Feuerwehrstützpunkte Spangenberg-Homberg
Auszug aus dem Haushaltsplan 2026, für die nächsten drei Jahre sind nur Planungskosten in Höhe von 3 Millionen Euro angesetzt. Noch keine Baukosten
Spangenberg wie Homberg brauchen einen neuen Feuerwehrstützpunkt.
Homberg schweigt bisher zu den Kosten und dem Baubeginn, stattdessen träumt die Stadt zusammen mit verschiedensten Experten, was man später aus dem Homberger Feuerwehrhaus machen kann.
Spangenberg, das nur 6.000 Einwohner hat und ein vergleichbar großes Stadtgebiet, nennt jetzt Kosten für seinen geplanten Feuerwehrstützpunkt:
13 Millionen Euro sind veranschlagt. Das Land will 392.000 Euro von den Kosten übernehmen. Den verbleibenden städtischen Anteil von 12,6 Millionen Euro kann die Stadt nicht finanzieren. Siehe HNA
Verständlich, auf dem Städtetag klagten gerade heute die Kommunen über die Finanznot in allen Bundesländern.
Homberg schweigt zum Feuerwehrstützpunkt
Homberg schweigt seit Monaten über den Neubau einer Standortfeuerwehr. Nicht einmal für Holzhausen ist die Halle errichtet worden, die als Überganslösung dienen soll, nachdem der alte Standort in Holzhausen nach mehrfachen Verlängerungen zum Ende 2024 nicht mehr benutzt werden darf.
Die Stadt schweigt: Auch in Homberg wird man mit den Kosten in Höhe des Spangenberger Ansatzes rechnen müssen, 13 Millionen oder auch mehr.
Homberg schweigt zu dieser Pflichtaufgabe.
Abbildung: Die abgeräumten Flächen, auf denen einmal Unterkunftsgebäude standen
Lieber abreißen statt aufbauen
Stattdessen will Homberg Gebäude auf dem ehemaligen Klinikgelände abreißen, für das sich schon beim letzten Versuch, die Gebäude zu verkaufen, kein Interessent gefunden hat. 7 Millionen Euro sind dafür nötig, wenn mit der Zeit nicht sogar noch mehr. Nur damit man Bauflächen ausweisen kann.
Es gibt ausreichend Bauflächen in Homberg, die Regionalplanung hatte bei der letzten Überarbeitung schon Reserveflächen herausgenommen, weil die Bevölkerungsprognose von einem Einwohnerrückgang ausgeht.
Schon im Kasernengelände ließ Dr. Ritz mehrere Unterkunftsgebäude abreißen, die Flächen stehen leer da, seit Jahren.
Der Bürgermeister handelt verantwortungslos,
wenn er, statt der Feuerwehr zu helfen,
viel Geld einsetzt, um Gebäude abzureißen,
und Freiflächen schafft, die keiner braucht.
Cui Bono – wem nutzt es?
Mit vernünftigen, wirtschaftlichen Vorgehen sind die Aktivitäten nicht zu erklären. Gesichert ist nur, dass Asklepios hohe Kosten einspart, indem es nicht für den Abriss sorgen muss. Der 1-Euro-Verkauf an die Stadt ist ein gutes Geschäft des Klinikbetreibers.
Aber warum hat die Stadt gekauft, warum hat der Bürgermeister die Falschmeldungen verbreitet, nur so könne man über die weitere Gestaltung des Gebietes bestimmen. Die Stadt hat mit der Bauleitplanung alle Gestaltungsmöglichkeiten.
Cui Bono – wem nutzt es? Es bleibt nur die Frage: Was veranlasst den Bürgermeister, so zum finanziellen Schaden der Stadt zu handeln?
Wer hat eine Erklärung?
