Parkgebühren kommen
Am Reithausplatz gegenüber der Berufsschule sind am Wochenende rund 60 Parkflächen markiert worden.
Die Markierung soll helfen, durch geordnetes Aufstellen mehr Fahrzeuge abstellen zu können.
An der stadtseitigen Auffahrt ist bereits das Fundament für den Parkscheinautomaten zu erkennen. Weitere Fundamente sind in der Hans-Staden-Allee und vor den ehemaligen Toiletten am Rathaus.
Die Berufsschüler werden sich über die neue Kostenbelastung ärgern. Sie müssen aus einem großen Einzugsgebiet in die Berufsschule fahren. Nicht alles geht mit öffentlichen Verkehrsmitteln. Viele sind auf das Auto angewiesen und auf einen Parkplatz während der Schulzeit. Der Schulstandort Homberg wird seinen Ruf weiter schädigen.
Wie sich die Parkgebühren für die Innenstadt auswirken kann man ahnen. Die HNA berichtete gerade aus Kassel von den Umsatzrückgängen wegen der Parkgebühren am Entenanger. Das wird wohl auch in Homberg eintreten. Während es sonst ständig um Belebung der Innenstadt geht, berüchsichtigt bei diesem Projekt niemand die Auswirkungen auf die Belebung. Das Parkgebühren-Projekt soll Geld bringen. Viel Geld, um die Anschaffung der Automaten zu bezahlen. Die Stadt braucht Einnahmen. An anderer Stelle verschenkt die Stadt Vermögen und fordert keinen Schadenersatz von Unternehmen.
Druckansicht