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Stadtverordnetenversammlung 1. Sitzung 2026: Verdunkeln statt Transparenz

Abbildungen: Die Stadtverordneten der 1. Sitzung von 2026 (links) und von der 1. Sitzung 2016 (rechts)
 

Statt Transparenz wird weiter verdunkelt

Was auffällt: Die Parteizugehörigkeit wird nicht mehr genannt. Bürger können die Personen deshalb nicht mehr zu den Parteien zuordnen.  Verdunklung statt Transparenz

Es gibt kein Verzeichnis der Stadtverordneten mit Kontaktdaten, damit sich die Bürger an "ihre" Volksvertreter wenden können. Verdunklung statt Transparenz

Im Ratsinformationssystem sind die Rubriken entfernt worden, über die die Zusammensetzung der Gremien und ihre Mitglieder benannt wurden. Verdunklung statt Transparenz

Bei den Abstimmungen werden nur noch die Ja-Nein-Enthaltung-Stimmen als Zahl genannt aber nicht, welche Parteien haben dafür oder dagegen gestimmt. Verdunklung statt Transparenz

Das alles sind Maßnahmen mit denen die demokratische kommunale Selbstverwaltung untergraben wird. Also nichts mit Demokratie stärken. In Homberg zumindestens sind es die Parteien, die an der Macht sind, die die demokratische Kultur systematisch mit kleinen Schritten zerstören.

Das scheint gewollt zu sein. Es entspricht leider auch der Praxis in den letzten Jahren, wo es keine Auseinandersetzungen mehr gab und Geschlossenheit gezeigt wurde.
Dieser Wandel ist einer Einheitspartei einer Diktatur würdig, aber nicht einer Kommune, die eine Schule der Demokratie sein soll, indem sie kommunale Selbstverwaltung aktiv lebt.

An diesem Prozess ist auch der Lokaljournalismus der HNA beteiligt. Die HNA verkündete gerade zum Tag des Lokaljournalismus, sie würde für Qualitätsjournalismus stehen. Tatsächlich betreibt sie durch ihre Berichterstattung und ihre Gewichtung Parteipolitik.  Davon im nächsten Beitrag, zum obersten Repräsentanten der Homberger Bürgerschaft.