Die Geschichte des Krankenhauses – ein erhellender Rückblick
2010 wurde das Krankenhaus in Homberg von Asklepios geschlossen. Der Konzern konzentrierte sich auf die Standorte Schwalmstadt und Melsungen.
Die Frankfurter Rundschau schrieb dazu:
Asklepios gehört zu den großen privaten Klinik-Konzernen in Deutschland – und zu den großen Aufkäufern kommunaler Kliniken. Der ländliche Schwalm-Eder-Kreis wiederum steht nicht nur tief in den roten Zahlen, Er gehört auch zu den Gegenden in Hessen , die stark vom demographischen Wandel mit schrumpfenden Einwohnerzahlen und einem wachsenden Anteil älterer Bevölkerung betroffen sind.
FR 2.2.1919 "Privatisier und geschlossen"
"Der Sozialdezernent des Schwalm-Eder-Kreises, Winfried Becker (SPD), bestätigt, dass der Vertrag mit Asklepios eine Schließung des Homberger Krankenhauses "hergibt".
Abbildung:
Festschrift zum neuen Kreiskrankenhaus Fritzlar-Homberg,
1967 errichtet, war es der Stolz des Kreises.
Weiter heißt es in dem FR-Beitrag:
"Asklepios ist der schlimmste Arbeitgeber unter den Krankenhauskonzernen", beklagt zum Beispiel Andreas König, Verdi-Gewerkschaftssekretäf in Wiesbaden.
Für sich selbst scheint der Konzern ziemlich (…) günstige Konditionen ausgehandelt zu haben.
Der "Kaufpreis" für die Übernahme der kommunalen Kliniken lag bei einem Euro. Gleichzeitig wurden den Kliniken Darlehen von 28 Millionen Euro erlassen, die ihnen der Kreis in den Jahren zuvor gewährt hatte.
Weitere 15,9 Millionen Euro flossen nach und nach als "Sanierungsbeitrag".
"Mit all diesem Geld hätte der Kreis "auch selbst ganz ordentlich wirtschaften können" meint Betriebsratschef Bölling."
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