Ritz stellt sich für eine 3. Amtszeit zur Wahl – Er nutzt sein Amt für seine Wahlwerbung
12 Jahre lang hatte der Bürgermeister Zeit gehabt, echte Bürgerbeteiligung in Homberg zu praktizieren. Eine Beteiligung der Bürger, die diesen Namen auch verdient.
12 Jahre habe die Homberger erlebt, wie der Begriff Bürgerbeteiligung missbraucht wurde, wie vielfach hier beschrieben und kritisiert wurde.
Der Magistrat und der Stadtverordnetenvorsteher haben alles getan, damit die Bürger aus der Stadtverordnetenversammlung keine Informationen über verschiedene Postionen, Alternativen, Wirtschaftlichkeit usw. erhalten.
Die Protokolle der Stadtverordnetenversammlung sind zu einem Witz geworden, in dem nur immer wieder beschrieben wurde, wer wem das Wort erteilt hat und wer zu Sache gesprochen hatte. Was Sache war, das wurde verschwiegen.
Selbst dort, wo sich Bürger sachlich mehr Sicherheit im Straßenverkehr verlangten, wurde da missachtet, wie zum Beispiel der Wunsch nach Leitplanken auf der Hersfelder Straße.
Wenn der Bürgermeister jetzt wieder "Experten" einlädt, die den Bürgern zu "Information und Diskussion bereitstehen", dann ist das keine Bürgerbeteiligung, sondern nur eine andere Form, wie der Bürgermeister seine Wunschvorstellungen durchsetzen will. Es hat sich nichts geändert. Es geht so weiter, wie in den letzten 12 Jahren.
Bürgerwille: Bäume erhalten – Investorenwünsche sind jedoch wichtiger
Herausragendes Beispiel waren die Bürgergruppen, die zum Entwurf des Einkaufszentrums Stellung nehmen sollten. Alle drei Bürgergruppen verlangten, dass der alte Baumbestand erhalten werden sollte. Der Bürgermeister und der Moderator Markus Staedt ging darüber hinweg.
Die Bürger haben in diesem Moment eindrücklich erfahren, wie sie getäuscht und missbraucht werden.
Das hat sich viele Male in den 12 Jahren wiederholt.
Der Bürgermeister hatte 12 Jahre Zeit gehabt, die Bürger zu beteiligen.
Bürgerbeteiligung wird immer zynischer benutzt. Es ist zu einer Manipulationsmethode geworden, was ursprünglich einmal demokratische Kultur ermöglichen sollte.
Diese Haltung zeigt sich auch in dem Text der Einladung zum "Stadtgespräch".
Wer ist wir?
„Wir wollen bei jedem Stadtgespräch über ein konkretes und aktuelles Thema informieren, das die Stadt bewegt“, sagt Bürgermeister Dr. Nico Ritz. HNA
Die Überschrift in der HNA lautete: "Homberg startet Stadtgespräche für mehr Bürgerbeteiligung"
Unter dem Motto „Stadtgespräch: Zusammen mehr erreichen“ startet die Stadt Homberg mit einer neuen Informationsreihe in das Jahr 2026. In regelmäßigen Abständen werden Experten zur Information und Diskussion bereitstehen. Den Auftakt macht am Donnerstag, 15. Januar, ab 19 Uhr ein Gespräch mit Architekt Christian Gerlach. Quelle
Der Architekt Gerlach hat in den beiden Amtszeiten des Bürgermeisters gezeigt, wie er mit der Stadt Homberg gute Aufträge durchführte. Er ist kein Experte, er tritt als Lobbyist in der Sache des Bürgermeisters und seines eigenen Büros auf.
Das Ganze ist eine Wahlveranstaltung für den Bürgermeister, der sich für eine dritte Amtszeit angemeldet hat.
Die Aufträge des Architekten Gerlach in Homberg
Bauherr: Magistrat der Stadt Homberg
Altstadtkindergarten: Vernichtung des Murhardschen Anweisens, Abriss der Scheunen für eine viel zu kleine Außenspielfläche, Leerstand des Wohnhauses,
Altstadt Kita: Wirklich ein gutes Beispiel? (1)
Altstadt Kita: Wirklich ein gutes Beispiel? (2)
Fragen zum Bau der Altstadt-Kita
Undurchdachte Kitaplanung
Nominierung für den Denkmalschutzpreis
Baukostenvergleich Kindergärten
Waldkindergarten: Wo früher zwischen Stadtmauer und Mehrfamilienhaus eine Villa stand, sollte Außenspielfläche für den Altstadtkindergarten entstehen. Dann wurde ein neues Gebäude für einen weiteren Kindergarten gebaut, der als Waldkindergarten deklariert wurde. Mit Wald hatte es nichts zu tun, wenn dort Autoreifen als Spielgerät abgelegt wurden.
Homberg baut einen Waldkindergarten …
Kita Mardorf: Die Auswahl des Standorts in Mardorf war durch eine sogenannte Bürgerversammlung inszeniert und manipuliert worden.
Rathaus-Umgestaltung: Der historische Magistrats-Sitzungssaal wurde zu Büros umgebaut, während die Stadt im Ärztehaus eine ganze Etage an Büroflächen leer stehen hat und in Privathäusern weiter Büroräume anmietet.
Bauherr: KbG, Homberg
Umbau der ehemaligen Menage zu einer Agentur für Arbeit
Das unter Denkmalschutz stehende Gebäude wurden für 1-Euro an die KBG verkauft. Die damit Büroräume schuf, damit die Agentur für Arbeit darin einziehen kann. Ein langfristiges, sicheres Invest des Privatunternehmens wird soc gefördert. Die Stadt sind dadurch Kosten in Millionenhöhe entstanden.
Die Musikschule verlor ihre Räume. Im ehemaligen evangelischen Gemeindehaus wurden Übungsräume angemietet. Später wurde sie in das sogenannte Multifunktionshaus verlegt, dass für ca. 6 Millionen Euro gebaut wurde.
Die Sammlung des Burgbergvereins wurde ausgelagert und kam dann in der ehemaligen Engelapotheke eine Etage, anteilig Kosten von 1 Million verursacht hat.
Die Stadt verkauft für 1-Euro und belastet die Stadt mit Millione Folgekosten.
Umbau des Damenstifts
Das historische Gebäude des Damenstifts wurde für 79.000 Euro an die KBG verkauft, die massiv in das Gebäude eingriff, um große Besprechungsräume zu schaffen. Die Stiftung Denkmalschutz schrieb zu diesem Vorgang:
" nichts anderes als die Aufgabe eines Denkmals, das noch vor wenigen Jahre Aufnahme in die Auswahl herausragender Baudenkmale in Homberg im Handbuch der deutschen Kunstdenkmäler gefunden hatte (Bd. Hessen I, 2008, S. 435).
Quelle
Umbau der ehemaligen Schule, der früheren Lehrerbildungsanstalt
Bauherr: Evangelische Kirche
Bau eines Kreiskirchenamtes in der historischen Altstadt der "Freiheit" Architekt Gerlach baute ein Flachdachgebäude und ignorierte, dass das Gebiet der Freiheit seit 1987 als Kulturdenkmal Gesamtanlage geschützt ist.
