Die Hessenschau gruppiert ihre Nachrichten auch nach Städten in Nordhessen. Homberg, als Kreisstadt ist schon nicht mehr dabei. Ein kleines Detail, das viel über die Bedeutung von Homberg aussagt.  

weiterlesen »


Finanzskandal Löhnberg – und Homberg?

Am 17. Juli 2024 berichtete der hr erneut über die Kleinstadt Löhnberg und ihre hohe Verschuldung

Ein Vertreter der Freien Wähler in Löhnberg nannte Zahlen:
4.500 Einwohner, über 30 Millionen Schulden.

Diese Relation findet sich auch in Homberg. 14.000 Einwohner und 90 Millionen Schulden. Durch die begonnenen Bauprojekten werden sie wohl weiter steigen.

weiterlesen »


Druckansicht Druckansicht

Powered by WordPress • Theme by: BlogPimp/Appelt MediendesignBeiträge (RSS) und Kommentare (RSS) • Lizenz: Creative Commons BY-NC-SA. Impressum Impressum