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Baukosten für Kitas im Vergleich: Homberg baut am teuersten

[1]
Ringsum in den Kommunen werden neue Kinderbetreuungsplätze benötigt und gebaut.
Eltern erkennen zunehmend, dass frühkindliche Bildung in der Gemeinschaft der Kinder in einer Kita für Kinder förderlich ist. Mehr Eltern als früher melden deshalb ihre Kinder im Kindergarten an. Damit entsteht ein Mehrbedarf an Kindergartenplätzen.

Neubauten in Fritzlar-Geismar, Melsungen und in Homberg

In den letzten Tagen konnte man in der HNA gleich von zwei Neubauprojekten lesen, eines in Fritzlar-Geismar, eines in Melsungen. Die dabei veröffentlichten Zahlen für die Baukosten weichen erheblich von denen ab, die in Homberg für einen Kindergartenplatz ausgegeben werden.  In Homberg sind die Vorschläge für preiswertere Bauweise und an geeigneteren Standort, nämlich in Grundschulnähe, wie es der hessische Erziehung- und Bildungsplan fordert, abgelehnt worden. Der Bürgermeister lehnte die Vorschläge für kostengünstigeres Bauen mit unsachlichen Äußerungen ab.

 „Wenn wir von den wenigen Chancen, die wir hier haben, noch eine versenken, wird das nichts mit Homberg.“  (?) Quelle [2]

„Einfach zu sagen: ‘Das kriegen wir billiger hin’, ist nicht sehr seriös“, betont der Bürgermeister." Quelle [3]

 „Ich dachte eigentlich, wir wären davon weg, Äpfel mit Birnen zu vergleichen. Die Thesen der FWG sind vor allem falsch“, erzählt Ritz." Quelle [3]

[4]Zum Vergleich: Die Baukosten bezogen auf den einzelnen Kindergartenplatz und die Kosten für eine Gruppe sind in Homberg fast doppelt so teuer, wie in den vergleichbaren Nachbarstädten. Dabei steht Homberg unter dem kommunalen Schutzschirm und ist zur Sparsamkeit und Wirtschaftlichkeit verpflichtet – jedenfalls auf dem Papier.
Siehe die folgende Tabelle.

 

11 Kommentare (Öffnen | Schließen)

11 Kommentare Empfänger "Baukosten für Kitas im Vergleich: Homberg baut am teuersten"

#1 Kommentar Von Lichtblick am 2017 April 10 um 6:41 a.m. Uhr

In Melsungen sind lichtdurchflutete Spielflure vom HNA-Artikel besonders positiv hervorgehoben, in Homberg werden die Kinder in dunkle Löcher gesteckt…

#2 Kommentar Von Phil Antrop am 2017 April 10 um 5:46 p.m. Uhr

"Man habe eine seriöse Kostenschätzung vorgelegt, die auf statistischen Werten für eine Kita mit mittlerer Ausstattung (Baukostenindex 2015) beruhten."

[3]

Ohne genaue Quelle ist die Aussage des Bürgermeisters einfach nur so dahin gesagt !

#3 Kommentar Von AnwaltsLiebling am 2017 April 10 um 6:23 p.m. Uhr

Der Bürgermeister hat bereits in der ihm eigenen Art einige Mandatsträger abgewatscht.

Mehrere Verhaltensweisen unseres Stadtoberhauptes lassen mich befürchten, dass er sich in Richtung einer One-Man-Show bewegt.

#4 Kommentar Von Opa am 2017 April 10 um 6:42 p.m. Uhr

Von meinem Doktor weiß ich, dass das Vitamin D lebensnotwendig ist.

Dann hoffe ich mal für die Kinder im Bürgermeisterkindergarten, dass sie genügend UV-Strahlung abbekommen.

Was dem Opa gut tut, kann den Kindern nicht schaden.  🙂

#5 Kommentar Von Mister X am 2017 April 10 um 9:30 p.m. Uhr

Eine Frage, die erlaubt sein muss:

Warum werden in Homberg städt. Gebäude gebaut oder saniert, deren Kosten immer im oberen Preissegment zu vergleichbaren Objekten in den  Nachbarstädten liegen?

Steckt da Methode dahinter oder wie ist das zu erklären?

Mia san mia, sagte der Bayer – me sinn die Kreisstädter, sagt die Homberger Politik?

Herr Pauli, Herr Gerlach und wer sich noch berufen fühlt:

Erklären Sie mir, einem ausgewiesenen Homberg-Fan, einmal die Zusammenhänge!

#6 Kommentar Von Gotthard am 2017 April 11 um 9:43 a.m. Uhr

zu 5.

 Kosten im oberen  Preissegment entstehen dadurch, dass immer die gleichen Architekten und Ingenieursbüros angefragt und beauftragt werden. Es wäre hilfreich mal über den Tellerrand hinaus zu blicken. Es gibt  auch Gemeinden und Kommunen die z.B. Kindertagesstätten in kürzerer Zeit zu wesentlich günstigeren Konditionen errichten können bzw. auch schon haben.

#7 Kommentar Von Phil Antrop am 2017 April 11 um 11:58 a.m. Uhr

zu Gotthard

Um so etwas zu ermöglichen ist geistige Beweglichkeit erforderlich. Die findet man z. B. hier

[5]

Auszüge: Das von Architekt Ferdinand Heide entwickelte Konzept wird an fünf weiteren Standorten zum Einsatz kommen.  9 Monate Bauzeit.

Kosten für 99 Kinder 2,4 Mio. .. um Platz für die Kinder zu gewinnen, …. offene Spiel- und Erschließungshalle mit Freitreppe, die Kindern Raum für Bewegung gibt und ein zusätzliches Treppenhaus einspart, da eine zweite Außentreppe als Fluchtweg vorgesehen ist.

Außerdem kann der so entstehende Aufenthaltsraum durch eine mobile Trennwand flexibel gestaltet werden.

Als Fassadenmaterial wird ein Putz- und Wärmedämmverbundsystem verwendet,

für die seitliche Verkleidung der Gruppenräume ist eine Holzschalung vorgesehen.

Auch die Eingangsbereiche erhalten eine großflächige Holzfensterfassade.

„Da wir in einem Grünzug liegen, ist die großzügige Erschließung des Außengeländes mit seinen Spielflächen besonders wichtig“, erklärte Heide abschließend.

Noch Fragen ?

#8 Kommentar Von IchkannGoogle am 2017 April 11 um 12:15 p.m. Uhr

@1  "Lichtdurchflutete Spielflure" ist recht weit ausgeholt.

Es gibt 2 Etagen, im unteren Flur wird von oben kein Sonnenlicht scheinen,

#9 Kommentar Von Scherzbold am 2017 April 11 um 12:34 p.m. Uhr

Warum nicht mal von Großstädten lernen, wenn die Homberger Führungsmannschaft schon nicht auf Herrn Schnappauf hören will!

 

#10 Kommentar Von Bürger 2004 am 2017 April 11 um 2:04 p.m. Uhr

Bei all dem Ärger. Wartet doch einfach ab bis aus den kleinen Große Schlaumeier geworden sind. Das Kopfsteinpflaster und das wandeln darauf werden es für die Zukunft schon richten und wir bekommen neues, besseres Führungspersonal.

#11 Kommentar Von Phil Antrop am 2017 April 11 um 4:07 p.m. Uhr

Bürger 2004

Wartet doch einfach ab bis aus den kleinen Große Schlaumeier

Klasse Wortspiel !!!!!!!