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Krankenhausabriss: „Ein Projekt, dass mir persönlich am Herzen liegt“

[1]Abbildung: Titelseite der neuen Webseite der Stadt über den Abriss der Gebäude auf dem Krankenhausgelände

Link: https://klinikareal-homberg.de/#mitmachen [1]

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Das Projekt liegt dem Bürgermeister persönlich sehr am Herzen.  Verständlich, denn es soll ihm teure eigene Wahl-Werbung ersparen. Es kostet ihm nichts, wenn es aus der Stadtkasse bezahlt wird.

 

Besonders wichtig ist mir, dass Sie, liebe Bürgerinnen und Bürger, aktiv in den Gestaltungsprozess eingebunden werden. Deshalb möchten wir Sie herzlich einladen, sich an unseren Beteiligungsformaten zu beteiligen. Ihre Sichtweisen, Erfahrungen und Ideen sollen in die weitere Planung einfließen. Denn nur gemeinsam können wir ein neues Wohnareal schaffen, das den Bedürfnissen unserer Stadt entspricht und ihre Geschichte respektvoll fortschreibt. Ich freue mich sehr auf Ihre Beiträge. Lassen Sie uns dieses Projekt gemeinsam gestalten – mit Zuversicht für die Zukunft. Quelle [1]

 

Inhaltlich erzählt es die abgeleierte Geschichte von dem neuen Wohngebiet auf dem Krankenhausgelände. Es gibt gar keine Investoren, vor allem nicht so viele , dass man einen "Investorenauswahlprozess" installieren müsste. Diese Seifenblase ist schon einmal geplatzt.

Um seine Werbeseite etwas zu kaschieren, lädt er die Bürger ein, ihre Erinnerungen mit dem Krankenhaus zu berichten.

Viele von uns verbinden mit dem ehemaligen Kreiskrankenhaus besondere Momente – von der Geburt eines Kindes bis hin zu Begegnungen, die uns bis heute prägen. Wir möchten diese Erinnerungen sichtbar machen und gemeinsam bewahren. Deshalb laden wir alle Bürgerinnen und Bürger herzlich ein, ihre Beiträge mit uns zu teilen: Ob Fotos, alte Aufnahmen, Zeichnungen, Gedichte, kleine Geschichten oder persönliche Erinnerungen – alles, was diesen Ort für Sie bedeutungsvoll macht, ist willkommen.

Helfen Sie mit, die Geschichte des Krankenhauses für Homberg lebendig zu halten und ein vielseitiges, gemeinschaftliches Erinnerungsbild entstehen zu lassen. Quelle [1]

 

Damit die Bürger nur auf den Abriss schauen und von anderem wegsehen, ist sogar ein Countdown [2] Zählwerk auf der Seite installiert.

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Wie viele Tage sind es noch bis zum Abrissstart? Schauen Sie auf der Webseite zu, wie die Zeit bis zum Start immer kürzer wird.

Der 1. Februar 2026 ist ein Sonntag. Wer wird da wohl mit dem Abriss beginnen. Am Sonntag ist das sowieso verboten, aber das interessiert den Bürgermeister nicht, er konnte sich bisher über vieles hinwegsetzen. Family and Friends [3], hieß es früher einmal in Homberg, das sind die hilfreichen Geister.

 

Der Rückbau des ehemaligen Krankenhauses in Homberg (Efze) steht bevor. Nach der planmäßigen Ausschreibung hat die Firma Poppke im Dezember 2025 den Auftrag erhalten. Ab dem 12. Januar 2026 wird die Baustelle eingerichtet, sodass die ersten Arbeiten vor Ort sichtbar werden.
In den folgenden Monaten werden der OP-Trakt, der Verbindungsbau sowie das frühere Schwesternwohnheim an der Melsunger Straße nach und nach abgetragen. Für diesen Teilrückbau ist eine sorgfältige und sichere Vorgehensweise vorgesehen, damit Beeinträchtigungen für Anwohnende und Verkehr so gering wie möglich bleiben.

Wenn alles nach Plan verläuft, wird das Gelände bis Mitte Juni 2026 vollständig freigeräumt sein. Damit wird der Weg frei für die weitere Entwicklung des neuen Quartiers.
Die Stadt Homberg (Efze) informiert Sie auf dieser Website regelmäßig über den aktuellen Stand der Arbeiten und über die nächsten Schritte. So bleiben Sie jederzeit auf dem Laufenden.

Ob der Bürgermeisterkandidat auch über die wachsenden Kosten auf einer Schuldenuhr die Bürger auf dem Laufenden halten wird?

Bei den Gesamtabrisskosten wird es nicht bei den 7 Millionen Euro bleiben, die einmal prognostiziert waren.
Es gibt auch keinen Investor, der einen dreifachen Grundstückspreis über dem Marktpreis zu zahlen bereit ist.
Das alles spielt keine Rolle, Hauptsache es gelingt dem Kandidaten seinen gut bezahlten Job (Vergütungsgruppe B2) zu erhalten, wo sollte er auch sonst mit seiner Schuldenkarriere für die Stadt unterkommen?