Die FWG war einmal als Opposition angetretenen, hat aber in den letzten Jahren stillschweigend alles mit getragen. Sie habe nicht einmal für Aufklärung gesorgt. Weder bei den Auslandsreisen in andere Kontinente, noch bei der Belastung der Stadt durch den "Kauf" des Krankenhaus-Geländes und der Gebäude, die die Stadt mit Millionen belastet, ihre Stimme erhoben.
Sie haben mitgemacht.
Seit einer Wahlperiode wird über den Feuerwehrstützpunkt nur geredet
In der Meldung sind zwei Punkte herausragend: Neubau des Feuerwehrstützpunktes. Die ganze letzte Wahlperiode wurde das Thema dazu missbraucht. sich im Zuge des "Förderprogramms Wandelpfad" Gedanken zu machen, was man irgendwann einmal, wenn die Feuerwehr ein neues Gebäude haben wird, mit dem Gebäude machen kann. Damit wurden die Homberger beschäftigt, bisher eine Luftnummer, in der viel Fördergeld verschwendet wurde. Sogar ein neuer Stadteingang sollte gebaut werden, damit man gegenüber dem Feuerwehrhaus in die Untergasse gehen kann. Eine Dauernummer um Aktion vorzutäuschen.
Ältestenrat und Stadtparlament sollen gestärkt werden
Diese Aussage ist verräterisch. Der Ältestenrat wurde in der letzten Wahlperiode systematisch genutzt, um die inhaltliche Diskussion unter Ausschluss der Öffentlichkeit in den Ältestenrat zu verlagern. Dieses undemokratische Vorgehen sollte bereits in der letzten Periode schon einmal "legalisiert [1]" werden und konnte verhindert werden, vor allem durch die frühzeitige Berichterstattung hier im Hingucker. Die HNA, die sich für die Stärkung der Demokratie einsetzen will, hat damals geschwiegen und tut es auch jetzt. Die Verlagerung der Beratung in den zu "stärkenden" Ältestenrat ist ein Angriff auf das Öffentlichkeitsprinzip. Das ist ein Zeichen von totalitären Denken einer sich als Machtelite fühlenden Gruppe.
Noch einmal zum Mitschreiben:
Ein Ältestenrat ist nur dazu da, organisatorische Angelegenheiten abzusprechen, wie zum Beispiel Termine der verschiedenen Gremien.
Die Unverfrorenheit, mit der hier Grundelemente der Demokratie abgebaut werden sollen, ist erschreckend. Das Öffentlichkeitsprinzip ist für eine Demokratie elementar. Ohne Transparenz keine Demokratie.
Hessen ist schon das Schlusslicht bei dem Informationsfreiheitsgesetz, und die Homberger Stadtverordneten wollen demokratische Bürgerrechte noch weiter abbauen.
1 Kommentar Empfänger "SPD und FWG wollen zusammen arbeiten"
#1 Kommentar Von Sirius am 2026 Mai 6 um 3:02 p.m. Uhr
Das Sprichwort „Der Krug geht solange zum Brunnen, bis er bricht“ bedeutet, dass riskantes Verhalten oder die Überreizung einer Situation irgendwann unweigerlich zu negativem Scheitern führt. Es dient als Warnung, dass Nachlässigkeit, das Ausreizen von Grenzen oder übermäßige Belastung nicht ewig gut gehen.
Homberg steht längst an diesem Punkt. Erkennbar u.a.am Schwimmbadneubau, der sehr wahrscheinlich 2026 nicht fertig werden wird. 1 Million Förderung hat Homberg bekommen und die Million dann ins Stadion gesteckt. 10 Millionen waren mal geplant. Der Bürgermeister wird den Bürgern erklären müssen, warum der Bau viele Millionen mehr kostet. Egal welches Geld wohin auch immer verschoben wird, 1 Million bleibt 1 Million und wird nicht mehr. Macht ja nix – die Bürger zahlen!
Brauchen wir einen Ältestenrat? Nein, wofür auch. Alles was mit den Geldern, Immobilien, der Verwaltung und allem anderen mit Homberg zusammenhängt, betrifft die Bürger und zwar jeden Einzelnen. Was soll also eine „geheime“ Institution, wie der Ältestenrat? Außerdem soll der „Ältestenrat“ den Bürgermeister und den Magistrat nur beraten zu der Tagesordnung, die Organisation und Ablauf von Sitzungen. Er hat keine – k e i n e- Entscheidungsbefugnis! In Homberg wird aber im Ältestenrat, gaaanz geheim, beraten.
Was soll das?
Die Stadtverordneten haben sich aufstellen lassen, weil ein Stadtverordneter die Bürger vertreten soll. Ist das so in Homberg? Nein. Man ist sich einig, dass man sich einig ist. Demokratische Prozesse, im Sinne unserer Demokratie? Nein. Beschlussprotokoll. Selbst im Bundestag mit aktuell 630 Abgeordneten, wird bei politisch wichtigen Themen mit der Namenskarte digital abgestimmt. Somit ist nachvollziehbar, wer hat wie gewählt.
In Homberg? Beschlussprotokoll, damit die Bürger später nicht nachvollziehen können, welcher Stadtverordneter von welcher Partet wie abgestimmt hat.
Ganz bequem machen es sich diejenigen, die sich der Stimme enthalten. Die Enthaltung wird nicht gewertet, also stimmt man der Mehrheit zu. Das sollte im aktuellen Parlament die SPD mit der FWG, der FDP und den Grünen also kein Problem sein. Die Mehrheit hat zwar die CDU, aber gegen alle anderen wird sie sich nicht durchsetzen können, obwohl die Bürger etwas anderes wollten.
Überhaupt: die FWG (Freie Wählergemeinschaft) ist nicht frei. Sie hat „geheiratet“, nämlich die SPD.
…und Vorsitzender der Stadtverordnetenversammlung ist Martin Herbold, gegen den die Staatsanwaltschaft schon einmal ermittelt hat. Auf dem Schulhof nennt man das "Machtgeilheit"!