HOMBERGER HINGUCKER MAGAZIN

2008 – 2021 Informationen zur Kommunalpolitik in der Kreisstadt Homberg (Efze) – ab 2021 HOMBERGER HINGUCKER MAGAZIN

12 Millionen statt 6,2 Millionen Euro für das Schwimmbad


Abbildung: Kostenplanung im Homberger Haushaltsplan. Bereits 2024 wurde von 7,9 Millionen für das Schwimmbad ausgegangen.
 

Der Umbau des Schwimmbads Erleborn kostet nach dem heutigen Stand 12 Millionen Euro und nicht 6,2 Millionen Euro wie es im November 2019 von den Planern hieß.
Im Ausschussprotokoll von 2019 gab es auch noch umfangreiche Nachfrage zu der Planung. Ein aus heutiger Sicht bemerkenswertes Protokoll, weil darin noch Informationen enthalten waren. Im Gegensatz zu heute, die alle von Inhalten bereinigt werden.

Auf Baukosten von 12 Millionen Euro wies bereits der Stadtverordnete Günter Koch (FWG) im Juli 2022 hin. Seine Hochrechnung auf Basis der Planungskosten sind jetzt bestätigt worden, wie in dem folgenden Absatz von 2022 bereits hier berichtet wurde.

Baukosten 12 Millionen Euro statt 6,2 Millionen

Im Protokoll des Bauausschusses ist nichts von der Gesamtkostenplanung zu finden, welche die Verwaltung dort auf Befragen vorgetragen hat. Erst in der Stadtverordnetenversammlung am 14. Juli 2022 war durch den Stadtverordneten Günter Koch (FWG) zu erfahren, dass die Verwaltungsmitarbeiterin sehr wohl Zahlen genannt hat. Allein die Planungskosten sollen 1,2 Millionen Euro betragen. Bei Bauvorhaben kann man einen durchschnittlichen Planungskostenanteil von 10 Prozent ausgehen, das würde dann Baukosten von ca. 12 Millionen Euro ausmachen. Das ist eine Verdoppelung gegenüber den Ideen von 2019 mit 6,2 Mio. Euro.
In der Stadtverordnetenversammlung löste diese Zahl kein Erschrecken aus. Man beschäftigte sich damit, welcher Ausschuss federführend sein soll. Es ist ein Politikversagen auf der kommunalen Ebene oder Versagen in der "Schule der Demokratie", wie die kommunale Selbstverwaltung auch bezeichnet wird.
Quelle

 

Die Baustelle ist noch lange nicht fertig, es wird noch weitere Kosten geben und weitere Überraschungen. Wie die Baustelle zur Zeit aussieht, kann man in dem Drohnenfilm sehen, der im Internet öffentlich zugänglich ist unter dem Link https://www.youtube.com/watch?v=7T7yQ8nwrf0

Um eine Vorstellung von den Kosten zu erhalten eine einfache Rechung: 12 Millionen Euro durch 14.000 Einwohner ergibt je Einwohner rund 850 Euro.
Dabei lastet auf jeden Einwohner bereits eine Schuldensumme von 

Siehe auch: Ärger im Freibad Erleborn von 2018.


Laut Kommunalmonitor des Rechnungshofes lagen die Schulden je Einwohner bereits bei 5.751 € je Einwohner

Die integrierten Geldschulden betrugen zum 31. Dezember 2023 84.556.891 € (5.751 € je Einwohner).

 


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