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Krankenhaus Abriss Kreisausgleichsstock

 

Foto: Abriss des OP-Trakts, aufgenommen mit der Webcam, die extra von der Stadt eingerichtet worden war und deren Bilder über die ebenfalls eingerichteten Abriss-Webseite veröffentlicht wurden.

 

Am 25. Juli 2025 legte der Bürgermeister den folgenden Bericht vor. Danach darf der Teilabriss des Krankenhauses nur erfolgen, wenn 50 Prozent der Abrisskosten vom Kreisausschuss gewährt wird.  Der Satz ist eindeutitg:  "Die Umsetzung steht unter dem Vorbehalt.."

Entwicklung ehemaliges Klinikareal an der Melsunger Straße
Hier: Sachstandsbericht
a) Erläuterung:
Im Rahmen der Stadtverordnetenversammlung vom 3. Juli 2025 wurde beschlossen,
den OP Trakt und das Schwesternwohnheim 1 mit Verbindungsaufbau
zum Zentralbereich des ehemaligen Klinikums zurückzubauen.

Die Umsetzung steht unter dem Vorbehalt, dass ein 50%iger Zuschuss
aus dem Kreisausgleichsstock des Schwalm-Eder Kreises gewährt wird.
Quelle [1]

Illegaler Krankenhaus-Abriss?

Der Teilabriss ist erfolgt, das ist sichtbar. Was nicht bekannt ist, ob der Kreis wirklich 50 Prozent der Abrisskosten übernommen hat, so wie die Stadtverordneten das beschlossen haben. Wenn die 50 Prozent-Zusage des Kreises bei Beginn des Abrisses nicht vorgelegen hat, dann ist der Abriss illegal, der entspricht dann nicht dem Beschluss von 2025.

Vor dem Abriss konnte der Kreis gar keinen 50 Prozent-Beschluss fassen, weil gar nicht bekannt war, wie hoch die Abrisskosten werden würden.
Bis heute ist vom Bürgermeister nicht offengelegt, wieviel der Teilabriss bisher gekostet hat.

Es ist auch fraglich, ob der Kreis der Stadt 50 Prozent der Abrisskosten abnehmen darf.  Die Suche nach Informationen zum Kreisausgleichsstock ergibt nur eine Tabelle mit allen Kommunen, geordnet nach deren Finanzkraft. Homberg wird danach als "finanzstark [2]" bewertet.


Abbildung: Ausschnitt aus der Tabelle zum Kreisausgleichsstock
 

Der teure Abriss und die Vereinbarung von Dr. Nico Ritz mit Frau Dagmar Federwisch von der Asklepios-Klinik

Bis heute ist nicht einsichtig, weswegen der Bürgermeister den 1-Euro-Kauf forciert, der der Stadt die Abrisskosten auflastet, die dem Krankenhaus-Konzern zu hoch waren.
Der zügige Abriss muss mit der der getroffenen Vereinbarung zusammenhängen, über die die HNA 2017 berichtet und sich dabei auf die Aussagen der Klinik-Geschäftsleitung stützte.

Warum ist diese Vereinbarung niemals  den  Stadtverordneten zur Beschlussfassung vorgelegt worden.
Auch da war wieder die Geheimhaltung, wie aktuell bei den Bürgermeister-Reisen.
Es muss einen Grund haben, dass immer dann, wenn es um viel Geld geht, rechtswidrig alles geheim erfolgt.
Diese Geheimniskrämerei nährt den Verdacht, dass dabei kriminelle Energie im Spiel ist.

Transparenz ist die Grundlage der Demokratie.