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Von Kompass bis Kiosk – der Eiertanz geht weiter

Zeichnung mit den "Ergebnissen" der Jugendbefragung

 

Von Kompass, über Familiencafé, Mensa, Veranstaltungsräume bis Kiosk erzählte Bürgermeister Dr. Nico Ritz den Hombergern schon was im Stadtpark "Alter Friedhof" geschehen soll. 

 

In der Sicherheitsbefragung Kompass verweigert der Bürgermeister und auch das Innenministerium die Veröffentlichung der Ergebnisse. Der Bürgermeister legte nach wiederholten Nachfragen [1] zwei DIN-A4 Seiten vor, ohne Briefkopf ohne Unterschrift, in denen behauptet wird, es gäbe ein Sicherheitsproblem im Stadtpark. In den Fragebogen ist an keiner Stelle nach dem Stadtpark gefragt worden. Das Papier ist offensichtlich eine Erfindung, die Dr. Nico Ritz den Bürgern vorsetzt. 

Stadtpark Planung 2017 – 2022 [2]

Dann wurden Jugendliche befragt, was sie sich im Stadtpark wünschen. Die Wünsche wurden den Teilnehmenden in den Mund gelegt. Das ist die Homberger Art der Beteiligung. 

Im Sommer 2022 ist es dann still geworden um das Familiencafé. 
Keine angekündigte Wirtschaftlichkeitsberechnung, kein Betreiberkonzept, keine Kostenaufstellung.  
Planlose Planung [3]

Schon im Sommer 2022 sei ein Auftrag an ein Architekturbüro für die Planung des Familiencafés vergeben worden.

Kann ein Familiencafé im Stadtpark wirtschaftlich betrieben werden?

Am 20. Februar 2022 beschlossen die Stadtverordneten, dass eine Wirtschaftlichkeitsuntersuchung in Auftrag gegeben wird, mit 30 Ja-Stimmen und 4 Enthaltungen. Diesen Beschluss ignorierte Dr. Nico Ritz, er setzte sich selbstherrlich über die den Beschluss hinweg.

Diese Frage wurde nie beantwortet. Einmal wurde von eine Studie gesprochen, dann hieß es, es bedarf keiner solchen Untersuchung. Dann sollte das Gasthaus Krone und das Familiencafè gemeinsam bewirtschaftet werden.

Dann sollte es auch gleichzeitig eine Mensa für die Beschäftigten der Kreisverwaltung werden, sie sollten in ihrer Mittagspause nicht mehr zu den Anbietern im Einkaufszentrum gehen.

Dann sollt es kulturelle Veranstaltungsräume bieten.

Auch Bürgermeister Dr. Nico Ritz ist das Problem bekannt.
Er hofft,dass es mit dem geplanten Kiosk im Stadtpark gelöst werden kann.
„Das Vermüllungsproblem zeigt, wie wichtig die soziale Kontrolle für diesen Ort ist.“
Mit dem Kiosk sei ein Lösungsansatz zu einer dauerhaften sozialen Kontrolle definiert.
HNA 26.06.2026


Ritz bezeichnet das als Schlüssel, um eine Beruhigung der Situation zu erreichen.Ein jahrelanger Eiertanz

Diesen Eiertanz des Bürgermeisters machen die Stadtverordneten einfach mit und verlangen nicht einmal, dass ihre Beschlüsse befolgt werden. Kein Wunder das Dr. Nico Ritz dadurch ermuntert wurde sich über die Stadtverordnetenbeschlüsse hinwegzusetzen.

Seit 9 Jahren werden Steuergelder für immer neue Planungen und sogenannte Beteiligungen in Homberg verschleudert. Jetzt wo die "Kommunen am Limit" sind, eiert der Bürgermeister weiter. 

Nachdem die Verwahrlosung des neu angelegten Stadtparks sichtbar wird, soll Videoüberwachung und das Café verhindern, dass die Vermüllung und der Drogenhandel verhindert wird. Bekanntlich sind Cafés am Abend und in der Nacht geschlossen. Der Drogenhandel hat bereits zahlreiche andere Standorte in der Innenstadt gefunden. Es trägt zur "Belebung"  der Altstadt, Pardon es heißt doch jetzt "5-Minuten-Stadt" mit einem Markt-Campus [4] und was derlei Luftnummern in den letzten Jahren finanziert wurden – mit dem Geld der Bürger.