Gaswerk: Position der Parteien
Position der CDU
„Die Nutzung des Alten Gaswerkes als Jugendzentrum kommt für die CDU-Fraktion aufgrund der nicht auszuschließenden gesundheitlichen Restrisiken nicht in Betracht.
Der Schutz der Jugend, die unsere Zukunft darstellt, ist für die CDU-Fraktion nicht nur eine Phrase, sondern hat oberste Priorität. „
„Aus diesem Grund ist die Veräußerung des Alten Gaswerkes voranzutreiben.“
„Eine Fortführung der Nutzungsart ohne weitere Sanierungsmaßnahmen ist somit unter Berücksichtigung der üblichen Unterhaltungskosten möglich.“
aus dem Redebeitrag in der Stadtverordnetenversammlung am 10. 11.2011
Position der FWG
„Die rechtlich notwendigen Altlastensanierungskosten (433000 €) bei der Aufwertung des Geländes zum Mischgebiet können wir uns sparen.“
„Für die gefahrlose Nutzung in der gewerblichen Kategorie wurde eine Betriebsgenehmigung erteilt, sodaß einer Veräusserung nichts im Wege steht.“
„Solange das Grundstück im stätischen Besitz bleibt, muss die Stadt notwendigerweise dafür Sorge tragen, dass das Bauwerk nicht verfällt. Die erforderlichen Dachreperaturkosten werden, gemessen an den Sanierungsaufwendungen, überschaubar bleiben.“
Aus einem Kommentar im Homberger Hingucker
Position der FDP
Das Gaswerk soll erhalten bleiben, aber kein Jugendzentrum darin eingerichtet werden, weil der Bau Schadstoffe enthalten könnte. Vollsanierung des Gaswerkes muss erfolgen, danach Verkauf des Grundstücks, um damit den Ankauf der Straßenmeisterei zu finanzieren.
Position der SPD
Statt des Abriss des Gaswerks das Gebäude als Jugendzentrum nutzen, es ist eine Chance mit weniger Geld mehr zu erreichen.
Gerlach warf die Frage auf, wie man denn ein angeblich vor Gift strotzendes Gebäude verkaufen wolle.
„Die CDU gräbt die Gefahr der Kontaminierung aus, die gibt es aber nicht.“ HNA 12. 11. 2011
Position Bündnis90/Die Grünen
Das Konzept eines Jugendzentrums im sanierten ehemaligen Gaswerk wird voll unterstützt. Statt einen Abriss zu finanzieren, wird das Geld sinnvoll in ein schon lange notwendiges Jugendzentrum investiert.

CDU, FWG und FDP ignorieren die Meßergebnisse.
CDU, FWG und FDP entschieden sich für Untätigkeit und für Leerstand für das ehemalige Gaswerk. Ein Jugendzentrum in dem Gebäude verhinderten sie, obwohl seit Monaten die Planung dafür erstellt worden war.
Links zu ausführlichen Diskussionen um Einkaufszentren in der Innenstadt
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