Schnapsidee: Hecke statt Schutzplanke
Die Mitglieder des Bauausschusses haben am Mittwoch, dem 13. MĂ€rz 2024 beschlossen,
an der Hersfelder StraĂe talseitig keine Schutzplanken und auch kein GelĂ€nder
fĂŒr die Radfahrer auf dem Landesradweg R5 anzubringen.
Sie sind der Meinung, eine Hainbuchenhecke wĂŒrde ausreichen.
SicherheitsgefĂŒhl reicht
In der ErlĂ€uterung zu dem Punkt heiĂt es:
Seit der Freigabe der Hersfelder StraĂe fĂŒr den StraĂenverkehr vermissen Autofahrer stadtauswĂ€rts eine Leitplanke auf dem neu hergestellten Randbalken.
In mehreren Leserbriefen an die HNA haben BĂŒrger auf die nicht ausreichende Absicherung hingewiesen, auf fehlende Sicherheit. Auf dieser StraĂenseite wird auch der Radweg R5 entlang gefĂŒhrt, der nicht mit einer Markierung auf der Fahrbahn sichtbar gemacht worden ist.
Neben dem Radweg sind Absturzsicherungen gegen die abfallende Böschung nötig.
Im Februar 2024 hatten die Technischen Dienste Möglichkeiten zur Errichtung einer Begrenzung auf dem Randbalken zur Beratung vorgelegt. Quelle
Im Februar wurde der Tagesordnungspunkt aber nicht behandelt, er wurde verschoben.
Jetzt, im MÀrz 2024, steht in der ErlÀuterung zu dem Thema:
Die vorgeschlagene Lösung fand keine Zustimmung und wurde vertagt.
Der Magistrat bat die Technischen Betriebe um Erarbeitung einer naturnahen Lösung als Alternative zur Errichtung einer Leitplanke oder eines GelĂ€nders, um das SicherheitsgefĂŒhl der BĂŒrger an der Hersfelder Str. zu steigern.
Wo ein SicherheitsgefĂŒhl fehlt, lĂ€sst es sich nicht "steigern".
Daher haben die Technischen Dienste und die Technischen Betriebe gemeinsam VorschlĂ€ge fĂŒr die GesamtmaĂnahme erarbeitet. Quelle
Diese Aussage stimmt nicht: Die GesamtmaĂnahme wurde dem Magistrat vom BĂŒrgermeister vorgelegt, es ist seine Verantwortung. Die Technischen Dienste der Stadt (der Bauhof), unterstehen dem BĂŒrgermeister und arbeiten nach seiner Weisung. Ob die Technischen Dienste oder die Technischen Betriebe das ausgearbeitet haben, ist nicht erheblich. Aber auch das stimmt nicht, auf einer der vorgelegten Seiten des Bepflanzungskonzepts findet sich der Hinweis Weber Ing. Die Fremdfirma hat die Seiten zusammen gestellt und stellt das sicherlich auch der Stadt in Rechnung.
Lediglich der Stadtverordnete GĂŒnter Koch hat, wie schon in der Vergangenheit, als Einziger gegen den Unsinn dieser "naturnahen MaĂnahme" gestimmt.