Einnahmen aus dem Klinikareal? Wo sollen die beim Abriss herkommen?
Im Haushaltsplan für 2025 waren Einnahmen in Höhe von 400.000 Euro aus dem Klinikareal eingesetzt. Wie sollen diese Einnahmen realisiert werden? Es entstanden bisher vor allem Ausgaben für Planungsleistungen und Öffentlichkeitsarbeit von Bürgermeister Dr. Ritz.
In diesem und in den kommenden Jahren sind weitere erhebliche Ausgaben vorgesehen. Aktuell werden das ehemalige Schwesternwohnheim und der OP-Trakt abgerissen, in dem zuvor die Dialyse-Praxis sowie Büros der Arbeitsagentur untergebracht waren. Auch das Schild von der Elternschule war noch lange am Gebäude zu sehen.
Die Abbrucharbeiten und die Entsorgung des Abbruchmaterials verursachen hohe Kosten. Auch in den folgenden Jahren sind jeweils 300.000 Euro eingeplant – Kosten, die von den Homberger Bürgern getragen werden müssen.
Der Asklepios-Konzern hat es geschafft, das schadstoffbelasteten Areal an die Stadt zu übertragen. Die Stadt übernimmt nun die Kosten für den Abriss der Gebäude, während Asklepios Millionen spart. Diese finanzielle Belastung bürdet Dr. Ritz den Hombergern auf.
Die Stadtverordneten aller Parteien ließen sich täuschen: Es war nicht nötig, das Gelände zu kaufen, um die Planungshoheit zu gewährleisten, die Stadt hat immer die Planungshoheit. Bei einer rückläufigen Bevölkerungsentwicklung ist kein neues Wohngebiet nötig, zumal es noch ausreichende Wohnbauflächen gibt. Außerdem sollte der Bestand gepflegt und modernisiert werden.
Bürgermeister Dr. Ritz ist es gelungen, die Bürger zu täuschen. Vor vielen Jahren hatte er mit der Geschäftsführerin von Asklepios, Frau Dr. Federwisch, eine Vereinbarung getroffen. Was sie vereinbart haben, wurde nicht öffentlich gemacht. Der Bürgermeister hat seitdem darauf hingearbeitet, Asklepios zu entlasten, auf Kosten der Homberger. Statt die Interessen der Bürger zu berücksichtigen, plant er ein unnötiges Wohngebiet, für das es keinen Bedarf gibt und auch kaum Investoren geben wird.
