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Borken am Limit. Und Homberg?


Bundesweit sind die Kommunen am Limit wie auch die Kommunalverbände öffentlich machen.
 

Aus Homberg hört man solche Aussagen nicht.

Auf der Webseite der Stadt dominieren die Feste,
das Weinfest,
der Nachtmarkt,
das Heimatfest,
das Familienfest.

Homberg scheint auf einer Insel der Seeligen zu leben.

 


 


Dabei sind in Homberg Jahr für Jahr die Schulden gewachsen.
 

Gleichzeitig, hat die Stadt den Krankenhauskonzern Asklepios von Millionenkosten entlastet. Das Schwimmbad wird auch in diesem Jahr nicht mehr geöffnet. Auf dieser Dauerbaustelle wurde nicht sparsam geplant, sondern es durfte immer noch etwas teurer werden. Die Mehrkosten sollten aus dem Programm Dorferneuerung finanziert werden, doch das gehört nicht zu dem Förderprogramm. Aus dem Programm Dorferneuerung sollte auch die Wernswiger  Kita mit finanziert werden, obwohl das eine Pflichtaufgabe der Stadt ist. Die Homberger Lobbygruppe "Wohnmobilstellplatz" ist ständig am neu planen.

In Homberg wird immer nur von neuen Fördermitteln berichtet. Zu den Fördermitteln gehört auch immer eine Eigenfinanzierung. Und was überhaupt nicht in Betracht gezogen wird, sind die Folgekosten.  Fördermittel sind einmalig, Folgekosten sind dauerhaft. Darauf hat der Rechnungshof immer wieder hingewiesen. Doch in Homberg zählt nur der Augenblick. Der Augenblick des Erwachens wird schrecklich werden.

Das Homberger Schweigen zur Finanzlage ist wohl eher darauf zurückzuführen, dass die Situation noch viel schlimmer ist und man nur noch die Augen verschließt und den Bürgern eine heile Welt vorgaukelt. Nach dem alten Prinzip, Brot und Spiel. 
Wann bricht das Homberger Kartenhaus zusammen?