Hans Staden aus wissenschaftlicher Sicht
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Wissenschaftliche Sicht der Ethnologie |
Literarische Sicht der Homberger |
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Hans Staden (ca. 1525 – ca. 1576) schrieb 1557 die Wahrhaftige Historia und unterstützte das feindliche Verhalten gegenüber Wilden, die mit brutaler Härte als Nicht-Menschen angesehen wurden. Staden stand auf Seiten der Kirche.
Verzerrte Darstellungen aus dieser Zeit schilderten Nacktheit, Kannibalismus und Promiskuität. |
Er reiste 1548 als Landsknecht in das bereits als „Brasilien“, bekannte brasilianische Küstengebiet und kämpfte dort 1549 bei Pernambuco gegen aufständische Indianer. Nach der Rückkehr entschloss er sich 1550, mit der spanischen Sanabria-Expedition in das Gebiet von La Plata zu fahren. Nachdem die drei Schiffe in Stürmen gesunken waren, konnte er sich mit mehreren anderen Schiffbrüchigen an die südbrasilianische Küste retten, wo sie über zwei Jahre im Regenwald überlebten und in der Folge wurde er von kannibalischen Tupinambá-Indianern gefangen genommen und nach Ubatuba verschleppt. Er sollte bald an einem Festtag der Tupinambá rituell getötet und verspeist werden. Wie durch ein Wunder überlebte er, kehrte nach Europa zurück, erzählte seine Geschichte und veröffentlichte 1557 sein Buch „Warhaftige Historia“. |
| Quelle: https://de.wikipedia.org/wiki/Ethnologie | Quelle: broschuere-homberg-entdecken |
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