Foto: Baustelle des neuen Feuerwehrgebäudes in Kassel Waldau
Während in Homberg noch lange auf ein neues Feuerwehrgebäude gewartet werden muss, geht es in Kassel schneller. Dort wird nicht erst überlebt wie man später einmal das frei werdende alte Gebäude nutzen kann, so hat es Homberg im Projekt "Wandelpfad" getan. Das war verlorene Zeit. Aus dem Projekt "Wandelpfad" ist nur heiße Luft und viel Papier entstanden. Für die Stadt hat sich nichts verbessert.
Jetzt hat Homberg noch einen Architektenwettbewerb ausgeschrieben, der der Stadt nur neue Kosten bringt.
Ein Feuewehrgebäude muss zweckmäsig sein. Da geht es nicht um neue raffinierte Architekturgestaltung.
In Kassel baut die Firma Goldbeck, die auf solche Gebäude spezialisiert ist.
Im Oktober 2025 war Baubeginn im Juni 2026 war der Rohbau fertig.
… auf dem rund 15.600 Quadratmeter großen Areal ein U‐förmiger Massivbau mit drei klar gegliederten Gebäudeteilen gewachsen. Kurze Wege, getrennte Zu‐ und Abfahrten für Alarm‐ und Einsatzzufahrt sowie eine übersichtliche Grundrissorganisation sorgen für effiziente Abläufe. Das Gebäude ist konsequent auf den täglichen Einsatzbetrieb ausgerichtet. Quelle [1]
Die Berufsfeuerwehr erhält acht Stellplätze für Feuerwehrfahrzeuge sowie drei für den Rettungsdienst, ergänzt durch Werkstatt, Lagerflächen, Schulungs‐ und Verwaltungsräume. Die Freiwillige Feuerwehr Waldau und Bettenhausen/Forstfeld ziehen mit elf Fahrzeugstellplätzen ein. Zusätzlich entstehen zwölf Stellplätze für die überörtliche Gefahrenabwehr bei größeren Schadenlagen. Auch die zentrale Kleiderkammer für alle Feuerwehrstandorte und die Jugendfeuerwehr sind integriert und bilden eine logistische Schlüsselfunktion für das gesamte Stadtgebiet.
Das Feuerwehrhaus in Kassel ist weit größer als in Homberg.
Braucht Homberg dafür einen extra teuren Architektenwettbewerb zudem noch ein Büro, dass den Wettbewerb organisiert?
Das ist Verschwendung von Steuergeldern. Das ist angesichts der Finanzlage der hochverschuldeten Stadt unverantwortlich.
Der Wettbewerb dient wohl nur dazu, Zeit zu gewinnen, um nicht sagen zu müssen, das Homberg gar kein Geld für einen Neubau hat.