HOMBERGER HINGUCKER MAGAZIN

2008 – 2021 Informationen zur Kommunalpolitik in der Kreisstadt Homberg (Efze) – ab 2021 HOMBERGER HINGUCKER MAGAZIN

Schwimmbadplanung: zu teuer, nicht finanzierbar

 

"Bürgermeister Dr. Ritz regt an,
noch einmal in die Diskussion
über das geplante Multifunktionsgebäude
zu gehen."
Quelle

 

Am 31. Januar 2025 sind die Protokolle der Sitzung des Bau- und des Jugendausschusses vom 22.Januar 2025 veröffentlicht worden.

Wie schon lange zu erwarten war, das Geld reicht nicht.
Die hochfliegenden Pläne der Vergangenheit sind nicht finanzierbar.

Das sagt aber nicht der Bürgermeister, dem Protokoll nach ist es die Vorsitzende des Jugendausschusses, die mitteilt, dass ein Beschluss über zusätzliche Kosten vorzunehmen ist.

Frau Edelmann-Rauthe teilt mit, dass ein Beschluss über zusätzliche Kosten im Haupt- und Finanzausschuss und der Stadtverordnetenversammlung vorzunehmen ist. Quelle

Ausschüsse haben keine Kompetenz zu entscheiden, sie geben der Stadtverordnetenversammlung nur Empfehlungen.
Wann werden die Stadtverordneten offiziell informiert und wann treffen sie eine Entscheidung?

Der Ausschuss für Bau, Planung, Umwelt und Stadtentwicklung bittet die Verwaltung, Gespräche mit dem Planungsbüro ANP und der Planungsgruppe VA aufzunehmen, um neue belastbare Kosten (insb. für die TGA Kosten) für eine kostengünstigere Variante des Funktionsgebäudes zu ermitteln und neue Entwürfe zu erarbeiten. Quelle

[ TGA = Technische Gebäude Ausrüstung ]

Auf eine Frage zum Freigelände ergänzt Bürgermeister Dr. Ritz  "dass in den Freianlagen kein reines Beach-Volleyballfeld, sondern ein Beach-Multifunktionsfeld geplant werden sollte". Also auch hier bleibt nur der hochtrabende Name vom "Beach"  in der Sache aber Kappung.

Der Bau einer Flugrutsche wird auch gestrichen, nicht finanzierbar.

Die geschätzten Kosten belaufen sich auf ca. 50.000,00 € für die Flugrutsche, hierzu kommen noch die erforderlichen Vorarbeiten (z. B. Fundamente, Bohrungen) und die technischen Anlagen (z. B. Pumpen). Quelle


Das ist erst der Anfang. Es werden noch weitere Blütenträume der Vergangenheit gestrichen werden müssen, weil kein Geld dafür mehr da ist. Aus den Wirtschaftsmeldungen ist es fast täglich zu hören.

 


Neujahrsempfang: Der Wunsch des BĂŒrgermeisters

  "Wunsch, […] nicht das Trennende in der politischen Diskussion zu sehen." "Häufig sind es nur Nuancen, in denen wir auseinander liegen und es lohnt nicht, dafür Emotionen und Energie zu verwenden".   Demokratie ist mehr als ein Schlagwort In diesen Aussagen zeigt sich ein Weltbild, das nicht mit Demokratieverständnis übereinstimmt. In einer demokratischen Gesellschaft […]

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Vor 80 Jahren, am 27. Januar 1945, wurde Auschwitz von russischen Soldaten befreit

Foto: Inschrift auf dem Stolperstein für Siegfried Goldschmidt Vor 80 Jahren wurde das Vernichtungslager Auschwitz von russischen Soldaten befreit. Dieser Tag wurde zum Gedenktag für alle Holocaust-Ermordeten. Die Vernichtung von Menschen in Auschwitz war der Endpunkt einer Entwicklung, die in den Straßen deutscher Städte begann, auch in Homberg.   Siegfried Goldschmidt war Homberger Bürger. Es […]

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Neujahrsempfang 2025

Abbildung: Ausschnitt aus der Webseite: https://philipp-rottwilm.de/   Neujahrsempfang und die Kosten Über den Neujahrsempfang der Stadt Homberg ist auf der Internetseite der Stadt nichts zu finden.  Ist Dr. Philipp Rottwilm als Gastreferent geladen? Er hat den Termin auf der Seite  veröffentlicht, die über seine Aktivitäten im Wahlkampf informiert. Warum informiert die Stadt nicht die Bürger […]

