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Schäden am Hausbrunnenweg Schäden – kein Projekt, das dem Bürgermeister am Herzen liegt?

Foto: Hausbrunnenweg wegen abrutschender Straße einseitig gesperrt. Über den Hausbrunnenweg gelangt man auf den Burgberg oder zu dem Friedhof und dem Kreishaus des Schwalm-Eder-Kreises.
  

Bildschirmfoto von der Extra-Webseite für den Abriss des Krankenhauses, einschließlich zweier Webkameras, über die der Abriss online verfolgt werden kann. Die Kosten dafür wendet Bürgermeister Dr. Nico Ritz extra auf, weil ihm das Projekt persönlich am Herzen liegt.

  
Die Pflichtaufgabe Straßenbau liegt dem Bürgermeister wohl nicht so am Herzen. Solche Aufgaben verschiebt er oder lässt sie liegen, bis sie in Vergessenheit geraten.
Die Pflichtaufgabe Straßensicherung der Straße Hausbrunnenweg hat er seit Jahren liegen lassen. Lieber beschäftigt er sich mit viel medialer Unterstützung mit dem Abriss des Krankenhausgeländes. Asklepios war der Abriss zu teuer, Dr. Ritz aber liegt er so am Herzen, dass für ihn Kosten keine Rolle spielen. Wenn der Abriss beendet ist, gibt es eine Schlussrechnung. Das Geld fehlt dann der Stadt für die dringenden Aufgaben, wie zum Beispiel die Straßenreparatur. 

Warum liegt Dr. Ritz der Abriss des Krankenhauses so am Herzen?
Was beinhaltete die Vereinbarung mit Frau Dr. Federwisch, der Geschäftsführerin von Asklepios Schwalm-Eder GmbH?

  
Pflicht kann warten, Herzensangelegenheiten haben Vorrang

Die Straße ist der Hauptzufahrtsweg auf den Burgberg. Am Burgberg trägt die Straße den Namen "Georg-Textor-Weg". Für diesen Weg hat die Stadt schon vor Jahren bei der Firma Unger-Ingenieure (jetzt Weber-Ingenieure) eine Untersuchung über den Straßenzustand in Auftrag gegeben. Das Ergebnis lautete: Für die Sanierung waren 2018 1,1 Millionen Euro veranschlagt [1]worden, die Kosten liegen jetzt 8 Jahre später erheblich höher.

Die detaillierte Kostenberechnung [2]und die umfangreich Baumkartierung und Bewertung ist nach 8 Jahren überholt. Die Kosten sind verschwendet worden, da keine Maßnahmen aus der Studie folgten. 
Lediglich der kleine Teil vor dem Burgeingang ist aus einem anderen Programm gefördert und deswegen realisiert worden.
Die Pflichtaufgabe Straßensicherung ist liegen geblieben.


Abbildung: Kosten für die Reparatur des abgängigen Hausbrunnenwegs im Haushaltsplan. 2025 waren 350.000 Euro eingeplant worden. Die Arbeiten wurden aber nicht ausgeführt. Der Stadtpark war "vordringlicher". Die 65.000 Blumenzwiebeln mussten eingesetzt werden, damit sie rechtzeitig vor der Bürgermeisterwahl im Stadtpark Farbe geben. Jetzt sind sie am Verblühen, sie haben ihre Aufgabe erfüllt.
 

Für den Fußweg durch die Grünanlage die "Sau" sind insgesamt  800.000 Euro im Haushalt eingeplant – nur dafür, dass der vorhandene Weg neu angelegt wird. Hat die Stadt nicht dringendere Aufgaben?
Die absackende Straße des Hausbrunnenwegs am Steilhang erfordert umfangreiche Stützungsbaumaßnahmen. 2025 waren dafür lediglich 350.000 Euro angesetzt, für 2026 ist keine weitere Finanzierung vorgesehen.