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Heimatminister Ingmar Jung übergibt Dorfentwicklungsförderbescheide

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"Insgesamt fließen Fördermittel in Höhe von rund 485.000 E [1]uro in die Erneuerung des Dorfparks in Hülsa, die Modernisierung des Backhauses in Dickershausen sowie den Neubau eines Wohnmobilstellplatzes in der Kernstadt.", heißt es in der Pressemitteilung des Ministers. Homberg hat darüber noch nicht berichtet.

Von wegen Kommunen am Limit, wie es noch vor ein paar Tagen hieß. Im Ministerium gibt es offensichtlich zu viel Geld, sodass verschleudert werden muss. 
– Gerade hat Homberg einen Park in der Kernstadt ertüchtigt, jetzt soll ein neuer Dorfpark in Hülsa erneuert werden.
– Ein Backhaus, das einmal im Jahr genutzt wird, muss modernisiert werden.
– Ein Wohnmobilstellplatz soll neu gebaut werden, er ist schon seit Jahren in der Planung, dazu sind bereits Grundstücke gekauft worden.
– Offen ist noch, wie das benachbarte Schwimmbad überhaupt bis zum Ende finanziert werden kann. Die Kosten belaufen in Richtung 13 Millionen Euro.
– in Wernswig wird seit Jahren die Kita nicht gebaut – eine Pflichtaufgabe.
– Die Stadt hatte eine Wernswiger Schrottimmobilie im Wert von 10.000 Euro für 125.000 Euro gekauft, hat aber kein Geld für die Straßenerweiterung, die durch den Abriss möglich gemacht werden sollte. 

Fördermittel decken immer nur einen Teil der Baukosten ab. Woher soll der andere Teil kommen?
Schon früher wurde immer wieder darauf hingewiesen: Baukosten sind einmalig, die daraus entstehenden Folgekosten belasten aber zusätzlich jedes Jahr den Haushalt.

Foto: Spielplatz Wernswig noch immer gesperrt. Stand 30. Juni 2026