[1]Altes Häuser sanieren, junge Leute ausbilden, älteren Arbeitslosen ermutigen. Wird dies zu einem Projekt zusammen gefasst, können Fördergelder aus verschiedenen Quellen genutzt werden, Baukosten gespart und Menschen eine Ausbildung, Perspektive und Selbstvertrauen gegeben werden.
In Homberg wurde ein solches Projekt vorgeschlagen [2], in der Stadtverordneten-Versammlung angenommen und dann von der Stadt verhindert [3].
In Spangenberg ist ein solches Projekt seit Jahren erfolgreich, auch in Alsfeld und in anderen Städten. Das Spangenberger Projekt "Burgsitz" wurde gestern in Felsberg auf dem "1. Zukunftsforum [4]" der "Gemeindenützlichen Genossenschaft [5] Felsberg" vorgestellt.
Auf der Homepage des Projektes Burgsitz [6] heißt es:
"Unter der fachlichen Anleitung von zwei Projektleitern der Werkhütte Kassel und drei festen Mitarbeitern des Projektes arbeiten zur Zeit zehn Arbeitssuchende an der Erhaltung des Burgsitzes.
Unterstützt werden sie von fünf Freiwilligen, einem jungen Menschen im Freiwilligen Sozialen Jahr und zwei Auszubildenden im Zimmererhandwerk.
Insgesamt beteiligen sich im Lauf von drei Jahren an dem Projekt zwischen 40 und 60 Arbeitssuchende. Sie werden in das regional wichtige Arbeitsfeld der historischen Fachwerksanierung eingeführt und für wichtige Arbeitsschritte qualifiziert."
Finanziert und gefördert wird das Projekt aus verschiedenen Quellen [7].
So sieht kreativer Umgang mit dem historischen Bauerbe aus.
Im anschließendem Gespräch zu der Projektvorstellung berichtete ich über die Reaktion in Homberg auf einen solchen Projektvorschlag. Bürgermeister Martin Wagner sagte damals dazu, da gäbe es ja keine Gewährleistung für die Bauausführung. Die Spangenberger sagten dazu nichts, der Gesichtsausdruck der beiden Projektleiter sagte alles.
Nachtrag: Leserhinweis auf einen hr-Bericht [8]zu dem Projekt
Bildschirmfoto aus https://www.gehobene-schaetze.de/ [1]
4 Kommentare To "In Homberg verhindert, in Spangenberg erfolgreich"
#1 Kommentar By Gerhard Schönemann On 2010 November 11 @ 5:26 p.m.
Dienstag 9.November 2010 berichtete die Hessenschau
Man findest es dort im Archiv
https://www.hr-online.de/website/fernsehen/sendungen/video_archiv5300.jsp?rubrik=5300&key=standard_document_40145957 [9]
#2 Kommentar By Gerhard Schönemann On 2010 November 11 @ 5:40 p.m.
https://www.homberger-hingucker.de/?p=1159 [2]
https://www.homberger-hingucker.de/?p=1583 [10]
#3 Kommentar By 'z Lisbeth On 2010 November 11 @ 6:48 p.m.
„Bürgermeister Martin Wagner sagte damals dazu, da gibt es ja keine Gewährleistung für die Bauausführung. “
Auch bei der Wahl eines Bürgermeisters gibt keine Gewährleistung für die Qualität der Amtsführung
meint ‚z Lisbeth.
#4 Kommentar By Barolle On 2010 November 12 @ 11:36 a.m.
In Spangenberg hat man wohlweislich vermieden, allzuviel von dem, was er (sich) dort geleistet hat, nach Homberg durchdringen zu lassen.
Ich habe eine Kollegin aus Spangenberg selten so schadenfroh erlebt, als er damals das erste mal zum Bürgermeister gewählt wurde und Spangenberg ihn los war.
https://www.homberger-hingucker.de/?p=3017 [11]
Kommentar 2