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2027 brauchen wir Kohle und das nicht zu knapp

Abbildung: Ausschnitt aus der Studie zum Zustand der Stützpunktfeuerwehr von KPlan, 09.04.2019,   "2027 brauchen wir Kohle und das nicht zu knapp" erklärte Bürgermeister Dr. Ritz auf der Mitgliederversammlung der Feuerwehr. Er hofft auf Geld vom Land und bittet die Abgeordneten, sie sollen "ihr guten Kontakte im Innenministerium" nutzen. Um Fördermittel zu erhalten, braucht es […]

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Braucht Homberg als weitere Attraktion auch noch eine Flugrutsche?

  Das Homberger Schwimmbad ist abgerissen, die Fertigstellung und die Finanzierung des immer teurer werdenden Neubaus ungesichert. In dieser Situation wird darüber nachgedacht, wie man noch eine weitere Erlebnis-Attraktion schaffen kann.   Foto: Beispiel einer Flugrutsche, die den Unterlagen beigefügt wurde. Der Ausschuss Kinder, Jugend, Soziales und Integration unterbreitet den Vorschlag, dass das Mehrzweckbecken im […]

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„Wenn alles gut lĂ€uft….. „

Wenn alles gut lĂ€uft, öffnet das Freibad im Juni. Am 9. Januar 2025 verbreitet der BĂŒrgermeister noch Optimismus.
Es scheint aber nicht gut zu laufen. Zwei außerplanmĂ€ĂŸige Ausschusssitzungen sind angesetzt. Es wird alles viel teurer.

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2025: Ein ausgeglichener Haushalt?

Das sieht doch gut aus. Der Haushalt fĂŒr 2025 hat einen Überschuss von 442.000 Euro. Wie kommt der Überschuss zustande?
400.000 Euro ertrĂ€umte Einnahmen aus dem Verkauf eines StĂŒcks Klinikareal.

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Höhere Grundsteuer: Zur Kasse bitte

n diesen Tagen erhalten Homberger ihre Grundbesitzabgabenbescheide. Die Homberger Parteien haben die Steuer um 21,8 Prozent erhöht. Jetzt bekommen die BĂŒrger im Portemonnaie zu spĂŒren, wie sich Lokalpolitik fĂŒr die Einzelnen auswirkt. Andere Kommunen haben sich an den errechneten Empfehlungen der Landesregierung gehalten und die Steuer nicht erhöht. Homberg braucht das Geld, denn es hat sich immer weiter verschuldet, jetzt werden die BĂŒrger zur Kasse gebeten.

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Die Krone steht kalt und meist leer

Das Gebäude des Gasthauses Krone steht leer. Ab Oktober 2024 sollte im Erdgeschoss wieder eine Gaststätte eröffnet werden, so hat es der Bürgermeister angekündigt. Es gibt offensichtlich keinen Pächter, keine Ausstattung und keine Küche. Die Stadtverordnetenversammlung beauftragte im Juli 2023 den Magistrat, schnellstmöglich den gastronomischen Teil auszuschreiben. Es brauchte ein ganzes Jahr, bis im Juni […]

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Offener Brief zum Text der Stele


Offener Brief

Stele der Toleranz – der nicht genehmigten Text
schadet der Stadt und muss entfernt werden

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2 Millionen Aufrufe des Hinguckers


In den letzten Tagen hat der BesucherzĂ€hler des Homberger Hinguckers die 2 Millionen ĂŒberschritten. Seit 17 Jahren ist die Kommunalpolitik der Kreisstadt Homberg in ĂŒber 5.300 BeitrĂ€gen dokumentiert und nicht unter den Teppich gekehrt.

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Böllerverbot? Gibt es schon!

Fotos: © Christian Utpatel Gastbeitrag von Christian Utpatel Homberg erfreut sich noch an den schönen Silvesterfotos von Markus Shakals. Die Berichte aus anderen Regionen (nicht nur den Großstädten) über Gewaltexzesse in der Silvesternacht machen uns wieder einmal klar, in was für einer schönen und ruhigen Gegend wir leben. Aber während bundesweit über einem Verbot von […]

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