Karikaturen-Museum: 200.000 Euro jährlich, viel zu teuer
In Homberg wurde lange von dem Karikaturenmuseum geträumt. Mit sachlichen Argumenten zu den Kosten und zur schwierigen Finanzierung war kein Gehör zu finden.
Professor Keim fand dann mit seiner Idee in Rotenburg Gehör und einen Ausstellungsraum, der im letzten Jahr sein Ende fand. Auf der Suche nach einem neuen Platz fiel sein Blick auf das Melsunger Schloss.
Jetzt war von eine Stellungnahme von dem ehemaligen Firmenchef zu lesen:
"Das teilte Prof. Dr. Ludwig Georg Braun am Freitagabend rund 60 Gästen beim Neujahrsempfang des FDP Stadtverbandes in der Stadthalle mit. So schön ein solches Museum in Melsungen auch wäre, die Kosten seien der FDP mit 200 000 Euro pro Jahr zu hoch."
Mit der Firma Braun im Rücken könnte Melsungen ein solches Projekt sicherlich sehr viel leichter stemmen als Homberg. Doch 200.000 Euro im Jahr waren zu viel, selbst für die Unternehmerfamilie Braun.
Wird in Homberg daraus gelernt? Leider ist das nicht zu erwarten, denn schon gibt es neue Blütenträume vom Haus der Reformation, bis auch dieses wieder still verwelkt ist, wie schon so viele davor, wie die Schaubaustelle auf der Burg, das Handwerkerzentrum in der Jägerkaserne, wie der Traum von einem guten Ruf Hombergs. Leider alles Träume.
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20.000 Euro Mieteinnahmen rechnet der Bürgermeister in seine Berechnng des Kasernengeländes ein, mit denen er den Kauf zu begründen sucht.